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In dieser Predigt spricht Christopher Kramp über das Evangelium nach Daniel, mit einem Fokus auf Zeichen, Zeiten und die Zukunft. Er geht auf die Bedeutung von Zeit und prophetischen Zeichen im biblischen Kontext ein und beleuchtet, wie diese Konzepte bereits in den Schriften des Alten Testaments, wie der Geschichte von Mose und dem brennenden Dornbusch, angelegt sind. Kramp erklärt, wie diese alten Erzählungen Parallelen zur Erlösung von der Sünde und zur Bedeutung des Glaubens aufzeigen.


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Serie: Vom Schatten zum Licht

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Transkript

[0:03] Hallo und herzlich willkommen zum vierten Vortrag, zur vierten Sendung unserer Serie "Vom Schatten zum Licht". Live auf www.bbprophetie.ch oder www.joelmedia.de. Wir freuen uns, dass so viele Menschen zuschauen und uns auch Feedback geben. Ganz besonders möchten wir natürlich all diejenigen begrüßen, die eigentlich diese Serie live vor Ort hätten erleben sollen in Bern. Also dann ganz besonderes Willkommen, Grüße an alle Berner! Aber natürlich freuen wir uns über alle Zuschauer aus Deutschland, Österreich und der ganzen Schweiz. Übrigens, wir sind danach gefragt worden, ob es die Aufnahmen auch dann zeitnah anzusehen gibt. Und die ersten Aufnahmen sind bereits online. Man kann auf YouTube natürlich die entsprechenden Mitschnitte sehen. Und auf www.joelmedia.de gibt es bereits die Vorträge der bisherigen Abende, und die kann man sich anschauen. Und insbesondere am ersten Abend, wo wir ja die Tonprobleme leider hatten in den ersten 20 Minuten, haben wir dann eine Aufnahme, die gut zu verstehen ist und wo man alles mitbekommen kann.

[1:19] Wir wollen, wie jeden Abend, natürlich noch mal darauf hinweisen, dass es Bücher kostenlos gibt, die man anfordern kann. Zum Beispiel dieses wunderbare Buch "Vom Schatten zum Licht". Dieses Buch hat auch dieser Serie ein bisschen den Titel gegeben. Und neben diesem Buch gibt es noch das Buch "Der Sieg der Liebe", eine Beschreibung des Lebens Jesu in einer ganz außergewöhnlich schönen Art und Weise. Und auch ein kleines Büchlein mit dem Titel "Der Retter bewegt", indem es so die absolut wichtigsten Grundsätze eines christlichen Lebens, wie finde ich inneren Frieden, wie finde ich Jesus Christus, beschrieben werden. All diese drei Bücher gibt es kostenlos. Man kann sie gerne anfordern auf der Internetseite www.joelmedia.de. Einige haben davon schon regen Gebrauch gemacht und dazu möchte ich uns alle ermutigen.

[2:11] Wir haben natürlich, wie an jedem Abend, auch die Gelegenheit Fragen zu stellen, und das soll auch heute wieder möglich sein im Live-Chat. Und wir wollen noch am Beginn, wie auch die anderen Abende, einige Fragen aufgreifen, die gestern Abend noch offen geblieben sind. Die erste Frage heißt hier: "Hypothetisch, wenn Christus nicht hingerichtet worden wäre, hätte er ewig gelebt, da er ja nie gesündigt hätte und die Sünde der Tod ist, hätte Jesus trotzdem ewig gelebt?" Sehr gute Frage, gut mitgedacht. Nun, die erste Frage: Hätte er ewig gelebt? Das ist interessant, weil man sagen muss, er lebt ewig. Die Bibel sagt uns ganz eindeutig in Hebräer Kapitel 7, dass er jetzt, während wir hier reden, im Himmel für uns als lebendiger Hohepriester dient. Mit Hebräer 7, 25 heißt es: "Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten." Auf Rang 111 erlebt von Ewigkeit zu Ewigkeit in ihm ist das Leben, so sagt Johannes 1, Vers 4. Nun, warum oder was wäre passiert, wenn er nicht hingerichtet worden wäre? Und hier ist ein ganz wichtiger Punkt zu bedenken. Und ich hoffe, dass wir auch an diesem Abend noch einmal in dem Thema heute das noch halt ganz besonders deutlich herausstellen können. Jesus ist nicht gestorben, weil er an einem Kreuz hing. Ich würde sogar so weit gehen und das werden wir wahrscheinlich morgen im Laufe des Themas ein bisschen herausarbeiten können, dass Satan versucht, er durch die Kreuzigung ihn sogar noch davon abzuhalten, für die Menschheit zu sterben. Aber um es ganz deutlich zu sagen: Jesus starb nicht wegen der wegen einer einer Verurteilung durch Pontius Pilatus. Er starb wegen meiner und deiner Sünde, denn dazu war er ja gekommen. Das heißt, er ist nicht gestorben, weil er selbst gesündigt hat oder weil er einen Angriff erlebt, sondern weil er meine und deine Sünden getragen hat. Die haben ja in Jesaja 53 eindeutig gelesen, dass Gott alle unsere Schuld auf ihn geworfen hat. In Jesaja 53 und dort heißt es in Vers 5: "Doch er wurde um unserer Übertretungen willen zerschlagen, wegen unserer Missetaten. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden." Wie alle ging in die Irre, die Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg, aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Wie Jesus diesen Tod, der tatsächlich, wie Sie richtig gesagt worden ist, der sollte der Sünde ist, erlebt hätte. Konkret lässt sich nicht so ohne weiteres ganz klar sagen, ohne dass man vielleicht in eine Spekulation verfällt. Aber eins ist sicher: Gott, der Vater, hätte dafür gesorgt, dass Jesus, der sich freiwillig diesem Plan der Erlösung hingegeben hat, aufgrund unserer Sünde auf die ein oder andere Weise gestorben wäre. Wenn man die Analogie von 1. Mose 22, die wir gestern uns angeschaut haben, nimmt und auch Sara, ja, zum Beispiel, heißt: "Schwert der Wache gegen meinen Freund, gegen einen Gefährten nimmt", dann bekommt man den Eindruck, dass Gott selbst Wege und Möglichkeiten gehabt hätte, Möglichkeiten gehabt hätte, dafür zu sorgen, dass Jesus als unser Stellvertreter, als das Lamm Gottes für uns sterben kann.

[5:44] Die zweite Frage ist gestellt und bezieht sich auf Matthäus 22, 1 bis 14, das berühmte Gleichnis vom Hochzeitsmahl. Das haben wir in diesen Vorträgen zwar nicht behandelt, aber es kein Problem. Ihr könnt gerne auch Fragen stellen, die über das hier Gesagte nicht hinausgehen. Wir werden übrigens am Freitag über dieses Gleichnis, über das Thema, das sie angesprochen wird, ein bisschen mehr noch sagen. Aber die Frage ist gestellt: "Wieso wurde der nicht angemessen gekleidet, man vom Fest ausgeschlossen? Er war doch spontan eingeladen." Das stimmt, und wie gesagt, werden wir ein bisschen mehr am Freitagabend noch dazu sagen. Aber man kann es zumindest schon mal so viel verraten: Das große Thema diesem Gleichnis ist das Kleid, das Hochzeitskleid. In Matthäus 22 und dort in Vers 12, da als der König ihn beurteilt und die ganze Gäste anschaut, heißt es hier: "Er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier herein und hast doch kein hochzeitliches Gewand an?" Ja, dazu muss man wissen, dass im alten Orient in jener Zeit, wenn man eine Hochzeit plante, man nicht nur Hochzeitskarten, Einladungskarten verschickt, sondern das, muss man sich mal vorstellen, da würden wahrscheinlich viele heute bankrottgehen, den geladenen Gästen auch entsprechendes Kleid zukommen ließ als Geschenk. Also Hochzeiten waren wahrscheinlich damals noch teurer als heute. Jeder geladene Gast bekam ein Kleid geschenkt. Wenn man ohne dieses Kleid, wie in diesem Fall hier bei der Hochzeit, auftauchte, dann machte man damit deutlich, dass man dieses Geschenk gering geachtet hatte. Und so geht es jemand, der durchaus der Meinung ist, gehört zur Gemeinde Gottes und folgt Jesus irgendwie nach, aber er hat das Geschenk der Erlösung gar nicht wirklich persönlich für sich in Anspruch genommen. Und wie sich das zeigt, das werden wir insbesondere am Freitag dann genauer anschauen.

[7:36] Letzte Frage: "Wie konnte Abraham wissen, dass es Gott war, welche ihm gesagt hat, er soll Isaak opfern? Es hätte auch Satan sein können." "Los, nimm deinen Sohn und töte ihn!" Klingt ja schon sehr danach, dass ihnen jemand zur Sünde verleiten möchte. Wie konnte Abram dies unterscheiden? Eine ausgezeichnete Frage, eine wirklich gute Frage. Und hier kommen wir in einem Bereich, wo wir keine Patentantwort geben können, die einfach so rein intellektuell und befriedigend könnte, weil es hier um etwas sehr viel Tieferes geht, nämlich um Vertrauen. Wir haben ja gestern gesehen, dass Abraham schon zu einem früheren Zeitpunkt Gott glaubte, dem Wort Gottes glaubte und hat damit zu tun, dass Abraham Stück für Stück Gott kennen gelernt hat. Gott hätte niemals diesen Glaubens Test ihm gegeben am Anfang ihrer Beziehung ihres Lebens kennenlernt, sozusagen. Wir sehen im Leben von Abraham, dass er immer wieder vor ähnliche Tests gestellt worden sind. Die kleinen, begannen oder verhältnismäßig klein und dann sich immer mehr gesteigert haben. Hat zunächst einmal den Auftrag bekommen, sich von seinem Heimatland, von seiner Verwandtschaft zu trennen, dann von seinem Vaterhaus, dann später von seinem Neffen Lot, dann noch später von seinem Sohn Ismael von der Hagar und schließlich dieser Test, sich von dem Sohn Isaak zu trennen. Und hat über Jahrzehnte die Gelegenheit gehabt, Gottes Stimme und sein Wirken in seinem Leben kennenzulernen. Und Gott wirkt individuell und jeder von uns hat das Vorrecht, solch ein Freund von Gott zu werden, wie es Abraham gewesen ist. Wir haben das Vorrecht, selbst die Stimme Gottes zu unserem Herzen zu erkennen, wenn er in seinem Wort so spricht, wenn er vielleicht auch durch die Natur spricht oder durch klare, ja, durch ein klares Wirken in den Umständen unseres Lebens. Wir sehen hier hat Gott seine Hand im Spiel. Und je besser wir ihn kennenlernen, desto mehr können wir aus seinem Wort vertrauen und desto mehr kann er uns auch in besonderen Situationen bringen. Es fällt auf, dass die härtesten, in Anführungsstrichen, die härtesten Tests gerade die Menschen der Bibel durchlebten, die besonders eng mit Gott gelebt haben. Hier zum Beispiel, oder wie gesagt, Abraham, ein Salomo oder ein Simson hätten wahrscheinlich diesen Test gar nicht bestanden. In besondere Situation zu geraten, ist also mitunter auch ein Hinweis darauf, dass Gott besonderes Vertrauen in uns hat. Und ich denke, wenn die Bibel davon spricht, dass Abraham ein Freund Gottes war, dann zeigt sich das an dieser Stelle, dass er, obwohl der Inhalt der Botschaft so unverständlich war, er doch ganz klar die Person dahinter erkannte, weil er schon seit Jahrzehnten mit ihm gegangen ist und sein Freund gewesen ist. Und so haben wir auch das Vorrecht, Gott persönlich kennenzulernen als unseren Freund. Herzlichen Dank für diese wunderbaren Fragen. Ich freue mich schon auf die Fragen, die jetzt auch während dieses Vortrags wieder gestellt werden, eben im Live-Chat, und einige werden wir dann am Ende des Vortrags wieder aufgreifen.

[11:07] Wir wollen jetzt natürlich zu unserem eigentlichen Hauptthema kommen, nämlich Zeichen, Zeiten und Zukunft – das Evangelium nach Daniel. Und bevor wir mit diesem Thema, das auch eine gewisse, zentral sein wird für unsere Vortragsreihe "Prophetie mit Jesus", bevor wir damit anfangen, wollen wir wie jeden Abend natürlich ein kurzes Gebet sprechen. Und ich lade dich, lieber Freund, liebe Freundin, dazu ein. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danke sagen, dass wir aus deinem Wort leben dürfen, die wir gestern es gesehen und gelernt haben, dass die Verheißung eines Wortes sich erfüllen, dass die Prophezeiungen eintreffen, dass dein Wort große Kraft hat. Und Herr, wenn wir jetzt in einer besonderen Prophezeiung etwas zu lernen über Jesus, über dich und auch über uns, dann möchten wir dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist das unseren Herzen sprichst, dass du die Wahrheit erkennen lässt, wie sie in dir ist. Halt du alles Störende fern und sei du jetzt unser Lehrer. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[12:20] Noch einmal möchte ich kurz zu Beginn auf die Corona-Krise zu sprechen kommen. Wir haben am ersten Abend einiges dazu gesagt. Viele Menschen fragen sich, wie diese Krise im Licht biblischer Prophetie einzuordnen sind. Und selbst wenn Menschen sich nicht besonders gut mit der Bibel oder die Prophetie auskennen, haben sie doch den Eindruck, dass hier das Epochale geschieht. Und sie möchten wissen: Wo stehen wir im Strom der Zeit? Wohin geht die Reise? Ist das vielleicht ein besonderes Zeichen, ein Zeichen der Zeit, vielleicht ein Zeichen, dass das Ende nah ist? Ohne weiter über die Corona-Krise als solches reden zu wollen, so viel kann ich verraten: Das Wort "Corona-Krise" oder "Corona-Virus" kommt in der Bibel natürlich nicht vor. Wir haben schon gesehen, dass von solchen und Pandemien die Rede ist. Wir werden es nahmen noch mehr davon sagen. Aber ich diese Idee aufgreifen, die so oft zu hören ist, dass von einem Zeichen, einem Zeichen der Zeit. Woher kommt dieser Begriff, dass viele Menschen nach solchen Zeichen suchen, die ihnen sagen, in welcher Zeit sie leben? Traditionell, wenn man Christen fragt, werden vor allem die berühmten Zeichen der Zeit in Matthäus 24 genannt: die Kriege und die Kriegsgerüchte und die Erdbeben und die Hungersnöte und die Seuchen. Und wie gesagt, wir werden am nächsten Samstagabend noch etwas mehr darüber sprechen, woher kommt diese Idee der Zeichen der Zeit? Das hat sich nicht irgendein Pastor oder Evangelist oder irgendein Reformator ausgedacht. Nein, es kommt direkt von einer Aussage von Jesus, der diesen Begriff geprägt hat: die Zeichen der Zeit. Allerdings waren die Umstände, als er diesen Begriff verwendet hat, ein bisschen anders. Er kam gerade mit seinen Jüngern über den See Genezareth gefahren und traf in der Nähe von Magdala, auf der Westküste des Sees, auf eine Gruppe von Sadduzäern und Pharisäern. Und die wollten von ihm ein Zeichen, Zeichen am Himmel. Im Alten Testament lesen wir, dass es dort zum Teil gigantische Zeichen gegeben hatte, die Gott gewirkt hatte, um Wunder zu tun. Und die Pharisäer und die Sadduzäer, so sagt es die Bibel, wollten Jesus herausfordern und sagten: "Zeig mit seinen Zeichen am Himmel, um deiner Macht zu beweisen." Und Jesus geht dann auf dieses Ansinnen eigentlich gar nicht wirklich ein, weil er hatte ihn schon mehr als genügend Zeichen seiner Göttlichkeit und seiner Sendung gegeben. Aber er dreht den Spieß ein bisschen rum und sagt: "Ihr seid in der Lage, den Himmel zu beobachten, ihr schaut, ob der Himmel rot oder Abend oder Morgen ist und könnt dann so wie gute Astronomen oder gute Wetterfrösche sozusagen erkennen, wie das Wetter sein wird." Aber diese sagt folgendes: "Am Abend sagt er: Es wird schön, denn der Himmel ist rot. Und am Morgen: Heute kommt ein Ungewitter, denn der Himmel ist rot und trübe. Ihr Heuchler, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht." Jesus sprach hier also zu Menschen, die, wie wir am ersten Abend gesehen haben, sich sehr für die Probleme der Gesellschaft und der Politik interessierten, die zum Teil unterschiedliche Meinungen hatten. Ja, diese Sadduzäer waren sehr obrigkeitshörig und wollten alles im Zeitgeist entsprechend machen. Die Pharisäer waren mehr nationalistisch und auf Widerstand gepolt. Und zu beiden Gruppen sagt Jesus: "Ihr wollt ein äußeres Zeichen sehen, aber ihr kennt erkennt die Zeichen der Zeit nicht."

[15:55] Es gab also Zeichen, Zeichen, die andeuteten, in welcher Zeit sie sich prophetisch befanden. Aber diese Menschen erkannten die Zeichen nicht. Nur von welchen Zeichen der Zeit hat Jesus hier gesprochen und welche Zeit war denn eingebrochen? Er selbst hat immer wieder gepredigt, wie hier zum Beispiel Markus 1, Vers 14 und 15: "Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!" Jesus predigte nicht einfach nur gute Nachrichten. Er sagte, wenn er gute Nachricht predigte: "Die Zeit ist erfüllt." Irgendeine Zeit war als Ende gekommen. Irgendeine Zeitprophezeiung hatte sich in seinem Leben erfüllt. Das Thema der Zeit war für Jesus wichtig. Früh habe ich gedacht, das ist es einfach damit gemeint, hat, na ja, es wurde irgendwann mal Zeit, dass er kommt. Die Zeit ist erfüllt. Aber wir heute am sehen werden, verbarg sich hinter dieser Aussage, die Zeit ist erfüllt, sehr viel mehr. Und dazu wollen wir noch einmal zurückgehen an die Geschichte, die wir vor zwei Abenden angefangen haben, uns zu betrachten, nämlich die Geschichte vom brennenden Dornbusch. Wir erinnern uns an diesen Situationen, als dieser Dornbusch dort gewesen ist.

[17:37] Mose dort vom vom brennenden Dornbusch, der im Rennen durch die Stimme Gottes hört, mit folgendem Auftrag: "Darum sage den Kindern Israels: Ich bin der Herr, und ich will euch aus den Lasten Ägyptens herausführen und will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch erlösen." Wir haben am Montagabend nicht weiter drüber gesprochen, wie das eigentlich vonstatten ging. Da wollen wir heute ein bisschen einsetzen. Wie damals schon erwähnt, die Briten waren in Ägypten Sklaven. Sie mussten Lehmziegel herstellen und für die Bauten des Pharao sicher knechten lassen. Und Gott hat diese Geschichte benutzt, um ganz grundsätzlich zu zeigen, wie er erlöst, nämlich aus der Sklaverei, aus der Knechtschaft. Und wir haben ja gelernt: Knechtschaft ist genau das, was wir erleben, wenn wir von dem Virus der Sünde infiziert sind. Die Erlösung aus der Knecht von Ägypten sollte zeigen, wie Gott von der Sünde errettet. Und Mose bekam jetzt den Auftrag, zurückzugehen zu seinem eigentlichen Volk, zurückzugehen nach Ägypten, um ihnen dort zu sagen: "Der Herr, der Gott unserer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist mir erschienen. Ich bin, der ich bin, und er will euch retten." Nun, Mose ging nicht einfach mit leeren Händen zurück, sondern er brachte mit sich ein besonderes Buch, ein Buch, in dem er all die Geschichten unter der Inspiration des Heiligen Geistes aufschrieb, die in all den Jahrhunderten zuvor passiert waren, an denen das Volk Israel erkennen sollte, wer dieser Gott ist und was schon alles in der Vergangenheit getan hat. Dieses Buch kennen wir heute den Namen Bereschit, Anfang. Wir nennen es heute meistens Genesis oder 1. Mose. In diesem Buch, das Mose mit nach Ägypten brachte und das er dann vermutlich auch den Israeliten gepredigt hat, erfuhren sie von ihrer eigenen Geschichte, ihrer Identität, ja, von der Geschichte der ganzen Welt, wie sie geschaffen worden ist. Wie die ersten Kapitel die Bibel berichten, wie der Mensch gemacht worden ist, im Bilde Gottes, aus Staub, von dem Angriff des Satans, der versucht hat, dieses Spiel zu zerstören, mit einigem Erfolg, indem er die Menschheit verführte. Und dann natürlich, wie Adam und Eva daraufhin eingefallen sind, sündigen. Und wie dann Gott selbst schon im Garten Eden einen Plan der Erlösung ihnen zeigte, eine Verheißung machte, die erste Prophezeiung, dass er den Satan und die Sünde besiegen würde. Geschichten von der weltweiten Sünde und natürlich von den Vätern, die zur Zeit von Mose und den Israeliten schon 400 Jahre alt gewesen waren, also vor 100 Jahren gelebt hatten, sozusagen. Also mit anderen Worten, wenn der Mose über Abraham predigte in Ägypten, dann war das ungefähr so, als wenn jemand von uns heute über Reformatoren spricht, also 1600 vielleicht oder so. Man, die Israeliten wussten vielleicht noch so ungefähr, da gab es eine Art Abraham, da gab es einen Isaak, ja, die haben was mit einem Gott erlebt. Aber über die Generationen hinweg war viel von dem Wissen verloren gegangen. Und jetzt erfuhren sie wieder diese spannenden Berichte, wie Gott im Leben dieser damaligen Menschen gewirkt hat und wie er sie Schritt für Schritt geführt hat. Die Geschichte vom Berg Moria zum Beispiel, und wie sie dort im Land Kanaan gelebt hatten. Und wieder an einer ihrer Vorfahren, der Josef verkauft worden war von seinen eigenen Brüdern nach Ägypten. Und dort in Ägypten muss jetzt waren zum, wir würden heute sagen, wahrscheinlich Großwesir aufgestiegen ist, zu einem der wichtigsten Beamten, zweiter hinter dem Pharao. Und wie dann...

[21:45] zweiter hinter dem Fahrer und wie dann die ganze Sippschaft von Jakob aufgrund einer großen Hungersnot den Weg nach Ägypten fahren. Und so verstanden die Israeliten jetzt, als Mose durch das Buch, erste Mose, zieht, predigt: "Deswegen sind wir in Ägypten und so ist das alles gekommen." Sie verstanden ihre Geschichte, ihre Identität, aber sie wussten, wir haben einen Gott, der in der Vergangenheit Großes bewirkt hat, der viel getan hat.

[22:14] Und nicht nur das, das Buch Genesis endete mit einer spektakulären Prophezeiung, nämlich genau: Dieser Josef hatte kurz vor seinem Tod, kurz bevor er dann einbalsamiert wurde, er als Mumie in Ägypten wieder die Tradition, dass gewesen noch vorher gesagt, dass sie nicht ewig in Ägypten sein würden. Wir lesen in 1. Mose 50: "Und Josef sprach seinen Brüdern: Nicht sterben, aber Gott mit euch gewiss heimsuchen und aus diesem Land hinaufführen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob zu geschworen hat." Das Land, wo man im Buch 1. Mose schon davon gehört hatte, die einzelnen Orte, die dort beschrieben waren, die würde Gott ihnen geben. Gott würde kommen, er würde sie heimsuchen, was nicht bedeutet, als er würde sie zu Hause aufsuchen, er würde sich ihrer annehmen, er würde sie erlösen.

[23:08] Hier war eine Botschaft, die wir hoffnungsvoll hier offenbarte sich in der Bibel sozusagen. Es die Bibel war damals relativ klein, stand die wesentlichen aus diesem Buch Genesis und dem Buch Hiob und hierbei also dieser Gott, dass ich offenbarte und der ihnen zeigt, was er mit ihnen vorhat. Und das Volk war begeistert, was für eine Botschaft, was war eine wunderbare Botschaft der Errettung und der Erlösung. Was für eine wunderbare prophetische Vorhersage.

[23:40] Und so lesen wir in 2. Mose 4, Vers 31: "Daher glaubte das Volk, und als sie hörten, dass daher sich der Kinder ist, als angenommen und elend angesehen habe, dann neigten sie sich an, sich verteilten und beteten." Hier war also ein ganzes Volk, das hatte einen Prediger, der zu ihnen predigte über die Vergangenheit, der ihnen zeigte, wie Gott gewirkt hatte, und sie glaubten dem Wort Gottes, sie glaubten der Prophetie und beteten Gott an.

[24:14] Es gab nur ein Problem, und das war die Realität. Denn in der Realität wurden sie erst mal gar nicht frei. Diese Realität stand ihnen entgegen in der Person genau dieses Pharaos, der sich weigerte, sie ziehen zu lassen. Und obwohl sie dem Wort Gottes glaubten, dass sie doch frei werden sollen, obwohl sie die Prophezeiung für wahr erachteten, wurden sie nicht frei. Und das hat sie ziemlich geschockt und entmutigt.

[24:45] Mose selbst war verzweifelt. Es heißt im 2. Mose 5: "Da wandte sich Mose an den Herrn und sprach: Herr, warum lässt du dein Volk so schlecht behandeln? Warum hast du mich her gesandt? Denn seitdem ich hineingegangen bin zum Pharao, um deinen Namen zu reden, um in deinen Armen zu reden, hat er dieses Volk schlecht behandelt und du hast dein Volk gar nicht gerettet."

[25:07] Ist es dir vielleicht auch schon mal so gegangen, lieber Freund, liebe Freunde? Das in der Bibel eine eine wunderbare Sache gelesen, dass eine eine Verheißung der Prophezeiung und du sie geglaubt hast und gedacht hast, jetzt wird alles besser. Und dann wurde alles schlechte, das passiert und es passiert hier nichts zufällig. Manchmal, wenn wir uns wieder zu Gott wenden, wenn wir ihn wieder richtig kennenlernen und seine Verheißungen in Anspruch nehmen wollen, dann geht unser Leben scheinbar erst einmal bergab. Mit den Israeliten wurde es erst schlimmer, ihre Lasten wurden noch schwerer.

[25:43] Von Rettung scheinbar keine Spur. Hast du nicht entmutigen, wenn scheinbar zuallererst gar nichts passiert? Im Gegenteil, alles noch schlimmer. Hat Gott sitzt am längeren Hebel. Während Mose schon am Verzweifeln ist, sagt Gott, und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: "Ich bin der Herr. Ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschien als Gott der Allmächtige, hebräisch, aber mit meinem Namen Herr."

[26:06] Und hier steht das sogenannte berühmte JHWH, wovon niemand ganz genau weiß, wie es ausgesprochen wird. Ist unser Thema. Und mit meinem Namen Herr habe ich mich ihnen nicht offenbart. Um das mal ganz runterzubrechen, was Gott sagt, ist: Du kennst die Geschichte von Abraham, Isaak und Jakob. Und ja, ich habe ihnen mich auf dem Gott, der Allmächtige, aber sie kannten noch nicht den Namen, den ich dir jetzt hier in dieser Zeit offenbaren möchte.

[26:38] Mit anderen Worten, nicht nur werde ich es ihnen, werde ich nicht Dinge tun, wie sie damals getan worden sind. Nein, ich werde größere Dinge tun, von denen Abraham, Isaak und Jakob noch nie was gehört haben. Gott ist nicht ein Gott der Vergangenheit, nicht nur ein Gott der alten schönen Geschichten, sondern ein Gott, der in der Gegenwart noch Größeres tun kann, als er mit all den großen Glaubenshelden der Vergangenheit getan hat. Glaubst du, dass Mose glaubte, dass?

[27:04] Und so ging es los. Gott sandte eine Plage nach der anderen. Die ersten Plagen wurden noch imitiert von den Wahrsagern und Zauberern Ägyptens. Ja, das Wasser wurde zu Blut und die Zauberer gaben es machten es genauso. Und dann kam die Frösche, oder auch das konnten noch die Zauberer nachmachen. Also in dem Kampf zwischen dem Gott des Himmels und den Göttern Ägyptens stand es erst einmal 2:2. Aber dann kam die nächste Plage, die dritte Plage, und schon dort gaben die Weisen Ägyptens auf. Sie sagten: "Das ist der Finger Gottes. Das können wir nicht mehr mit ihren. Das ist zu mächtig."

[27:42] 3:2 für Gottes, aber Gott gibt hier nicht auf mit einem knappen Sieg, denn deine vierte Plage, eine fünfte Plage, eine sechste, achte, neunte, um zu zeigen, dass seine Macht so viel stärker, so viel größer ist als die Macht des Satans mit all seinen Illusionen und Imitationen. In diesem Wettstreit zwischen dem Gott des Himmels und der Religion Ägyptens sieht Gott nicht knapp, so knapp wie das Ergebnis der US-Wahl jetzt sein wird. Ganz egal, wer gewinnt. Nein, in diesem Streit sieht Gott mit weitem Vorsprung.

[28:18] Und einige dieser Plagen waren so spektakulär, dass die Historie, dass das modern ausschreibt, so etwas war noch nie geschehen. Und er musste das wissen, hat er ja jahrzehntelang am Hof gedient, er kannte sich aus mit ägyptischer Geschichte. Als der Hagel fiel und dann die Finsternis war, sagt er, das war spektakulär. Naturkatastrophen, die sie niemals vorgekommen sind in der langen Situation. Es gab an diesem Tag eine Naturkatastrophe nach der anderen.

[28:53] Aber die Knechtschaft hörte nicht auf. Obwohl dort eine Plage nach der anderen, Seite immer größere Register zog, immer schwere Geschütze auffuhr, sozusagen leben die Israeliten Sklaven. Sie kamen nicht frei. Die Frage stellt sich: Was soll Gott denn noch tun, um sein Volk zu befreien?

[29:23] Und dann kam sie, die zehnte Plage, und sie brachte die größte Waffe, die Gott in jeden Kampf hinein bringt. Die Waffe, die unbesiegbar ist: Ein Lamm. Ein Lamm, ein einjähriges makelloses Lamm. Wahrscheinlich haben sie sich gefragt: Was soll das? Kann ein Lamm das vollbringen, was all der Hagel und die Finsternis und die Heuschrecken und die Stechmücken nicht vermögen?

[30:01] Gott sagte durch Mose, dass dieses Ereignis so epochal sein würde, so episch, dass sogar der gesamte Kalender der Hebräer sich ändern sollte. "Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein. Er soll für euch der erste Monat des Jahres sein." Bis dahin, so ist sehr stark zu vermuten, hatten die Hebräer einen Herbst-Beginn, das heißt, im Herbst begann das neue Jahr. Aber jetzt befand man sich gerade im Frühjahr, und Gott sagt: "Ab jetzt soll das Jahr nicht mal im Herbst sein, sondern im Frühjahr, Monat Aviv, oder wir später dann nach dem babylonischen Exil Nisan genannt worden ist."

[30:44] Übrigens kann man sogar sehen, das ist so eine Veränderung von Herbst zu Herbst zu Frühjahr zu Frühjahr, kennt sogar auch in anderen Ländern des Nahen Ostens dann später gegeben hat, zum Beispiel in Babylon. Rede zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht am zehnten Tag dieses Monats: "Nehme sich jeder Hausvater ein Lamm für jedes Haus."

[31:08] Was sollte mit diesem Lamm geschehen? Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig. Von den Schafen oder Ziegen sollte es nehmen und sollte das aufbewahren bis zum 14. Tag dieses Monats, bis zum 14. Aviv, dem vierten Nisan. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten.

[31:31] Das Lamm soll sterben. Keine einfache Sache, vor allem dann, wenn man vielleicht in der Familie Kinder hat, die in den vier Tagen sich mit diesem kleinen süßen angefreundet. Es sollte sterben. Aber nicht nur das, es wurde noch scheinbar verrückter. "Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich vorübergehen."

[31:58] Vorübergehen. Natürlich, wenn sie heute Abend nach dem Vortrag bitte nicht machen, sich Blut nehmen würden, Tierblut und an ihre Türpfosten streichen, was würden wohl am nächsten Tag ihre Nachbarn sagen? Wahrscheinlich, dass sie nicht ganz bei Trost sind oder so ähnlich. Ähnlich haben wahrscheinlich auch die Ägypter reagiert, als die Israeliten anfingen, an diesem Tag ihre Türpfosten mit Blut zu bestreichen.

[32:25] Vielleicht hat es jemanden gegeben, der gesagt hat: "Müssen wir wirklich das Blut an unsere Türen streichen? Reicht es nicht, wenn wir einfach das Lamm schlachten und einfach das Blut so für uns irgendwo im Hinterzimmer behalten? Gott sieht ja in das Innere, oder?" Nein, sie sollten sich öffentlich bekennen, vor aller Welt sozusagen zum Blut des Lammes. Denn wie heißt es hier in diesem Vers weiter: "Und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde."

[32:54] In jener Nacht, als das Blut an die Türpfosten gestrichen war, ging der Todesengel durch ganz Ägypten. Alle Erstgeburt starb, von allen Menschen, von allem Vieh. Aber überall dort, wo das Blut an der Tür war, ging der Engel vorüber, verschonte. Kein Tod traf das Haus, das mit dem Blut des Lammes bedeckt war.

[33:20] Und noch am selben Abend, noch in derselben Nacht, keine 24 Stunden später, nachdem das Blut an den Türpfosten angebracht worden war, noch in derselben Nacht waren sie freie Menschen. Die Ägypter haben sie förmlich rausgeschmissen. Hat tief eingebrannt in das Denken Israels an dem Tag, als wir das Blut des Lammes an die Türpfosten strichen, waren wir freie Menschen.

[33:54] Der Todesengel ging vorüber. Passah, so hieß dann dieses Fest, und Gott führte sie aus Ägypten hinaus in einer Wolkensäule, die bei Nacht sich in Feuer verwandelte und damit ganz an dieses Feuer erinnerte, mit dem Gott sich offenbart hatte am Berg Sinai, ja, dem Mose im brennenden Dornbusch.

[34:18] Die Geschichte geht hier noch weiter. Wir werden sie allerdings morgen weiter verfolgen. Der Vortrag heute Abend und morgen Abend sind eigentlich wie Teil 1 und Teil 2, die ineinander gehen. Dass sie unbedingt bitte morgen Abend nicht verpassen, da wir springen jetzt ein bisschen um, den Bogen für heute Abend gut fahren zu können und um diesen Bogen, den thematischen Bogen gut zu finden.

[34:44] Jahrhunderte später befand sich dieses Volk, das durch das Blut des Lammes aus der Knechtschaft herausgeführt worden war, wieder in der Knechtschaft. Diesmal nicht in Ägypten, sondern in Babel. Ungefähr 900 Jahre später schreibt einer der Propheten dort, Daniel. Er schreibt, wie er selbst versucht zu verstehen, wie das passieren konnte, nachdem Gott sie in das gelobte Land geführt hatte. Und das ist die Kurzfassung einer sehr traurigen Geschichte.

[35:22] Hatten die Krediten über Generationen, über Jahrhunderte immer mehr und treue als toll gezeigt waren, immer mehr den Götzen nachgefolgt als dem waren dort. Es gab es immer wieder Lichtblicke und Höhepunkte, aber es ging meistens mehr bergab als bergauf. Und irgendwann waren sie wieder zurück in der Sklaverei in Babylon.

[35:41] Und als Daniel, der Prophet, die Jahrhunderte zurückschaut und überlegt, wie konnte das passieren? Übrigens, das kann auch passieren uns, wenn wir vielleicht einmal mit Jesus gewandelt sind, mit Jesus gelebt haben, ihn angenommen haben und dann Stück für Stück uns wieder von ihm entfernt haben, wieder uns mehr unserem eigenen Ich zugewandt haben und in Sünde gefallen sind und in Sünde zu hart sind und irgendwann uns wieder von Gott getrennt haben. Das kann sehr wohl passieren.

[36:12] Als Daniel auf der Suche nach einer Antwort wieder in der Bibel liest, entdeckt er das Problem. "Ich betete aber zu dem Herrn, deinem Gott, und ich bekannte und sprach: Auch Herr, du großer und furchtgebietender Gott, den Bund und die Gnade bewahrst, die ihn lieben und seine Gebote bewahren. Sie haben es nicht und haben unrecht getan und gesetzlos gehandelt. Wir haben uns aufgelehnt und sind von deinen Geboten und deinen Rechtsordnungen abgewichen."

[36:40] Werden morgen mehr noch drüber sprechen, was das eigentlich hier bedeutet. Vom Daniel, das sagte, Mainz ist klar, sie hatten das Gesetz Gottes übertreten. Wir haben schon gelernt, was das Gesetz Gottes ist, nämlich Gott ist die Liebe. Und er ist es immer, wenn ich darauf vertraue, dass Gott das Beste für mich will, dann folge ich seinem Ratschlag. Aber genau das hatten sie sich geglaubt. Gott an ihm gesagt: "Keine Bündnisse machen mit den Heiden um sie herum." Aber genau das haben sie getan und sich zum Götzendienst verführen lassen.

[37:09] Und es war eine ganz die Premiere des nicht, als Daniel Jahrhunderte sieht er, wir haben einfach genau das Falsche getan. Und obwohl Gott uns durch Propheten gewarnt hat und immer wieder uns zur Umkehr gerufen hat, haben wir all das ignoriert. Hast du auch schon erlebt in deinem Leben, dass du zurückschaut und merkst, Gott hätte ich schon längst zurückgeholt, aber ich habe seine Stimme ignoriert, habe nicht zugehört, wenn er zu mir gesprochen hat?

[37:34] Aber als Daniel weiter in der Bibel blättert und sich erinnert an das, was er aus dem Wort Gottes weiß, erinnert er sich eine alte Geschichte, nämlich genau diese Geschichte, die uns gerade angeschaut haben, die Geschichte vom Auszug aus Ägypten, vom Passah. Die Geschichte, die aus seiner Zeit, in seiner Zeit schon 900 Jahre alt ist. So als wenn man heute eine Geschichte irgendwo aus dem Hochmittelalter hat. Lang, lang ist's her.

[38:07] Aber Daniel wusste, so wie Gott damals den Menschen zur Zeit Mose geholfen hatte, weil sie glaubten, dass er etwas vier Jahre vorher schon getan hatte. So ist Gottes Wort niemals wirklich alt, sagt Daniel. "Nun aber, Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus dem Land Ägypten herausgeführt hast und den Namen gemacht hast bis zum heutigen Tag."

[38:30] Mit anderen Worten, und dass er sagt: "Es, Gott, du hast uns aus Ägypten geführt. Du kannst uns auch aus Babel führen. Das, was du vor 900 Jahren getan hast, das kannst du heute noch tun."

[38:41] Viele Menschen lesen die Bibel und bewundern einen Gott der Vergangenheit. Aber Gott sagt: "Ich bin nicht dein Gott der Vergangenheit. Ich bin zwar der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, aber mein Name ist Ich-Bin. Ich bin jetzt hier heute für dich da." Und warum lesen wir Geschichten der Bibel? Warum lesen wir von Mose und von Daniel und aus dem Neuen Testament? Damit wir wissen dürfen, dass der Gott, der damals diesen Menschen in diesen Situationen geholfen hat, uns auch helfen kann.

[39:07] Damit dieselben Probleme des Zweifels, der Sünde, der Anfechtung, der Gefahr haben auch wenn wir vielleicht nicht in Babylon oder in Ägypten sitzen. Die eigentlichen Probleme unseres menschlichen Herzens sind alle dieselben. Daniel endet sich: "Gott, du hast uns herausgeführt. Da ein Feuer hat uns damals aus Ägypten geführt. Wirst du uns auch von dieser Knechtschaft erlösen?"

[39:35] Man hat den Eindruck, wenn wir das Gebet von Daniel sich anschauen, dass seine größte Not nicht einmal war, dass sie im Exil in Babel und warten, sondern ihre größte Not war seine größte Not, die größte Not des Volkes Israel war, dass sie eigentlich so sehr in die Sünde neigen. "Dann neige deinen Gott und höre, tu deine Augen auf und sie unsere Verwüstung und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn nicht um unserer eigenen Gerechtigkeit willen bringen wir unsere Bitten vor dich, sondern um deiner großen Barmherzigkeit willen."

[40:07] Er sagt mit anderen Worten: "Wir sind nicht so besonders gut und besonders toll, dass wir jetzt hier irgendwie uns entsprechend empfehlen könnten. Gott, wenn du uns rettest, dann nicht, weil wir gut sind, sondern weil du es magst." Und vielleicht hast du manchmal das Gefühl, dass du nicht gut genug bist, dass es nicht ausreicht, was du tust, um Gott zu gefallen.

[40:28] Hör mir gut zu, diese Vorliebe, Freundin. Gott rettet niemanden, weil er gut genug ist. Gott rettet Menschen, weil er sie liebt, gerade solche hilflosen, ungenügenden Menschen, die dich und mich. Und weil der Daniel glaubt, dass die Errettung nicht aufgrund seiner Werke oder seines Charakters passiert, sondern die Errettung basiert auf der Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Deswegen kann er ihn mit Namen, mit richtigem Eifer auffordern, etwas zu tun: "Herr, höre, Herr, vergib, Herr, achte darauf und handle und zögere nicht um deiner selbst willen."

[41:05] Man Gott, der nach deinem Namen ist, eine Stadt und eine Folge, ein Volk genannt. Wir dürfen Gott bitten, uns zu retten. Wir dürfen ihm sagen: "Herr, tu was in meinem Leben, vergib mir, achte und handle."

[41:24] Während er dies noch bietet, erhält er eine Anfang. Er hatte schon und die Zeit wird nicht reichen, weil die Prophezeiungen und Visionen Daniels zu reden, die ist in diesem wunderbaren Buch Daniel. Es lohnt sich vielleicht einmal auch auf die Suche zu gehen. Wir haben zum Beispiel auch auf joelmedia.de eine Reihe von Vorträgen über die verschiedenen Prophezeiungen, auch auf der Seite, auch in Bern vor zwei Jahren haben wir eine Vortragsreihe gehabt über verschiedene Prophezeiungen im Buch Daniel. Das lohnt sich, das mal genau zu studieren.

[41:53] Damit hat immer wieder Besuch von einem Engel bekommen, der ihm Dinge erklärt hat, die in der Zukunft geschehen würden. Und diese Engel Gabriel erscheint ihm wieder oder sagt zu ihm: "Als du anfängst zu beten, er ging ein Wort, und ich bin gekommen, um es dir zu verkündigen, denn du bist ein vielgeliebter."

[42:14] Achten auf das Wort. Beginn fest stehe, dass das Gesicht. Übrigens, hier ist ein ganz interessanter und schöner praktischer Punkt, den ich nicht übergehen möchte. Daniel betete eine geraume Zeit immer wieder, und Daniel erhält erhält jetzt folgende Zusage: "Als du anfängst zu bieten, er ging dann Wort." Manchmal sagen der Mensch nicht: "Ich traue mich nicht zu beten. Ich weiß nicht, wie ich eben soll. Ich finde, dass ich das Ding wollte, ich kenne das nicht so richtig."

[42:48] Der Engel Gabriel kam nicht zu Daniel, weil Gott sich erstmal das Gebet von Daniel angehört hat und dann gesagt hat: "Ja, das war recht gut formuliert. Das gefällt mir. Das könnte ich beantworten." Vielleicht haben wir manchmal so eine Vorstellung von Gebet, dass man besonders lang, besonders schön, besonders intensiv beten muss, vielleicht mit den Hilfsmitteln ein.

[43:08] muss vielleicht mit den Hilfsmitteln ein. Als Daniel auf die Knie ging und einfach loslegte, als er anfing zu beten, erde kommen die ersten Worte gesagt war, Gott schon längst daran sein Gebet zu erhöhen.

[43:18] Wir sehen vielleicht nicht immer die Erhöhung des Gebetes sofort. Wir dürfen wissen: In dem Moment, wo ich anfange zu beten, ist Gott schon längst am Werk.

[43:33] So und auch das Wort und verstehe das Gesicht. Das waren die Worte von Gabriel, der ihm jetzt einen Ausweg zeigt, einen Ausweg aus der Knechtschaft, nicht nur aus der Knechtschaft aus Babylon, sondern tiefer, ein Ausweg aus der Knechtschaft von der Sünde über dein Volk, das Volk Israel, über die heilige Stadt. Das sind die Rosen sind 70 Wochen bestimmt.

[44:00] Nun, ein bisschen Mathematik werden wir heute Abend gebrauchen. Und vielleicht gibt es den einen oder anderen, der sich ja mit Zahlen angefreundet hat im Laufe seines Lebens. Nicht jeder ist begeistert von Mathematik, aber diese Aufgaben, wenn wir gemeinsam alle gut lösen können. 70 Wochen sind wie viel Tage?

[44:20] Das ist gar nicht so schwer. 70 mal 7 kommt es einem zugute, wenn man das kleine Einmaleins gelernt hat. Und dann noch eine Null anhängt, dann kommt man nämlich auf ganz genau. Und wahrscheinlich haben die meisten schon ausgerechnet: 490 Tage.

[44:39] Jetzt gibt es eine interessante Sache in der biblischen Prophetie, die man dazu wissen darf. Nämlich im Buch Hesekiel, Kapitel 4, Vers 6, wird uns ein Umrechnungsschlüssel, insbesondere auch für die großen Prophezeiungen in den Büchern, daran gehen und auf dem Bau gegeben.

[44:55] Und das lohnt sich, sagt ihr Schlüsselverse im Er mit dem Hinterkopf zu behalten, weil man damit ganz viele Prophezeiungen der Bibel dann besser verstehen kann. Nämlich: Ein Tag will ich dir für ein Jahr verlängern. Als ein Tag steht in der biblischen Prophetie für ein Jahr.

[45:16] Und die Umrechnung, die kriegen wir alle hin. 490 Tage sind dann richtig 490 Jahre.

[45:25] Was sollte denn innerhalb dieses knappen Jahrtausends passieren? Wozu waren diese 490 Jahre abgeschnitten oder bestimmt, wie man auch im Hebräischen sagen kann? 70 Wochen sind bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünde abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen.

[45:53] Der Engel Gabriel sagt: Innerhalb dieser 94 Jahre wird das Problem der Sünde ein für alle Mal gelöst und eine ewige Gerechtigkeit wird dabei geführt.

[46:09] Wer gestern Abend mit dabei war, der wird sich erinnern an die anderen Prophezeiungen. Die Propheten Jeremia, der eine Generation vor Daniel lebte, und sie haben sich zeitlich noch ein bisschen überschnitten, wohl definitiv. Der auch von dieser Gerechtigkeit sprach, und zwar nicht einfach nur von einer abstrakten Gerechtigkeit, sondern von einer Person, die kommen würde.

[46:29] „Sie es kommen Tage“, spricht daher, „da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken. Der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.“ So sehr, dass man ihm den Namen geben wird: „Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.“

[46:41] In seinen Tagen wird wieder gerettet werden und Israels sicher wohnen. Und das ist der Name, den man ihm geben wird: „Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.“ Dieser kommende König, von dem schon Jesaja und Jeremia, ja schon David gesprochen hatte, dieser kommende König ist Hauptgegenstand dieser Prophezeiung in Daniel 9.

[47:00] Von ihm heißt es: „Er wird mit den vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang.“

[47:09] Wenn du dich fragst, über Freunde befreunden, was ist dieser feste Bund? Dann kann ich dir nur raten: Egal, was du morgen Abend vorhast, bitte verpasse das Thema morgen nicht. Wir werden morgen ganz ausführlich über diesen Wunsch sprechen, von dem hier die Rede ist, und werden dann sozusagen die zweite Hälfte dieses Themas ein zusammenfügen können und ein Gesamtbild bekommen.

[47:33] So, Gabriel sagt ihm ganz deutlich: Da wird ein König kommen, der einen festen Bund machen wird, und Sünde und Schuld wird abgetan werden. Das Problem der Sünde wird gelöst werden. Eine ewige Gerechtigkeit kommt.

[47:47] Aber wie genau soll man das berechnen? Deine neuen Vers 25: „So wisse und verstehe.“ Achtung! Man soll also typische Prophetie verstehen können. Es gibt immer wieder Menschen, vor allem auch viele Christen, die denken, die Bücher Daniel und Offenbarung sind so versiegelt, dass kein Mensch verstehen kann, es sei denn, er hat irgendwie fünf theologische Doktortitel oder so.

[48:10] Nein, Gott möchte, dass wir es verstehen, und wir können uns da mit Zuversicht rennwagen, um diese Aussagen wirklich begreifen zu können.

[48:19] So, „wisse und verstehe vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems ist der Anfangspunkt für diese 94 Jahre.“ Sollte also ein Erlass sein, ein Gesetz, ein Edikt, das besagen würde, dass die Stadt Jerusalem wieder aufgebaut werden sollte.

[48:36] Die lag ja in Trümmern, wegen den Babyloniern, die das Volk wieder in die babylonische Gefangenschaft geführt hatten. Die meisten Stämme Israels waren sowieso schon vorher von den Assyrern verschleppt worden. Und Nebukadnezar, der König war, Bilanz dessen, original ein Name Nabucco-Duo, der zweite heißt der, hatte in drei Kampagnen Jerusalem dann angegriffen, 605 vor Christus, dort einige königliche Gefangene mitgenommen, und einem den Daniel und seine Freunde.

[49:11] Und dann 587, und zwar am 16. März, eines der spektakulärsten Daten der biblischen Geschichte. Können wir es auf den Tag genau aufgrund von chronischen Quellen datieren, ist nicht unser Thema. Und dann 586 vor Christus, als dann die Stadt und der Palast und die Mauern und der Tempel niedergebrannt worden sind.

[49:30] Und jetzt zehn Jahre lang lag Jerusalem in Trümmern, bis die Babylonier selbst besiegt worden sind durch den General Kyros, der bald darauf auch König über das sich jetzt ausbreitende Medo-Persische Weltreich wurde. Und der schon ziemlich zum Beginn seiner Regierung einen Erlass gehabt, dass die Juden zurück durften in ihr Land.

[49:56] Der Kyros war sehr tolerant, was Religion betraf, und so hatte er ihnen die Gelegenheit gegeben, sich wieder in ihrer Heimat anzusiedeln und gab ihnen auch die explizite Erlaubnis, dort den Tempel wieder aufzubauen. So, dass die jüdische Religion weiter ausgeübt werden konnte.

[50:16] So sind in dieser Zeit eine ganze Reihe von Israeliten unter der Führung von Serubbabel, einem Spross der königlichen Linie, und einem Joschua, einem Hohen Priester, dort nach Palästina zurückgekehrt und haben angefangen, den Tempel zu bauen.

[50:35] Das hat dann dazu geführt, dass die Nachbarn der umliegenden Völker sozusagen sich beschweren, weil sie wollten nicht, dass dieser Tempel gebaut wird. Und das gab dann ein ziemliches Hin und Her. Schon zur Zeit von Kyros und dann noch in der Zeit von Kambyses, seinem Nachfolger, und dann als in einer kurzen Phase, in der turbulenten Bürgerkriegsphase des Persischen Reiches, ein gewisser Bardia, der an die Macht kam, ja auch sehr falsch, oder Goldammer bekannt ist, wurde dieser Tempelbau gestoppt.

[51:03] Und dann als Darius der Große, das ist der erste König wurde, und diesen Fall wissenswertes vom Ton verjagte, gab er kurz darauf auf Anfrage aus Palästina, aus Judäa, wieder die Erlaubnis, an diesem Tempel weiter bauen zu können.

[51:22] Und so ist dann innerhalb einiger Jahre der Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut worden. Die Mauern und die weitestgehend restliche Stadt lagen aber weiterhin in Trümmern.

[51:36] Es dauerte noch ungefähr ein halbes Jahrhundert, bis ein späterer persischer König mit Namen Artaxerxes I., auch Artaxerxes Longimanus genannt, einen Erlass gab zur Zeit des biblischen Schreibers Esra, wonach eine neue Welle an Siedlern zurückkehren durfte, mit der expliziten Erlaubnis, sich jetzt selbst versorgen zu dürfen, autonom verwalten zu dürfen und sich auch selbst verteidigen zu dürfen.

[52:07] Und damit begann der Bau an der Mauer. Das hat noch einige Jahre gedauert, bis die ganze vollendet gewesen ist und die Stadt wieder völlig verteidigt war. Verteidigend, aber das war in der Zeit von Nehemia. Aber mit diesem Erlass, diesem dritten Erlass von Artaxerxes, war eigentlich genau diese dieser Startpunkt gegeben.

[52:29] Das war im Jahre 457 vor Christus. In Esra 7 kann man den kompletten Erlass lesen. Dort ist von dem siebenten Jahr des Königs Xerxes die Rede.

[52:38] Und das ist exakt das Jahr 457 vor Christus gewesen. Nun, aber was sollte passieren von diesem Erlass an? Und will ist noch mal in Daniel 9, Vers 25 muss es sein: „Vom Erlass des Befehls sowie der Herstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu den Gesalbten, dem Fürsten, vergehen sieben Wochen und 62 Wochen.“

[53:04] Jetzt sieben plus 62, das ist der Mathe-Klasse 2. Das klingt ja gut hin. 67 sind 69. Aber 69 Wochen haben wie viel Tage?

[53:15] Die Aufgabe ist jetzt 69 mal 7. In den vergangenen fast zehn Jahren habe ich festgestellt, es gibt zwei Gruppen von Menschen. Die einen rechnen 69 mal 7, die anderen rechnen 70 mal 7 und 10/7 ab. Ich weiß nicht genau, zu dem du zählst, aber auf jeden Fall soll das Ergebnis gleich sein.

[53:36] 483 Tage. Und wir wissen jetzt schon, 483 Tage entsprechen 483 Jahren. Wenn man also, und das ist jetzt unsere vielleicht größte Aufgabe, 457 vor Christus ist, und dann 483 Jahre vorausgeht, wo kommt man an?

[53:55] Man sich die Zeit ist jeder das zu Hause erstmal schriftlich ausrechnen kann. Es ist das Jahr 27. Wenn jemand schnell im Kopf gewesen ist, dann hat er wahrscheinlich das Jahr 26 rausbekommen.

[54:10] Ganz kurz erklären, was hier los ist. Wenn wir auf einem Zeitstrahl schauen, dann würde man eigentlich das Jahr 26 erwarten. Das liegt daran, wenn man also beispielsweise von Zahlenstrahlen die -2 hat und dann drei nach vorne geht, dann kommt man von -2, -1, 0 und zu 1. Ja, also -2 + 3 sind 1. Aber wir haben es bei Jahren ja nicht mit Punkten zu tun, sondern mit Zwischenräumen sozusagen.

[54:34] Ja, es gibt sozusagen das Jahr -1, das ist das Jahr vor Christus, und dann das Jahr -2 und dann kommt danach das Jahr 1 und 2. Wenn ich jetzt also vom Jahr -2, kann man auf der Folie gut nachvollziehen, drei Jahre profitieren, dann komme ich nicht im Jahr 1 raus, sondern im Jahr 2.

[54:52] Muss also rechnerisch immer quasi noch eine Zahl dazu zählen. Deswegen ist es 27 und nicht 26. Liegt einfach nur an diese mathematischen Phänomen.

[55:04] Wir lesen in Lukas 3, Vers 1: „Aber im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa und so weiter.“ Das 15 Jahre der Regierung des Kaisers Tiberius scheint, wenn man oberflächlich das betrachtet, das Jahr 29 gewesen zu sein, weil Tiberius im Jahr 14 Kaiser wurde.

[55:24] Wir wissen aber von einem zeitgenössischen Historiker von Josephus Flavius, dass schon um 13, zwischen 12 und 13, er bereits zum Mitkaiser erhoben worden ist durch seinen Vater Augustus, sein Adoptivvater Augustus. Und das in den Provinzen, zu denen auch Judäa zählte. Ab diesem Zeitpunkt bereits die Periode, die Kaiserherrscher von Tiberius datiert worden ist.

[55:53] Das heißt, das 15 Jahre Regierung war das Jahr 27. Und genau in diesem Jahr, exakt 483 Jahre nach dem Erlass von Artaxerxes, trat Johannes der Täufer, unser Influencer vom ersten Abend am Jordan, auf und begann zu taufen.

[56:15] Nicht nur alle möglichen Menschen, die zum kamen, sondern auch Jesus. So heißt es in Johannes 1, Vers 29: „Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sie zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt!“ Der das Problem der Sünde löst, das Lamm, das frei macht.

[56:38] Gestern haben wir gesehen, dass dieses Lamm den Bezug hat zur Geschichte von 1. Mose 22. Heute können wir sehen, dass es genauso sich auch bezieht auf die Geschichte vom Wasser. Und als Jesus sich anstellt in der Reihe, um auch getauft zu werden, heißt es: „Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?“

[57:03] Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: „Achtung, mitdenken, dass es jetzt so geschehen, denn so gebührt es uns alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“ Er war gekommen, um die Sünde abzutun, die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizubringen.

[57:22] Der König der Gerechtigkeit. So wurde er getauft und zwar exakt in dem Jahr, von dem die Prophetie vorhergesagt hatte, dass er in diesem Jahr getauft werden würde.

[57:39] Und dann passierte etwas, was seit 4000 Jahren nicht gegeben hat. Wir lesen weiter: „Und als Jesus getauft war, stieg also gleich aus dem Wasser, und siehe, da eröffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube absteigen und auf ihn kommen.“

[57:57] Und sie: „Eine Stimme kam vom Himmel und sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Wir haben gesehen, als Adam und Eva gesündigt hatten, da war die Verbindung zwischen Gott dem Vater und der Menschheit gekappt worden.

[58:18] Es war der Sohn Gottes, das Wort Gottes, Sohn Gottes, der jetzt weiterhin die Kommunikation zwischen den Menschen und Gott dem Vater aufrechterhielt. Hier zum ersten Mal seit den Tagen von Eden hörte man die Stimme des Vaters durch Jesus. War es wieder möglich, dass ein Mensch mit Gott dem Vater, dass die Menschheit in Jesus mit dem Vater Kontakt aufnehmen konnte?

[58:50] Die Verbindung wiederhergestellt, und der Geist Gottes kam auf ihn, um ihn zu salben. So sagt es Apostelgeschichte 10, wie Gott Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und Kraft gesalbt hat. Denn es sollte ja der Gesalbte kommen, so hatte Daniel 9 vorhergesagt.

[59:09] 483 Jahre bis zu dem Gesalbten, dem Messias, der König der Gerechtigkeit.

[59:20] Und was tat er? „Zog umher und tat Gutes.“ Wie sie heißt, und wie diese umherzog und Gutes tat, und alle, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm. Die Menschen warteten auf einen Befreier von den Römern, aber er kam, um den größten Feind, den Vater, zu besiegen und Menschen von dieser Knechtschaft zu befreien.

[59:44] Das war genau das, was vorhergesagt worden war von Jesaja: „Der Geist des Herrn ist auf mir, der ist der Gesalbte, würde was tun, weil der Herr mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden.“

[59:58] Die gute Nachricht, das Evangelium, hat mich gesandt, zu verbinden die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung verkünden und Öffnung des Kerkers, den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn. Mit anderen Worten: Im Jahre 27 erfüllte sich eine spektakuläre Zeitprophezeiung, 483 Jahre nach dem Erlass von Artaxerxes, der Gesalbte gekommen.

[1:00:21] Und woran konnte man erkennen, was waren die Zeichen der Zeit? 180 Jahre. Er würde eine gute Botschaft predigen, er würde die Gefangenen befreien, er würde die zerbrochenen Herzens verbinden. Das waren die Zeichen der Zeit.

[1:00:43] Wenn ein Dach kaputt ging, weil ein Gelähmter durch das Dach durchgebracht worden ist, um von Jesus geheilt zu werden, war das ein Zeichen der Zeit? Wenn Jesus die Blinden sehend machte, die Lahmen sprangen, wenn Toten auferstanden, wenn er in Gleichnissen und Bildern die gute Nachricht predigte, war das das Zeichen der Zeit, dass die Prophetie sich erfüllte?

[1:01:10] Und da gab es hunderte und tausende und zehntausende Menschen, die die Bibel lesen und auf Zeichen warteten, aber die eigentlichen Zeichen der Zeit verpassten.

[1:01:25] Ich frage mich, wie viele Menschen schauen heute in die Welt und suchen nach äußerlichen Zeichen und verpassen die eigentlichen Zeichen der prophetischen Zeit.

[1:01:36] Werden vor allem am Freitag und am Samstagabend einiges mehr über dieses Thema noch sagen. Deswegen sprach Jesus: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Busse und glaubt an das Evangelium.“

[1:01:52] Die gute Nachricht, dieses Evangelium, das nicht einfach nur eine weitere Theorie im großen Gemischtwarenladen der Religion ist. Nein, dieses Evangelium ist die Kraft Gottes zur Errettung für jeden, der glaubt. Denn das Lamm macht frei. Das haben wir beim Auszug aus Ägypten gelernt. An dem Tag, wo man sich zum Lamm Gottes bekennt, wird man frei.

[1:02:20] Da ist Kraft im Evangelium, lieber Freund, liebe Freunde. Ich kann das nur predigen, ich kann nur davon erzählen, wie Jesus in meinem Leben immer und immer wieder seine Kraft gezeigt hat. Aber die einzige Möglichkeit für dich, diese Kraft zu erleben, ist zu glauben, dass Gott nicht nur ein Gott der Vergangenheit ist und früher große Dinge getan hat, sondern dass er jetzt hier heute, heute Abend für dich das Großes tun möchte, dass er dir vergeben kann.

[1:02:50] Deine Schuld nehmen kann, dass er dich erwartet. Daniel 9, 4, 26 wurde dann vorhergesagt: „Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteil werden. Er wird mit den vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang.“

[1:03:15] Und in der Mitte der Woche, dieser letzten Woche, wir haben gesehen, das waren 83 Jahre von 290 schon weg. In dieser letzten Woche, in der Mitte der Woche, wird das Schlacht- und Speisopfer aufhören zu lassen.

[1:03:27] Nun, wir wissen, eine Woche hat wie viele Tage? Sieben Stück. Und wenn man sieben in zwei Hälften teilt, dann erhält man dreieinhalb Tage.

[1:03:39] Und dreieinhalb Tage, das können wir jetzt schon kinderleicht umrechnen. Das sind schon fast Experten in biblischer Prophetie in dieser Hinsicht. Dreieinhalb Tage sind dreieinhalb Jahre.

[1:03:52] Jesus begann seinen Dienst und wusste er hat dreieinhalb Jahre. Als er am Jordan getauft war, war es gerade Herbst. Auch der Erlass von Artaxerxes ist wohl im Herbst gegeben worden.

[1:04:12] Ein halbes Jahr lang war er größtenteils den meisten gar nicht wirklich bekannt. Er hatte seine ersten Jünger bekommen, hatte danach der Taufe auch diese intensive Zeit der Versuchung der Wüste gehabt. Und einem halben Jahr trat er zum ersten Mal öffentlich in Jerusalem auf, während des Passahfestes im Tempel, wo er damals sogar den Tempel reinigte.

[1:04:38] Sie ist die besagte und die eigentliche Intention Gottes mit dem Tempel wiederherstellen wollte. Im Zuge dieser sogenannten ersten Tempelreinigung heißt es hier: Jesus antwortet und sprach zu ihnen: „Brecht diesen Tempel ab, und an drei Tagen will ich ihn aufrichten.“

[1:04:53] Das waren die Juden in 46 Jahren, dieser Tempel erbaut worden. Und Erinnerung, haben wir gestern davon gesprochen von diesem großen Sightseeing-Effekt in der Tempel-Halle, und du willst ihnen drei Tagen aufrichten? Er aber redete vor dem Tempel seines Leibes.

[1:05:11] Jesus sagte ihnen: „Ihr werdet mich töten, und innerhalb von drei Tagen werde ich selbst diesen Tempel wieder aufrichten. Ich werde mir das Leben wieder geben.“ Ein Jahr lang wirkte er vor allem in Judäa, ging ab und zu auch wieder in seine Heimat zurück, aber war vor allem dagegen, dass Jordan und in Judäa tätig, bis er dann vertrieben wurde.

[1:05:34] Und er um die Zeit ist passé 29 nach Galiläa ging und dort für ein Jahr lang seine Macht und seine seine Güte, seine Liebe entfaltete. In Markus 1 lesen wir davon: „Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war, kam Jesus nach Galiläa.“

[1:05:56] Dann kündigte das Evangelium vom Reich Gottes ein Jahr lang. Das waren jetzt insgesamt schon zweieinhalb Jahre, bis dann zur großen Krise, die eintrat, nach dem Jesus zur Zeit des Passah, und zwar die jetzt das dritte Passah, 5000 Männer plus Frauen plus Kinder satt machte mit fünf Broten und zwei Fischen und sie zum König krönen wollten.

[1:06:25] Sie ihm die Krone aufsetzen wollten, und er wie nie zuvor mit einer Deutlichkeit sich weigerte, das Evangelium mit Politik zu vermischen. Und die Menschen dann anfingen, ihn zu verlassen, vor allem als er deutlich machte, wie sehr sie eigentlich von ihm abhängig sein würden. Er sagte in:

[1:06:41] Abhängig sein würden. Er sagte in.

[1:06:41] abhängig sein würden. Er sagte in Johannes 6:51: "Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herab gekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit." Das Brot aber, das sich geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.

[1:06:58] Noch ein Jahr hatte er sich zum Teil diesen letzten Jahren zurückgezogen, ist in heimische Gebiete gegangen, mit seinen Jüngern hat zum Teil in Tyrus und in Samaria gewirkt und dann irgendwann sich langsam Richtung Jerusalem bewegt. Kurz vor dem Passah, 31 als dreieinhalb Jahre um war, wurde er mit Pauken und Trompeten, mit Palmzweigen und Hosianna begrüßt als der König Israels. Das Passah, die dreieinhalb Jahre der Prophezeiung waren da, die Zeichen der Zeit erfüllten sich.

[1:07:40] Jesus hat direkt davor mit seinen Jüngern das berühmte Abendmahl gefeiert, hat ihnen Brot und Traubensaft gegeben, um ihnen deutlich zu machen, wie wir hier lesen. Als sie nun auf den Namen Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: "Dem Test, das ist mein Leib." Genau das, was er ein Jahr zuvor gesagt hatte. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: "Trinkt alle daraus, denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden."

[1:08:22] Noch am selben Abend war im Garten Gethsemane. Herr, und die Sünden der Welt, meine Sünden, deine Sünden, die Sünden aller Kommandanten von Auschwitz, aller Vergewaltiger, Mörder, der schlimmen Menschen, die jemals existiert haben, alle großen, kleinen, alle sind wohlauf hingelegt. Und das war eine immense Last. An Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit sich und fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Da sprach er zu ihnen: "Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir."

[1:09:05] Und da ging er ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: "Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber." Jesus kam an den Punkt, als die Last so groß war, dass er sich wünschte, es gäbe einen anderen Weg. Der Kelch zitterte in seiner Hand. Da fragte er sich: "Ist es möglich, einen anderen Weg zu gehen als den, den dem Himmel geschlossen haben?"

[1:09:42] Und dann sagt er diese unglaublich interessante Worte: "Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst." Er wusste, was das für ihn bedeutet, aber er hatte gelernt. Er wusste, dass sein Vater nur das Beste wollte und er wusste, dass, obwohl er in dem Moment den Eindruck hatte, dass es schrecklich sein würde, obwohl seine Gefühle und Emotionen und Umstände irgendwie dagegen zu sein schienen, wusste er, es kommt der Zeitpunkt, wo es gab den Zeitpunkt und es kommt wieder Zeitpunkt, wo er mit dieser Entscheidung hundertprozentig übereinstimmen würde. Er hatte sie ja selbst gefällt, hat er selbst im Himmel vorgeschlagen, diesen Weg einzuschlagen. Es war ja sein Wunsch gewesen, und er würde irgendwann wieder im Himmel, wenn er einmal all die Erlösten sehen wird, dankbar sein, dass sein Vater keine andere Option offenbart hatte.

[1:10:43] Jesus weiß, was es bedeutet, gegen die eigenen Gefühle und gegen die Umstände sich zu entscheiden, zu glauben, dass Gottes Weg der beste ist. In Gottes Liebe und er ist es immer. Sie wird sagt, nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sind und die Schule haben. Er konnte dann im Glauben annehmen, dass es einen Zeitpunkt geben wird, wo er wissen würde, das war die beste Entscheidung.

[1:11:21] Und so hat er sich freiwillig gegeben. Die Römer kamen, die Bibel sagt, da verließen ihn alle und flohen. Er war gekommen, um für die Menschen zu sterben, aber sie sind alle im Stich. Einer verriet ihn, der nächste verleugnete ihn, aber all das hielt Jesus nicht auf. Er wurde vor Pontius Pilatus gestellt, und wir haben ja schon ein bisschen darüber gesprochen.

[1:11:51] Er wurde von den Römern misshandelt. Er hielt genau diese Krone der Dornen, von dem wir schon vor zwei Abenden gesprochen haben. Er wurde auf den Hügel Golgatha gebracht und dort, als die Sünden der Welt auf ihn gelegt worden sind, hat er sich nicht geweigert. Ich stelle mir vor, es gab ja noch zwei andere, die mit ihm zusammen gekreuzigt worden sind. Ich vermute mal, ich bin noch nie gekreuzigt worden und ich hoffe, ich werde es auch nie gekreuzt werden, aber ich vermute mal, dass, wenn man gekreuzigt wird und dass man sich dagegen wehrt, oder wahrscheinlich haben diese Verbrecher, die links und rechts neben ihm betreut worden sind, irgendwie versucht, das darauf zu halten, so hoffnungslos, wie es auch war, so als ob sie sagen: "Nein, lass mich in Ruhe."

[1:12:43] Und dann wollen sie angedacht. Aber Jesus hat nicht geflucht, Jesus hat nicht widerstand geleistet. Dieses hat sich nicht beschwert. Jesus seine Hand einfach hingelegt, denn er wollte für dich und für mich sterben. Er wusste, er ist das Lamm. Und jeder, der sich zu diesem Lamm bekennt, jeder, der das Blut dieses Lammes an seine Türpfosten streicht, der wird frei, und nicht erst in drei Wochen, sondern noch an demselben Tag, an demselben Abend.

[1:13:31] Jesus starb zur richtigen Zeit, genau dreieinhalb Jahre nach seinem Beginn des öffentlichen Wirkens, genau zu der Zeit, die der Prophet Daniel vorhergesagt hatte, um diese ewige Gerechtigkeit zu bringen, die Erlösung von aller Sünde. Und das galt nicht nur einem Volk oder einem Stamm oder einigen Eingeweihten, die jeder konnte davon profitieren und zwar noch am selben Tag.

[1:14:04] Da gab es jemand, der von der Bibel nicht viel wusste, jemand, der eigentlich kein Jude war, aber der Jesus sah und ihn gekreuzigt und wusste, das ist der Sohn Gottes, so wie er sich dort am Kreuz erhält, der Name Jesus als seinen Erlöser dort an.

[1:14:26] Und wie gesagt, denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, wer immer du auch bist, lieber Freund, gefunden, ob christlich aufgewachsen oder nicht, so die Bibel kennst oder nichts, das Blut Jesus spricht für dich. Und wenn du es für dich selbst, für dein persönliches Leben in Anspruch nimmst, heute Abend bist du heute Abend ein freier Mensch.

[1:15:00] Damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Du darfst wissen, es gibt Hoffnung für dich. Es ist ein Wunsch, diesem Jesus zu folgen, ist ein Wunsch, dieses Blut für dein Leben, für dein Haus in Anspruch zu nehmen, ist ein Wunsch der biblischen Prophetie zu glauben, der guten Botschaft und die Zeichen der Zeit in deinem Leben zu erkennen, dass Gott sich um dich kümmert. Gott segne deine Entscheidung.

[1:15:47] Lasst uns gemeinsam beten, bevor wir dann zu den Fragen kommen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken, dass du durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst und dass jeder, der jetzt live zugehört und zugeschaut hat, jeder, der später dieses Video anschaut, wissen darf, dass in dem Moment, wo wir das Blut, das auf Golgatha für uns vergossen worden ist, gemäß der biblischen Propheten, in dem Moment, wo wir das in Anspruch nehmen, dass wir zwei Menschen sind, dass unser komplettes Leben sich verändert, ist eine neue Zeitechnung beginnt, so wie damals, als die Israeliten Ägypten verließen. Ein neuer Kalender begann.

[1:16:32] Das unser Leben sich 180 Grad drehen kann. Danke, Herr, dass Jesus für mich und für jeden einzelnen von uns gestorben ist. Er meine vielen Sünden getragen hat und die vielen Sünden, wir alle begangen haben, kann und dass wir die nicht länger tragen müssen. Dafür danken wir im Namen Jesu. Amen.


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