In dieser Folge der Serie „Vom Schatten zum Licht“ spricht Christopher Kramp über die Bedeutung von Liebe und Gottes Charakter. Er beleuchtet biblische Prinzipien für die Auswahl von Medienkonsum und erklärt die tiefe, unbezwingbare Liebe Gottes, die sich auch in seinem zornigen Aspekt als „verzehrendes Feuer“ zeigt. Die Lektion zieht Parallelen zur Befreiung Israels aus Ägypten und betont, wie Gottes Liebe uns aus der Sklaverei der Sünde in die Freiheit führt.
Vom Schatten zum Licht: 5. Passa, Priester und Posaunen – Als Israel mit Jesus Zelten ging
Christopher Kramp · Vom Schatten zum Licht ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Jesus, Prophetie, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: Vom Schatten zum Licht
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Transkript
[0:03] Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuschauer, zur fünften Folge unserer Online-Serie "Vom Schatten zum Licht". Live auf www.bbprophetie.ch und www.joelmedia.de. Wir freuen uns, dass wir alle wieder jetzt live zugeschaltet sind zu dieser Serie "Profit mit Jesus – Sicher in die Zukunft". Ein ganz besonderes Hallo und Willkommen gilt natürlich, wie immer, unseren Zuschauern aus der Stadt und dem Kanton Bern, wo eigentlich diese Vortragsreihe live hätte stattfinden sollen, real mit Personen, wo man sich hätte begrüßen können. Das ist wegen Corona nicht möglich, aber so freuen wir uns, dass wir die Gelegenheit haben, über das Internet diese Vorträge zu zeigen und damit viele Menschen zu erreichen in Österreich, in der Schweiz und auch in Deutschland.
[0:58] Ich möchte noch einmal, wie in den anderen Abenden zuvor, auch auf die kostenlosen Bücher hinweisen, die jeder von Ihnen anfordern kann. "Erwerben" ist das falsche Wort. Sie sind wirklich ausgezeichnete, sehr wertvolle Bücher. Das Buch, das unserer Serie den Namen gegeben hat, "Vom Schatten zum Licht", wird angeboten, genauso wie das Buch "Der Sieg der Liebe" und auch das kleine Büchlein "Der Retter". Bewegt alles drei Weltbestseller, neu übersetzt, in gutem, sehr feinem Deutsch und sehr wertvoll. Auf der Seite www.joelmedia.de kann man sie kostenlos anfordern. Wer es noch nicht getan hat, den würde ich ganz ermutigen, das zu tun.
[1:48] Und damit wollen wir jetzt wieder zu unseren Fragen kommen, die gestellt worden sind. Wir haben ja wie jeden Abend auch die Gelegenheit, Fragen gleichzustellen. Und die erste Frage, die gestellt worden ist, ist folgendes: Was hältst du von Hollywood? Nun, eine gute Frage. Die Antwort ist: Was ich von Hollywood halte, ist im Grunde genommen eigentlich nicht so wichtig. Entscheidend ist: Was hält Gott von Hollywood? Was sind die biblischen Grundlagen, in dem etwas entscheiden kann? Denn für viele solcher Fragen gibt es ja keine expliziten Bibel-Aussagen, die jetzt sagen: "Dieser Film ist gut, diese Serie ist schlecht, und diese Musik ist gut." Und so gibt es ein paar Ideen, die man aus der Bibel entnehmen kann.
[2:41] Und ich möchte da auch vor allem auf einen Vers zu sprechen kommen, und zwar in Philipper Kapitel 4, und dort Vers 8. Philipper 4, und dort in Vers 8. Da heißt es hier: "Im Übrigen, Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohl-lautend, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht." Also, wir können uns, bevor wir uns einen Film anschauen wollen oder ins Kino gehen, diese Frage stellen: Ist das, was mir anschauen möchte, wahrhaftig, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, wohl-lautend und geht es darum tun denn und lobenswerte Dinge?
[3:42] Und vermutlich muss man kein großer Filmkenner sein, um zu wissen, dass allein dieser Vers das Repertoire an Filmen, die für einen Christen wirklich geeignet sind, sehr stark einschränkt. Und es gibt eine Reihe von Bibelversen, die in die ähnliche Richtung gehen, die deutlich machen, dass womit wir uns beschäftigen, was wir anschauen, entsprechend auch verändert. Man denkt vielleicht: "Na ja, aber ich tue die Dinge nicht, die dort angepriesen werden im Film, die dort dargestellt werden." Die Bibel warnt uns aber nicht nur davor, Sünde zu tun, sondern auch, Sünde wohlwollend anzuschauen.
[4:19] In Römer Kapitel 1, und dort Vers 32, in einer langen Liste mit schrecklichen Sünden, kommt Vers 32: "Diese Idee, obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welches so etwas für ihn tun, sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie vor ihm." Also, es ist nicht nur schlecht, wenn wir böse Dinge tun, sondern sind auch Gefallen haben an Dingen, wenn sie dargestellt werden. Und wir wissen heute aus der Wissenschaft: Wenn man einen Mord sieht, wenn man Ehebruch sieht, insbesondere, wenn das so ausführlich dargestellt wird, wie das in Hollywood meistens der Fall ist, dann versetzt sich das Gehirn so sehr hinein, dass man entsprechend auch teilnimmt.
[5:07] Und dass die eigentliche Persönlichkeit den Charakter trägt. Gute Frage. Die nächste Frage ist auch sehr interessant. Grundsätzlich sagt die Bibel, wir sollen für jeden Menschen beten und bitten. Doch in 1. Johannes 5,6 steht im zweiten Teil: "Es gibt Sünde zum Tode." Dass man für eine solche Person bitten soll, sage ich nicht, wie es dieser Vers zu verstehen bei welchen Personen sollten wir vorsichtig sein mit Gebeten? Interessante Frage. Sehr gute Frage.
[5:34] Sogar 1. Johannes 5, Vers 16 und 17 gehört zu den eher schwierigen Bibelversen. Und wir können vielleicht noch mal des Zusammenhangs willen diese Stellen lesen: "In 1. Johannes 5, Vers 16 und 17: Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tode, so soll er bitten, und er wird ihm Leben geben, solchen, die nicht zum Tode sündigen. Es gibt Sünde zum Tode, das man für eine solche bitten soll." Sage ich nicht, jede Sünde ist jede Ungerechtigkeit ist Sünde, aber es gibt Sünde nicht zum Tode.
[6:10] Und jetzt steht die Frage daraus: Gibt es jetzt vielleicht Menschen, für die Männer geben soll, wenn man schwierige Bibeltexte hat und sie nicht genau versteht und auch jetzt vielleicht ein Studium von Griechisch irgendwie nicht weiterhelfen kann, was für die meisten von uns vielleicht sowieso gar nicht zur Verfügung steht? Dann gibt es ein simples Prinzip, nämlich: Welche anderen Aussagen der Bibel werfen Licht auf diese vermeintlich schwierige Stellen? Und wir können dort sehen, dass die Bibel sehr deutlich macht, dass es keine Menschen gibt, den Gott nicht retten möchte. Bibel sagt: "Er, denn so hat Gott die Welt geliebt." Er sagt: "Wendet euch zu mir, alle Enden der Erde." Er sagt: "Es wird gesagt, dass Gott nicht möchte, dass irgendjemand verloren geht, sondern alle zur Umkehr." Also, alle sollen die Gelegenheit haben, umzukehren.
[6:57] Und wir dürfen für jeden Menschen bitten, dass Gottes Geist an ihm wirkt. Nun, es gibt offensichtlich verschiedene Grade von Sünde. Nun, alle Sünde führt letztlich zum Tod. Die Bibel sagte Römer 6, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. Das heißt, es gibt keine Sünde, die ich tun kann, die ihn am Ende nicht dazu führen würde, dass ich sterben würde. Also, was meint Johannes, wenn er sagt: "Es gibt Sünde zum Tode und Sünde nicht zum Tode"?
[7:29] Wir wissen, das ist eine wesentliche Unterscheidung zwischen Sünden gibt in Bezug auf die Vergebung. Denn Jesus spricht davon, dass eine Sünde gibt, die nicht vergeben werden kann. Und das bezieht sich auf die sogenannte Sünde gegen den Heiligen Geist. In Matthäus Kapitel 12, und dort in Vers 31 und 32 heißt es: "Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden. Wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit, noch in der zukünftigen."
[8:14] Es gibt also eine Sünde, die kann nicht vergeben werden. Was ist das für eine Sünde? Das ist keine besonders schlimme Tat, sondern das beständige Abweisen des Wirkens des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist überführt uns ja von Sünde und von Gerechtigkeit und vor Gericht. Er hält es, zeigt uns unsere Notwendigkeit, das zu tun. Müssen wir. Wenn ich aber diesem Wirken des Heiligen Geistes mich entziehe, wenn ich das ablehne, wenn ich es abprallen lasse an mir und nicht einsehe, dass ich falsch liege, nicht einsehe, dass ich Hilfe brauche oder Vergebung, dann kann mir auch nicht vergeben werden.
[8:46] Und das mal ganz praktisch zu machen: Wenn ein Mensch mit mir redet und er ist sich bewusst, dass er das sehr sündigt oder dass etwas falsch ist. Er weiß vielleicht gar nicht genau, wie schlimm die Sünde ist, aber er möchte etwas ändern. Und der Geist Gottes wirkt daneben, und er ist bereit, auch sich korrigieren zu lassen. Und ich bete für ihn, dann hat das eine Auswirkung. Und dann kann dieser Mensch auch geholfen werden. Wenn dieser Mensch allerdings gar nicht möchte, dass ihm geholfen wird, dann befindet er sich auf diesem Weg direkt in den Tod, so zu sagen. Und wenn ich jetzt Gott bitte, diese Menschen seine Sünde zu vergeben, kann Gott ihm nicht vergeben, weil er gar nicht möchte. Ich kann aber natürlich dafür bitten, dass der Geist Gottes weiter an ihm wirkt, dass er vielleicht doch noch diese Chance ergreift, um zu erhalten.
[9:38] Die letzte Frage, und wir haben mehr Fragen bekommen, als wir heute jetzt hier beantworten werden. Das liegt auch unter anderem daran, dass einige Fragen direkt heute im Laufe des Vortrags oder auch in den nächsten Abend, vor allem am letzten Abend, direkt beantwortet werden. Also wartet dann auf die entsprechenden Stellen, wo wir auch diese Themen zu sprechen kommen. Eine letzte Frage, die gestellt worden ist, ist: Was kann ich Menschen sagen, die den Eindruck haben, dass Gott sie verlassen hat, weil sie in ihrem Leben viel Leid erlebt haben und von Ängsten geplagt sind?
[10:10] Nun, das ist eine sehr wichtige und praktische Frage, und es gibt keine Patentantwort, wo man einfach so alle über einen Kamm scheren kann, weil jedes Leben ist anders und jede Erfahrung ist anders. Und trotzdem dürfen wir wissen, dass Gott, selbst wenn wir schweres Leid durchleben, sich nicht von uns verabschiedet hat. Das Buch "Hiob" ist ein gutes Beispiel, das zeigt, dass selbst in den tiefsten Tiefen der menschlichen Erfahrung Gott immer noch gegenwärtig ist. Man kann festhalten an diesem Wissen. Manchmal haben wir den Eindruck, dass Gott uns verlassen hat, weil wir vielleicht von Schuldgefühlen geplagt sind, und das sogar vielleicht Schuldgefühle von Sünde, die Gott uns längst vergeben hat. Und wir haben aber das Gefühl, Gott hat uns trotzdem verlassen.
[10:56] Und die Bibel sagt uns: "Wenn unser Herz uns verdammt, dann ist Gott größer als unser Herz." Manchmal aber haben wir den Eindruck, dass Gott uns vielleicht verlassen hat, weil uns so viel Schlechtes widerfährt, so viel Leid. Hier sind einige Dinge, vielleicht kurz zu erwähnen: Zum Ersten, es ist wichtig, dass wir uns immer intensiver mit dem Bild von Gott beschäftigen, oder dem Charakter Gottes beschäftigen, wie er sich selbst offenbart hat. Gott straft uns nicht einfach nur, weil er irgendwie Lust am Strafen hat. Gott ist ein Gott, er ist langsam zum Zorn, und viele Leiden uns trifft, ist keine Strafe Gottes, sondern nur die Folge dieser schlimmen Sünde, dieses Virus, das Gott mit all seiner Kraft bekämpft, mit seiner Liebe. Und Gott leidet dann mit uns.
[11:43] Ist es gerade ein Grund, warum Gott die Sünde so sehr hasst? Weil nämlich Menschen wie du und ich wegen ihr leiden. Und deswegen will er sie ausrotten. Aber dazu auch der Menschen, die das auch wollen und die mit ihm zusammenarbeiten und auch ihre Sünde übergeben wollen. Und deswegen ist es also wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass Gott ein liebender Vater ist und dass wir auch in den Stellungsituationen immer wieder an ihn wenden. Und aus den Erfahrungen, die wir gemacht haben mit ihm, dann noch leben.
[12:14] Und dann sollten wir uns auch bewusst machen, dass gerade dann, wenn wir viel Schlimmes erleben, vielleicht wir zu den Menschen auch gehören, denen Gott so etwas zumuten kann. Die wir, glaube ich, gestern auch gesagt haben, nicht jeder Mensch oder vorgestern, nicht jeder Mensch hat das erleben können, was Abraham erlebt hat auf dem Berg Moria. Es gab Menschen, die eher lose Verbindung zu Gott gehabt haben in der Bibel, die so einen Test nicht bestanden hätten. Und das ist keine allgemeine Erklärung für jeden Fall, aber sollte uns vielleicht auch bewusst machen, dass Gott, der selbst so viel Leid erlebt, vielleicht sich am besten denen mitteilen kann, auch die ihm besonders nah sind.
[13:05] Das sind nur einige erste Versuche, sich dieser Frage zu nähern. Wenn jemand diese Frage geschrieben hat, weil er da ganz persönlich auch mit zu kämpfen hat und eine besondere Situation steckt, dann scheide ich nicht lieber vor, liebe Freundin, vielleicht auch konkret uns anzuschreiben. Vielleicht können wir auch seelsorgerlich dort weiter helfen oder auch Kontakte vermitteln, die in einer besonderen Situation dann eingreifen können, helfen können, mit beten können. Manchmal, wenn man die genauen Umstände weiß, dann kann man sehr viel genauer aus der Bibel Rat und Trost geben. Herzlichen Dank für diese Fragen.
[13:39] Wir wollen uns jetzt gleich dem Thema zuwenden, das heute heißt "Satan, Priester und Posaunen". Und bevor wir damit beginnen, wollen wir, wie jeden Abend, mit einem Gebet starten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns heute Abend wieder die Gelegenheit gibst, über dein Wort zu sprechen und davon zu hören, darüber nachzudenken. Wir möchten dich bitten, von ganzem Herzen, dass du heute Abend unser Herz zerreißt, dass wir dich besser kennenlernen, dass wir dich lieben lernen, weil du so bist, wie du bist. Sprich durch den Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[13:36] Wer von uns war schon einmal verliebt? Ich denke, es wird so gut wie niemanden geben, der jetzt mir zuhört und zuschaut, der ehrlich sagen kann: "Ich war noch nie verliebt." Vielleicht haben nicht alle von uns mal eine Liebeserklärung abgegeben. Das ist ja durchaus eine riskante Sache, gerade dann, wenn man die Person vielleicht noch nicht ganz so gut kennt und sich vielleicht nicht ganz so sicher ist, wie die Antwort sein wird. Und trotzdem ein ganz aufregender Moment, wenn man einem anderen Menschen sagte: "Ich liebe dich von ganzem Herzen, mit allem, was ich bin und habe."
[15:17] Auch Gott liebt uns. Das haben wir in den Abenden immer wieder auch betont und herausgearbeitet. Und die Bibel zeigt uns, wie sehr Gott sich wünscht, dass unsere Herzen zusammenkommen. Sein Herz und mein Herz. In einer meiner absoluten Lieblings-Personen, Hohelied Kapitel 8, Vers 6 heißt es: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm. Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer unbezwingbar."
[15:47] Wie das Totenreich ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn. Hier fallen mehrere Dinge auf. Zum einen ist die Liebe unbezwingbar. Sie ist stark. Wir denken bei Liebe eher verstellt und was das Prädikat ist etwas schwach, etwas zerbrechliches. Aber hier sagt uns der Salomo: Die Liebe ist unbezwingbar. Des Hebräischen "water" ist eigentlich, sie ist widerspenstig, sie lässt sich nicht abwimmeln, hartnäckig. Ihre Glut ist eine Feuerglut, eine Flamme des Herrn.
[16:20] Gott hat sich an einem brennenden Dornbusch offenbart, um dem Volk zu sagen: "Ich kenne eure Schmerzen, ich weiß, wie es euch geht, ich möchte euch erretten." Wie gestern Abend schon erwähnt, ist der heutige Vortrag gewissermaßen ein Teil 2 oder ein Teil, der gestern besprochen wurde. Er steht für sich zwar thematisch alleine, aber beschreibt quasi die andere Medaille, die andere Seite der Medaille einer ganz interessanten Geschichte. Vor allem, wenn wir uns dann heute im Laufe des Vortrags über mit einigen Geschichten beschäftigen werden, die wir gestern Abend schon angeschaut haben. Also, wer gestern Abend verpasst hat, unbedingt nachschauen, denn diese beiden Vorträge wären dann wie ein Puzzle ineinandergreifen und dann sehr ergänzend.
[17:11] Wir haben gestern gesehen, dass Gott und es schon am zweiten Abend, dass Gott in diesem brennenden Dornbusch sich offenbart hat, um die Israeliten aus Ägypten herausführen zu wollen. Das war seine Botschaft hier in 2. Mose 6,6: "Ich will euch aus ihrer Knechtschaft erretten und will euch lösen." Wir haben gesehen, sie waren billige Sklaven, und das hatte Gott benutzt, um zu illustrieren, wie die Sklaverei der Sünde ist.
[17:38] Wir haben gestern gesehen, wie eine ganze Reihe von Plagen auf Ägypten niederging. Aber obwohl Gott alle Register zog und zum Teil die Plagen so schlimm war, dass so etwas noch nie zuvor gegeben hatte in ganz Ägyptenland, die Israeliten erst dann frei wurden, als ein Lamm, das Lamm, das sie in ihrem Haus haben sollten für einige Tage, als dieses Lamm geschlachtet wurde und als das Blut des Lammes an die Türpfosten gestrichen worden ist, als die Israeliten sich zu dem Blut des geschlachteten Lammes bekannten, dann wurden sie frei und zwar sofort, noch am selben Abend.
[18:25] Wir haben gesehen, 2. Mose 12,6: "Das ist noch ein bisschen Wiederholung. Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, und den anden, den ihr seid. Und wenn ich das Blut sehen, dann werde ich verschonen." Und an euch vorübergehend noch am selben Abend wurden sie frei, und Gott führte sie heraus aus der Sklaverei in die Freiheit. Und wir haben gesehen, das war ein Bild, eine Illustration, wie Gott uns aus der Sklaverei der Sünde herausführt in die Freiheit, die Jesus am Kreuz von Golgatha für uns verkauft hat, durch sein kostbares Blut, das Lamm, das Lamm Gottes, das für uns geschlachtet worden ist.
[19:06] Nun, gestern Abend haben wir aufgehört an diesem Moment, als die Israeliten frei wurden, als sie herausgeführt worden sind. Und wahrscheinlich erinnern wir uns noch, wie Gott sie herausgeführt hat durch eine Wolkensäule, die in der Nacht sich in Feuer verwandelte. Dasselbe Feuer, das dem Mose an dem brennenden Dornbusch in der Wüste am Berg Horeb erschienen war. Dasselbe Feuer führte jetzt die Israeliten hinaus. Das war kein Wunder, denn die Bibel sagte uns in 5. Mose 9, Vers 3: "Gott selbst, der Herr, ein verzehrendes Feuer ist."
[19:46] So sollst du heute wissen, dass der Herr, dein Gott, selbst vorhergeht, ein verzehrendes Feuer. Nun, wir haben schon am ersten Abend kennen gelernt, dass die Bibel über Gott auch folgendes sagt: "Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe." Und auf den ersten Moment denken wir vielleicht, dass diese beiden Ideen sich widersprechen: Gott ist die Liebe, Gott ist ein verzehrendes Feuer.
[20:16] Hohelied 8, Vers 6, wir haben gerade schon zitiert, zeigt uns, dass in Wirklichkeit hier ein und derselbe Gedanke vorherrscht. Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und der Eifer unbezwingbar wie das Totenreich. Ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn. Wann immer Gott in besonderer Weise deutlich machen wollte, dass er die Liebe ist und dass er sein Volk liebt und aus Liebe etwas für sie tun wird, hat er sich im Feuerofen. Diese Metapher ist gar nicht so abwegig. Wir sagen ja heute noch: "Das ist meine neue Flamme." Mit einem Schlag für jemanden. Und in einem ziemlich realen Sinn ist es auch in der Bibel so gemeint. Gott war buchstäblich Feuer und Flamme für sein Volk damals im brennenden Dornbusch und dann auf dem Weg aus Ägypten heraus, mitten hinein in die Wüste.
[21:17] Ich weiß nicht, wer von uns alles sich wohin im Geiste gemeldet hat, als ich gefragt habe, wer schon einmal eine Liebeserklärung gegeben hat. Nun, Tatsache ist, so eine Liebeserklärung gibt man am liebsten nicht unbedingt an einem sehr beschäftigten Ort ab, sondern er dort, wo es keine Störung gibt und kein, ja, kein, wie soll ich sagen, ja, wohl niemand uns ablenkt. Und an einem solchen Ort hat Gott die Israeliten geführt, mitten...
[21:57] hat Gott die Israeliten geführt, mitten hinein in die Wüste. An diesem Ort, nicht hinein in die Wüste, an diesem Ort, nicht hinein in die Wüste, an diesem Ort in der Wüste, war er mit ihnen ganz allein. Und deswegen wollte er ihnen hier etwas, und deswegen wollte er ihnen hier etwas zeigen. Schauen wir gemeinsam in 2. Mose 19, Vers 4 und 5. "Ich habe gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein."
[22:38] Was hat Gott hier eigentlich gesagt? Er hat gesagt: "Ich habe euch zu mir gebracht, ich habe euch auf Adlersflügeln getragen und habe euch zu mir gebracht, aber nicht einfach nur so, sondern zu einem ganz bestimmten Zweck." Was war der Zweck? Schau den Vers nochmal an: "Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt..." Nun, was genau ist ein Bund? Dieses Wort kommt von dem Tätigkeitswort, von dem Verb "verbinden". Zwei Menschen verbinden sich z.B. in der Ehe zu einem Bund. Gott sagt: "Ich habe euch nicht einfach nur befreit und sucht euch jetzt so in das weitere Leben." Sondern: "Ich habe euch befreit, ich habe euch zu mir gemacht, damit wir eine Einheit bilden, damit wir uns verbinden, ihr und ich."
[23:35] Und dann sagt er weiter: "So sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein." Jetzt die Frage: In welchem Sinne sollten Israeliten besonders sein? Waren sie klüger, man, die stärker, waren sie schöner, intelligenter? Nein. Er sagt weiter: "Denn die ganze Erde gehört mir. Aber ihr sollt ein Königreich von Priestern, ein heiliges Volk sein, dass die Worte du den Kindern Israels sagen sollst." Gott sagt mit anderen Worten: "Alle Völker gehören mir. Die Babylonier, die Ägypter, die Hethiter, die Kanaaniter, die Amoriter – wie sieh die Amoralität dieser Welt sie gehören mir alle. Ich habe sie alle gemacht."
[24:13] Ihr seid besonders, warum? Ihr habt die Erfahrung gemacht, dass es Blut des Namens... Ihr habt die Erfahrung gemacht, dass der Gott des Himmels euch vorangeht, dass er euch liebt. Ihr kennt ihn. Nicht all die anderen Völker sind von Gott geschaffen worden. Gott hat sie gemacht, Gott ernährt sie, lässt seine Sonne über ihnen aufgehen. Aber sie kennen ihn nicht. Sie lieben ihn nicht zurück. Sie haben keine Beziehung zu ihm. Und Gott sagt: "Ihr sollt ein besonderes Volk sein."
[24:43] Ihr seid ein Volk von Priestern. Priester waren Menschen, die eine Verbindung herstellen zwischen Gott und anderen Menschen. Menschen, die im Grunde genommen mittlerweile zwischen Gott und anderen Menschen... Und ja, es gab dann ein bestimmtes Priestergeschlecht in Israel. Nicht jeder konnte ein tatsächlicher Priester am Tempel sein. Aber in einem eigentlichen Sinne sollten alle Israeliten, alle Erlösten, alle, die frei geworden waren durch das Blut Jesu, sollten alle Priester sein. Verbindungsleute und Verbindungsfrauen zwischen Gott und anderen Menschen. Sie sollten anderen erzählen, was sie mit Gott erlebt hatten. Die ganze Welt sollte erfahren von diesem Gott und seiner besonders, seinem besonderen Plan der Erlösung. Dazu hatte Gott sie befreit und zu seinem Volk gemacht. Und diesen Plan hat er nie aufgegeben.
[25:49] Wir werden auch am letzten Abend mehr darüber erfahren. Und so sagt Gott: "Damit ihr diese Aufgabe richtig ausführen könnt, damit ihr wirklich wisst, von wem er redet, möchte ich mich erst einmal richtig vorstellen. Ich möchte euch meine Liebe erklären." Sie waren ja mitten in der Wüste, keine Ablenkung. Auch wir haben unsere, wie vorhin gesagt, und so Liebeserklärung wahrscheinlich an einem Ort gemacht, wo wir von niemandem abgelenkt werden. Gott gibt ihnen noch drei Tage Zeit, sich vorzubereiten, sagt: "Am dritten Tag werde ich euch begegnen."
[26:29] Was für eine spannende Sache! Stellen wir uns vor, wir wissen, dass in drei Tagen Gott uns buchstäblich begegnet. Was würde man nicht alles tun, würde man sich vorbereiten? Hat sich ja vielleicht gedanklich und auch die Kleider waschen und alles Mögliche. Mit welchen Gedanken sind wohl die Israeliten an jenem Abend direkt davor ins Zelt gekrochen? Wie wird das wohl sein, wenn Gott morgens zu uns spricht: "Wird vielleicht wieder irgendwo in der Wüste ein Dornbusch brennen?" Ja, vielleicht müssen wir ein bisschen gucken, dass wir den richtigen Ton finden, der dann die ganze Zeit... Ja, wieso sein wird. Vielleicht die Feuersäule irgendwie ins Nahe kommen wird. Sie vielleicht auf eine besondere Weise sprechen.
[27:06] Wahrscheinlich haben sie schon einiges gedacht, sind eingeschlafen und am nächsten Morgen warten sie auf. Und die Erde bebte, und es donnerte, und es rauchte, und es brannte im gesamten Lager. Scheinbar eine riesige Wolke war zu sehen. In 2. Mose 19, Vers 16 lesen wir: "Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke lag auf dem Berg Sinai. Ein sehr lauter Schall von Schofar brach das ganze Volk, das im Lager war, zittern. Sie sind aus ihren Zelten rausgebrochen. So hatten sie sich das nicht vorgestellt."
[27:43] Der ganze Berg Sinai, dort, wo Gott einige Monate zuvor sich im brennenden Dornbusch gezeigt hatte, der brannte und bebte. Die ganze Erde schüttelte sich, und die Menschen waren außer sich. Ich mag es, hier steht in 2. Mose 19 und Mose führte das Volk aus dem Lager dort entgegen, und sie stellten sich unten am Berg auf. Aber der ganze Berg Sinai rauchte, weil der Herr im Feuer auf ihn herabstieg. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg bebte heftig. Eins ist sicher: Wenn Gott sich uns offenbart, ist das eine spektakuläre Sache. Wenn man Gott näher kennenlernt, wird es nicht langweilig.
[28:34] Die Israeliten hatten so etwas noch nie gesehen oder auch nie gehört. Und auf die Frage zurückzukommen: So etwas hatte auch Hollywood noch nie fabriziert. Der Berg brannte bis in den Himmel. Eine Wolke und ein Rauch und ein lautes Getöse von Schofar. Die Israeliten waren völlig außer sich. Sie wussten gar nicht, was sie dazu sagen sollten. 5. Mose 4 sagt: "Da trat ihr zu und standet unten am Berg. Aber der Berg brannte im Feuer bis ins innerste des Himmels hinein." Im Hebräischen steht dort: "Bis in das Herz des Himmels, der voller Finsternis, Wolken und Dunkel war. Und der Herr redete mit euch mitten aus dem Feuer."
[29:20] Die Stimme seiner Worte hörte ihr, aber ihr seid keine Gestalt, sondern vernahmt nur die Stimme. Mitten aus dem Feuer redete Gott zu ihnen. Wenn sie genauso wie nachgedacht hätten, dann hätten wir drüber nachdenken können, dass hier sich wieder Feuer offenbarte. Das Feuer brannte, die wir gerade gesehen haben, vom Himmel west zum Werk. Das Feuer verband den Berg mit dem Himmel. Denn die Liebe Gottes verbindet den Himmel mit der Erde. Der kam Feuer herab, um zu sagen: "Ich liebe euch." Eine Liebeserklärung.
[30:08] So sehen wir auch in 5. Mose Kapitel 5, Vers 2 und 4: "Der Herr, unser Gott, hat am Horeb einen Bund mit uns geschlossen. Von Angesicht zu Angesicht hat er auf dem Berg mit euch geredet, mitten aus dem Feuer." Moment mal, haben sie wirklich das Angesicht Gottes gesehen? Haben wir nicht gerade erst gelesen, dass sie nur die Stimme gehört haben und seine Gestalt nicht gesehen haben? Ja, das widerspricht sich. Muss jetzt an der einen Stelle sagen: "Ihr habt seine Stimme gehört, die Gestalt nicht gesehen." Aber an der nächsten Stelle sagt er: "Ihr seid... von Angesicht zu Angesicht mit Gott hat... von Angesicht zu Angesicht mit euch geredet."
[30:51] Nun, tatsächlich haben die Israeliten Gott nicht buchstäblich gesehen. Aber diese Phrase: "Gott hat mit euch gesprochen von Angesicht zu Angesicht", soll eine ganz tiefe Wahrheit verkünden. Und daher redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht. Das ist eine Redewendung, scheinbar im Hebräischen, wie ein Mann mit seinem Freund redet. Als also Gott im Feuer rauchte, kann man so sagen: "Ich verbinde den Himmel mit der Erde. Ich hier bin ich für euch da." Da hat er im Grunde genommen eine Freundschaftsanfrage an das Volk Israel gestellt. Ein bisschen spektakulärer als heute, wenn man auf Facebook versucht, eine Freundschaftsanfrage zu stellen. Aber das war die Idee. Er sagte: "Mit anderen Worten: Ich möchte euer Freund sein."
[31:44] Nur die Frage ist: Warum dann diese... Ganz ehrlich, wer von uns bei seiner, wer von uns hat bei seiner Liebeserklärung, die er seiner Geliebten, unserem Geliebten gegeben hat, eine Trompete dabei gehabt und hat, bevor es dann losging, erst einmal ein bisschen Trompete, eine Ankündigung zu machen? Wahrscheinlich nicht. Oder?
[32:13] Trompeten und Posaunen und Hörner haben in der Bibel zwar verschiedene Facetten, aber alles geht eigentlich zurück auf eine Grundbedeutung. Im Neuen Testament lesen wir ebenso: "Auch wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten?" Posaunen stehen für Krieg. Im Moment mal, jetzt mal ganz gut nachgedacht: Warum würde man bei einer Liebeserklärung ein Instrument des Krieges verwenden? Nun, vielleicht deswegen, weil die Liebeserklärung gleichzeitig eine Kriegserklärung war.
[33:01] Eine Liebeserklärung und gleichzeitig eine Kriegserklärung. Jawohl. Denn die Liebeserklärung an den Sünder ist gleichzeitig eine Kriegserklärung an diesen. Das war ja schon in 1. Mose 3, 4, 15, so in der ersten Prophezeiung, die wir gemeinsam studiert haben. Dort hatte Gott den Sündern versprochen, dass er die Sünde besiegen würde. Er würde kommen, der Schlange den Kopf zertreten haben. Gesehen diese gute Nachricht, dieses Evangelium, diese erste Verheißung des Lösungsplanes begann sogar im Hebräischen mit dem Wort "Freundschaft".
[33:45] Die Liebeserklärung an Adam und Eva war eine Kriegserklärung an den Satan und die Sünde. Wann immer Gott dem Sünder die Liebe erklärt, erklärt er der Sünde den Krieg. Und deswegen sind Sünder meistens ziemlich verwirrt, wenn sie in die Gegenwart Gottes kommen, weil sie sehen die als Zeichen seiner Liebe, aber sie spüren auch etwas, was ihnen scheinbar Angst macht, weil sie ja meistens noch mit der Sünde sich eng verbunden haben und merken: Gibt es etwas, das will hier angreifen?
[34:21] Wenn wir aber genau verstehen, was Gott möchte, dass wir da stehen, wie er will, uns von der Sünde trennen, weil das ist so... Wir haben gesehen, Sünde ist Übertretung des Gesetzes und Sünde trennt von Gott. Wir haben gelesen, dass Gott ein verheerendes Feuer ist, was verzehrt. Dieses Feuer, wenn das Feuer ein Symbol für die Liebe, etwas verzerrt die Liebe.
[34:48] Nun, stellen wir uns vor, ein Mensch, ein Mann zum Beispiel, wird von seiner Frau verlassen. Aus irgendeinem Trennungsgrund. Das kann alles Mögliche sein, ein anderer Mann, das kann man auch die Zahnpastatube geben, die verschiedensten Dinge, die als Trennungsgründe angeführt werden. Was immer dieser Trennungsgrund ist, wenn der Mann seine Frau noch liebt, was hasst er? Er hasst den Trennungsgrund. Und jede Handlung seiner Liebe, jede Operation der... alles, was er jetzt denkt und tut und sagt, um seine Liebe auszudrücken, wird gleichzeitig darauf zielen, diesen Trennungsgrund zu beseitigen.
[35:36] Gottes Liebeserklärung an dich ist eine Kriegserklärung an die Sünde, die wir tun. Und deswegen war diese Liebeserklärung so massiv, so intensiv, so spektakulär. Gott wollte zeigen, welche Kraft er hat, um die Sünde zu besiegen. Und dann sprach er: "Von Gott redete alle diese Worte und sprach: Das ist nicht nur eine Einleitung." Denn wir haben gesehen, Gott sprach: "Es werde Licht", und es wurde Licht. Wenn Gott etwas sagt, dann tritt es ein.
[36:15] Und diese Worte, die Gott hier sprach, waren nicht einfach nur als Regeln, wir jetzt mal den Raum wird gedacht, sondern sie sollten zeigen, was er tun kann aufgrund seiner Liebe und seiner Kraft, weil er uns liebt und die Sünde hasst. "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe." Deswegen ist dieses Gesetz auch das Gesetz der Freiheit.
[36:43] Du sollst, erstes Gebot: Keine anderen Götter neben mir haben. Wer wirklich liebt, hat keinen Nebenbuhler oder Nebenbuhlerin. Wer von uns war das? Hat versprochen, keine andere Frau, keinen anderen Mann zusammen. Das war nicht einfach irgendwelche elitär, kein elitärer Exklusivismus. Nein, das ist Liebe.
[37:05] Sollte kein Bildnis, doch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern unter der Erde ist. Dies nicht an und dienen nicht der... Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsuche an seinen Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen.
[37:23] Manche Menschen fragen sich: Wie kann das sein? Ist Gott ein eifersüchtiger Gott? Ja, die Bibel sagt, er ist es. An anderer Stelle, in 5. Mose 4, heißt es sogar, dass Gottes Name eifersüchtig ist. Nun, wir alle kennen kranke Eifersucht, unbegründete Eifersucht. Und da ist es hiermit nicht gemeint. Aber wenn es einen Grund gibt, eifersüchtig zu sein, und der Partner ist gar nicht eifersüchtig, sagt das nicht etwas über mangelnde Liebe aus? Echte Liebe wird auch echt eifersüchtig, wenn es einen echten Grund gibt.
[38:01] Die echte Eifersucht Gottes über unsere echte Sünde ist ein Beweis für seine echte, reale Liebe. "Der Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten." Hier macht Gott einen Zusammenhang, der ihm denken seit bestimmt dreieinhalbtausend Jahren von gläubigen Menschen irgendwie nicht so richtig zusammenfinden will. Nämlich, dass Liebe und Gesetz nicht zwei verschiedene Dinge sind, die man irgendwie notfalls noch zusammen harmonisieren muss. Oder vielleicht, wie es heute oft leider geschieht, das Gesetz ganz beiseite tut oder als unwichtig oder abgeschafft oder verändert. Nein, bei Gott sind seine Liebe und seine Gebote eine nicht aufzulösende Einheit.
[38:52] Sein Gesetz ist die Tatsache, dass er immer die Liebe ist. "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht." Und dann im Herzen der zehn Gebote, dieses längste, vierte Gebot: "Gedenke an den Sabbat." Besonders angegriffen, weil ich hier etwas ganz eng... Das passiert. "Gedenke an den Sabbat-Tag und heilige ihn. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da solltest du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, auch deine Magd, wird ein viel, doch ein Fremdling, der in den Toren wohnt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat er den Sabbat-Tag gesegnet und geheiligt."
[39:39] Jede Beziehung kann nur überleben, wenn es genügend Zeit miteinander gibt. Jede Ehe wird nur dann ein Erfolg sein, wenn man Zeit miteinander verbringt und zwar nicht einfach nur fünf Minuten am Morgen und sechs Minuten am Abend, sondern immer wieder mal in bestimmten Intervallen, auch Qualitätszeit. Gottesbeziehung zu seinen Gläubigen steht darin, dass er sich wünscht, einmal in der Woche am Sabbat, dem biblischen Ruhetag, dem Samstag, Zeit zu verbringen.
[40:12] Ruhe zu haben, einer besonderen Möglichkeit, eine besondere Möglichkeit zu haben, in der Beziehung mit Gott zu wachsen. Ein Ausdruck seiner Liebe. Weiter heißt es: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst und dem Land, das der Herr, dein Gott, gibt." Wenn ein Mensch Gott wirklich liebt, wird er diese Liebe auch in alle anderen Bereiche seines Lebens, zu anderen Menschen weiter spiegeln und weitergeben.
[40:42] Du sollst nicht töten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten. All das zeigt in den verschiedenen Bereichen des Alltags des Lebens, dass die Liebe Gottes das Herz eines Menschen verändert. Und dann ganz an der Wurzel von allem: "Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten, du sollst nicht begehren die Frau des Nächsten, noch seinen Knecht, aus einem Markt, auf seinen Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das der Nächste hat."
[41:13] Denn wenn du das tust, glaubst du, dass Gott nicht das Beste für dich tut. Nur wer begehrt, was andere haben, der nicht zufrieden ist und überzeugt davon ist, dass Gott sich vollständig und ausreichend um ihn kümmert. Hier dieses Begehren nach Dingen, die ihm nicht gehören, war ja die Uhr sind die der DDR, Luzifer, der zu Satan wurde, begangen hatte im Himmel. Hier also sind sie, die berühmten zehn Gebote, zwei Steine voller Liebe, eine Beschreibung dessen, was Gott sich wünscht.
[41:58] Ich weiß nicht, wie es dir gegangen ist, als du deiner Geliebten oder deinem Geliebten dann die Liebe offenbart hast. Kann ja vorkommen, dass man nicht auf absolute Gegenliebe stößt.
[42:11] Schauen wir, was passiert ist, als Gott seine Liebe in Form der zehn Gebote offenbart hat. Wir lesen 5. Mose 5 und wir müssen jetzt gut mitdenken und sauber mitlesen. "Und es geschah, als ihr die Stimme mitten aus der Finsternis hörtet und der Berg im Feuer brannte, da rief ihr zu mir alle Oberhäupter eurer Stämme und sprach: Siehe, der Herr, unser Gott, hat uns seine Herrlichkeit und seine Größe sehen lassen, und wir haben seine Stimme mitten aus dem Feuer gehört. Heute haben wir gesehen, dass Gott mit den Menschen redet, und sie haben Leben bleiben. Also gut, merken sie. Sagen: Wir haben gesehen, Gott redet aus dem Feuer mit Menschen, wir leben noch. Wir wissen das, okay, alles klar.
[42:52] Nächster Vers: "Und nun, warum sollen wir sterben?" Sie haben gerade gesagt: "Wir haben mitbekommen, dass Gott mit Menschen redet, und wir sind am Leben geblieben." Und deswegen habe ich Angst, dass wir sterben. Dieses große Feuer wird uns verzehren, wenn wir die Stimme des Herrn und dass Gott es noch weiter hören, so müssen wir sterben. Sie sagen: "Wir haben gerade eine Erfahrung mit Gott gemacht, und wir sind am Leben, und deswegen habe ich Angst, dass ihr sterbt." Bildet das nicht merkwürdig...
[43:20] Vorkommt, dass auch merkwürdig, oder? Ja, das ist merkwürdig. Aber genau hier zeigt sich dieser Konflikt. Sie verstehen nicht, dass die Liebeserklärung an den Sünder eine Kriegserklärung an die Sünde ist. Ja, es stimmt, das Feuer am Berg Sinai war ein Verzehren das Feuer, doch nicht um sie zu verzehren, sondern um ihnen deutlich zu machen, dass Gott die Sünde verzehren möchte.
[43:49] Offensichtlich war in die Sünde noch ziemlich wichtig. Manchmal kommt uns Gott so nahe, dass wir plötzlich wieder einen Rückzieher machen. Wir sind froh und dankbar, wenn uns von der Krankheit heilt, wenn uns einen neuen Arbeitsplatz gibt, wenn er irgendwie dafür sorgt, dass unsere Kinder eine gute Zukunft haben. Aber wenn er dann ganz nahe kommt in unseren Alltag, in unsere Gedanken, in das Schlafzimmer, zu unserem Kühlschrank, dann wird es uns manchmal ziemlich heiß. Und vielleicht haben wir dann das, was Israeliten hier sagen in 5. Mose 5, Vers 26, 27: "Denn wer von allem Fleisch könnte die Stimme des lebendigen Gottes mitten aus dem Feuer reden hören, wie wir, und am Leben bleiben? Ist ja eine historische Frage. Also, wer könnte das ertragen? Welcher Mensch könnte die Stimme Gottes hören?"
[44:37] Und jetzt kommt das...
[44:37] Stimme Gottes hören. Und jetzt kommt das 21. Gebot: "Du, hin zu Mose, und höre alles, was der Herr, unser Gott, reden wird." Moment mal. Sie sagen gerade: "Wen der Mensch, der aus Fleisch und Blut ist, könnte die Stimme Gottes hören?" Deswegen war Mose aus Fleisch und Blut. Selbstverständlich war Mose auch nur ein Mensch. Und sie wussten, dass Mose nicht verzehrt werden würde, wenn er mit Gott reden wird. Sie wussten ohne das richtig zu geben zu wollen, es gab einen Unterschied zwischen Mose und ihnen. Mose folgte Gott wirklich, glaubte ihm, aber sie waren doch so ein bisschen skeptisch. Sie liebten ein bisschen auf Distanz.
[45:18] Sie wollten, dass Gott ihnen das gelobte Land führt. Ja, ja. Sie wollten nicht, dass Gott so nahe kommt, so nah, dass ihr Leben bestimmen würde. Die für Menschen machen es heute noch, dass sie an einen Gott glauben und hoffen, dass er ihnen noch hilft, wenn sie eine Prüfung haben oder wenn ihr Arbeitsstelle in Gefahr ist. Aber sie wünschen sich nicht, dass er so nahe kommt und sie würden ihn gerne ein bisschen auf Distanz sein.
[45:43] Das wird anderen Worten gesagt haben: "Gott, hör auf zu reden." Was sie wollten, noch, dass er sie weiter führt, aber sie wollte nicht mehr, dass sie direkt zu ihnen spricht. Stattdessen sagen sie zu Mose: "Schreib du auch, was Gott dir sagt." Ja, die waren damit zufrieden, dass Gott zu Mose spricht und Mose ihnen sozusagen dann secondhand das Wort Gottes weitergibt, aufgeschrieben auf Steintafeln. Und so kamen die zehn Gebote auf Steintafeln. Auf Stein, deswegen, weil Stein Ewigkeit ausdrückt, Dauer, Beständigkeit. Hier war die, hier war der Ausdruck der Liebe Gottes in Stein geschrieben.
[46:23] Zu sagen, das ist in Stein gemeißelt, darauf könnt ihr euch verlassen. Aber das war nicht alles, was Gott sich gewünscht hatte. Er wollte eigentlich direkt mit ihnen Kontakt haben. Und deswegen, wir haben diesen Vers schon angesprochen vor zwei Abenden. Sagt dann Mose: "Ein Prophet, wie ich, wird dir der Herr, dein Gott, erwecken aus seiner Mitte, aus deinen Brüdern. Auf ihn sollst du hören, ganz so, wie du es auch von dem Herrn, deinem Gott, am Horeb erbeten hast, am Tag der Versammlung, in dem du..." "Ich will von nun an die Stimme des Herrn meines Gottes nicht mehr hören und das große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe."
[46:59] Der kommende Prophet, von dem wir schon wissen aus unserem bisherigen Studium, dass das Jesus gewesen ist, würde also die Aufgabe haben, das, was am Sinai nicht vollendet werden konnte, weil die Israeliten gesagt haben: "Stopp, zu viel. Komm nicht weiter. Das mehr wollen wir nicht, dass uns Freunde bleiben, aber..."
[47:17] Auf Distanz. Das würde Jesus vollenden. Das heißt, weiter: "Und der Herr sprach zu mir: Sie haben recht geredet. Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder wecken und meine Worte in seinen Mund legen." Das, was Gott am Sinai sagen wollte, würde der kommende dann ihnen präsentieren.
[47:48] Aber Gott wollte sein Volk jetzt nicht einfach ganz aufgeben, obwohl sie ihm gesagt hatten: "Gott, hör auf zu reden." Wollte er trotzdem noch bei ihnen sein. Meine Frau hat mir vor einigen Monaten mal eine Karte gezeigt, auf der stand sinngemäß geschrieben: "Wenn du mich mal verlässt, nimmst du mich dann mit?" Ich glaube, so ein bisschen ging es Gott. Die Israeliten wollten nur eine Fernbeziehung, eine Distanzbeziehung. Aber Gott sagt: "Okay, das ist erstaunlich."
[48:16] An Gott, Gott sagt nicht, wie wir vielleicht gesagt hätten: "Okay, dann lasst mich doch in Ruhe. Reicht. Suche ein anderes Volk." Dann Gott hat: "Okay, kein Problem. Ich warte. Ich gebe mir deutlich..."
[48:26] Komme euch nicht zu nahe. Ich rede nicht direkt zu euch, wenn ihr das nicht möchtet. Da kann ich wenigstens bei euch sein. Kann ich vielleicht meine Wohnung bei euch aufschlagen, damit wir vielleicht über die Zeit hinweg mich ein bisschen besser kennenlernen könnt? Die Suiten leben in Zelten. Gott sagt: "Okay, baut noch ein Zelt, wenn ihr möchtet, mit freiwilligen Gaben, und sie sollen wir in heilig machen, damit ich in ihrer Mitte wohne."
[48:56] Obwohl die Israeliten gesagt haben: "Herr, hör auf zu reden." Sagt: "Okay, kein Problem. Aber ich möchte trotzdem eurem Alltag präsent sein, damit ihr, wenn ihr nachdenkt, mich besser kennenlernen könnt." Und so wurde dieses Heiligtum gebaut. Und die Zeit wird uns fehlen, alle Details zu beschreiben. Es ist unglaublich spannend in 2. und 3. Mose zu lesen, wenn die ganzen Vorschriften, die der Bau dieses Heiligtums, das alles mit verbunden war.
[49:21] Aber und das simpelste machen: Das war die Wohnung Gottes. Gott wohnt durch ein Zelt unter seinem Volk. Und es gab einen ganz interessanten Plan, wie ein Mensch mit seiner Sünde kommen konnte und sich Gott nähern konnte durch einen Priester. Da gab es einen Brandopferaltar, wo das Feuer ständig brannte. Es war das beständige Feuer, das vom Himmel gefallen war. Wo ein Lamm oder auch ein anderes, letzten anderes oder andere Tiere auch, Stiere, Ziegen, die Opfer gebracht werden konnten, wie auf den kommenden Löser hinwiesen.
[50:00] Und allein Priester, der hineinging in dieses Zelt und die Menschen draußen mit Gott symbolisch verband. Dort gab es den Reichert, da gab es Licht, dort gab es die berühmten Schaubrote, Symbol dafür, dass wir aus dem Wort Gottes leben. Und einmal im Jahr ging der Priester hinein in das, was man das Allerheiligste nannte, den Ort, wo Gott selbst sich offenbarte, auf einer Bundeslade, wo zwei Cherubim in Gold abgebildet worden waren, um zu zwar, um deutlich zu machen, dies ist eine Illustration des Thrones Gottes, an dem...
[50:47] Ja, der ganze Kampf begann. Und hierhin wurde einmal im Jahr das Blut der Opfer gebracht, um völlige Reinigung und völlige Harmonie, um völlige Wiederherstellung zu bringen. In diesen... diese Lade hieß Bundeslade, weil dort der Bund dargestellt wurde.
[51:10] Und mittendrin die zehn Gebote. Übrigens, noch zwei andere Dinge: Einmal, dass ein Krug mit Manna und das aus Brot. Solltest deine Frage, die gestellt worden ist, um auszudrücken, dass Gott jeden Tag für die Suiten sorgte, mitten in der Wüste, sie 40 Jahre lang mit Brot versorgt. Ihre ständige Abhängigkeit, dass man aber auch ein Symbol für das Wort Gottes. Und dann war da dieser, dieser Stab von Aaron, der gesprochen hatte, als Symbol dafür, dass Gott aus Tod, aus dem Tod, wieder Leben machen kann. Auch ein Symbol für die Auferstehung Jesu.
[51:43] Und eine ganze Reihe anderen von Dingen, aber das soll hier kurz genügen. Aber im Zentrum waren die zehn Gebote verborgen in der Lade, um deutlich zu machen, die zehn Gebote innerlich sind der eigentliche Wohnort. Und das war schon in der Zeit Mose das Thema, das er immer wieder predigt. Er sagte: "Höre, Israel!"
[52:06] Diese Israeliten haben gesagt: "Wir wollen aufhören zu hören. Wir wollen nicht mehr hören. Schreib es uns auch." "Wir tun alles, was er sagt." Ja, "Gib uns die Regeln, wir halten uns daran." Kurz, sagt Mose, sagt durch Gott, sagt Mose: "Höre, Israel! Der Herr, unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit dem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft."
[52:26] Reicht es nicht, wenn du alle Regeln befolgt, wenn du ein treuer Untertan wirst und nicht gegen ihn dich auf... Wenn's Gott möchte, dass du ihn liebst, du ihn magst. Das ist so von deinem ganzen Herzen, von deiner ganzen Seele, mit der ganzen Kraft. So wie Gott mit seiner ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele, seiner ganzen Kraft sich führt, dich einsetzt. Und diese Worte, diese zehn Gebote, die der heute gebietet, sollst du auf dem Herzen tragen.
[52:51] Es reicht nicht nur, sie stolz daher zu tragen in einer Bundeslade, die noch vergoldet ist und sagen: "Das sind unsere zehn Gebote." Wie das in der Geschichte ist, immer wieder passiert ist, wo man die Bundeslade umher trug und meinte, dadurch irgendwie einen Vorteil zu haben. Nein, es geht darum, diese Gebote im Herzen zu tragen. Und wenn die Liebe vom Herzen spricht, dann meint sie eigentlich...
[53:17] Und selbst denken. Und du sollst du deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du deinem Haus sitzt oder auf dem Weg ist, wenn du dich hinterlegst oder... Und wenn du aufschließt. Und jetzt acht und festhalten, wo du sollst zum Zeichen auf seine Hand binden und sie sollen jetzt zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Hohe Tore schreiben.
[53:37] Das war etwas, was Israeliten sehr gut kannten, denn sie wussten, an den Türpfosten war das Blut des Lammes. Mit Türpfosten verbanden sie die Befreiung aus der Knechtschaft durch das Blut des Lammes. Und symbolisch, genau dort, wo das Blut des Lammes war, sollte die zehn Gebote geschrieben sein.
[53:59] Um deutlich zu machen, dass es keinen kein Widerspruch gibt es in der Gnade Gottes. Von seinem Wort. Das ist nicht zwei verschiedene Welten. Hier die Liebe und dort die Gesetze. Nein, es ist eigentlich ein und dasselbe, denn die Gebote Gottes beschreiben seinen Charakter, weswegen er uns rettet.
[54:25] Und wenn wir diese Liebe anerkennen und unserem Leben erfahren, dann werden wir aus Liebe nicht bei uns jemand dazu zwingt, genau das tun, was diese Gebote als Prinzip deutlich machen.
[54:39] Wir haben gestern nicht nur die Geschichte von Mose angeschaut, sondern auch die Geschichte von Daniel. Gestern haben wir gesehen, wie Daniel, Jahrhunderte später in Babylon, die alten Schriften studiert. Und wir haben gesehen, wie er dann betete. Und heute können wir seinem Gebet noch ein bisschen besser verstehen. Denn er betet: "Ja, ich bete, aber zu dem Herrn, deinem Gott, nicht bekannt." Und sprach auch: "Herr, du großer und feuchtgebietender Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, ihn lieben und seine Gebote." Das ist ein wörtliches Zitat aus dem zweiten Gebot, wo es auch in den eifersüchtigen Gott kennt.
[55:15] Wir haben gesündigt und haben unrecht getan und gesetzlos gehandelt. Wir haben uns aufgelehnt und sind von deinen Geboten und deinen Rechtsordnungen abgewichen.
[55:31] Die zehn Gebote waren der Maßstab, ob jemand wirklich Gott liebt oder nicht. Die zehn Gebote sind noch der Maßstab, ob jemand wirklich Gott liebt oder nicht. Genauso seine 9, Vers 13, wie es im Gesetz Moses geschrieben steht.
[55:48] Das Gesetz Moses war ein Maßstab. Und wir haben gestern gesehen, wie der Engel Gabriel kam und dem verzweifelten Daniel einen in einer spektakulären Prophezeiung den Plan der Erlösung schritt für schritt prophetisch aufzeigt. Der kommende Messias, der das Problem, dass Sünde beseitigen würde, da eine ewige Gerechtigkeit einführen würde. Wir haben gesehen, über dein Volk wieder eine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um die Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun und die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen.
[56:27] Besteht. Sieht. Und jetzt können wir das besser verstehen. Und 9, Vers 23: "Er wird mit den vielen einen festen Grund schließen, eine Woche lang einen Bund." Sowie am 7. Doch diesmal ein fester Bund. Und der Bund, der mit Israel geschlossen wurde, war allenfalls ein loser Bund, denn die Israeliten hatten mir gesagt: "So, stopp, wir wollen nichts mehr hören." Ja, "Sei bei uns, aber bleib uns ein bisschen von der Zelle."
[56:51] Aber das ist ihr zu bekommen. Und so einen festen Boden schließen. Und das war schon ein Antragsteller im Alten Testament angekündigt worden. Jeremia 31 sagt sie: "Es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Nicht wieder, wohne den ich mit ihren Vätern schloss, an dem Tag, dass sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen."
[57:13] Damals am Berg Sinai, denn sie haben meinen Bund gebrochen. Das Problem war nicht, dass Gottes Gebote falsch waren oder dass er jetzt seine seinem Plan der Erlösung geändert hat. Nein. Das Problem war, die Israeliten haben diesen Bund nie wirklich ganz richtig...
[57:23] Sein. Und wir haben einen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Herz spricht, Herr. Damals haben sie nur wollte er sich mit ihnen ganz verbinden und sie wollten lieber eine Distanzbeziehung.
[57:37] Und so sagt Gott jetzt hier in Jeremia: "Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr. Ich will mein Gesetz nicht ändern, sondern in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben." Das Gesetz, das Gott am Sinai gegeben hat, mit allen zehn Geboten, ohne Änderungen, ohne so, wie es dort steht, das möchte im Herzen haben.
[57:58] Nicht einfach nur auf irgendwelchen Papierseiten im Herzen. Und ich will dir Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner mehr sein, nächsten und keiner mehr sein Bruder, legen und sagen: "Er kenne den Herrn", wenn sie denn nicht alle kennen, vom kleinsten bis zum größten unter ihnen, spricht der Herr.
[58:14] Die Israeliten waren damals am Berg Sinai damit zufrieden, dass Mose ihnen Gott erklären. Dass Mose sagt: "Ja, Gott hat sie mir gesagt, und das solltest du tun und solltest lassen." Aber Gott sagt: "Seid ihr wirklich damit zufrieden, immer nur von einer dritten Person von mir zu hören?" Sagte mit zu: "Alles, was ihr von mir willst, von einem Prediger, Evangelisten, von von irgendjemandem, von einem Priester zu hören?"
[58:34] Seid ihr damit zufrieden oder wollt ihr mich nicht selbst kennenlernen? Liebe Freunde, ich freue mich, dass wir dieses Programm anschaust und dass du zuhörst, dass du mitdenkst. Aber bitte, glaube mir, Gott hat noch mehr vor, als dass du meine Worte über ihn hörst. Er möchte zu dir selbst reden. Er möchte, dass du ihn persönlich kennenlernst.
[58:58] Denn unsere endet es hier, denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken, weil Gott das Problem der Sünde lösen will und kann und wird, in meinem Mund, in deinem Leben, wenn wir es zulassen. Dadurch lernen wir in Wirklichkeit, nennt er seine Liebe kennen und seine Kraft.
[59:21] Und deswegen werden wir sehr gerne sein Gesetz wird ein Gesetz nachdenken, was unserem Herzen haben wollen, weil es nämlich so ist, wie er ist.
[59:36] Jesus kam als der verheißene Prophet, als der verheißene Messias, als der verheißene König, um das zu tun, wie wir sagten: "Das Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns." Hier steht im Griechischen eigentlich: "Er zeltete unter uns", so ähnlich wie in der Wüste Sinai als Heiligtum aufgebaut worden ist. Dass Gott sagt: "Ich will mitten unter ihnen sein, in ihrer Mitte."
[1:00:03] Das Heiligtum ist eine ganz interessante Beschreibung eigentlich von Jesus. Wir haben leider die Zeit, das in allen Einzelheiten zu erklären, aber es lohnt sich, es auch mal selbst weiter zu studieren.
[1:00:17] Jesus hat im Laufe seines Dienstes viele wichtige Predigten halten, aber keine war vielleicht so entscheidend wie an jenem Tag, als er am der Nähe des Sees Genezareth auf einen Hügel steht. Es war derselbe Sohn Gottes, der anderthalb Jahrtausende zuvor auf einem Berg vom Himmel herab gekommen war, um auf einem Berg das Gesetz Gottes zu verkünden.
[1:00:44] Es war ja Christus, dass der Sohn Gottes, das Wort, wie wir gelernt haben. Er hatte damals die Erde erbeben lassen, sind, er hatte das Feuer, er war in Folge gekommen, er hatte Rauch, Schofar hören erschallen lassen, dass die Politik hatten gesagt: "Bleibt uns fern."
[1:01:04] Jetzt stand er wieder auf einem Berg. Kein Feuer, kein Erdbeben, kein Rauch. Aber derselbe Gott in menschlicher Gestalt, genau auf Augenhöhe mit den Menschen. Und er sprach über das, was am Sinai nicht mehr gesagt werden konnte, weil die Israeliten gesagt haben: "Wir wollen nicht mehr reden."
[1:01:35] Er zeigt sie in dieser Bergpredigt nicht, dass er die Gebote abschaffen würde, sondern er sagt: "Ich bin gekommen, um sie zu erfüllen."
[1:01:46] "Ich bin gekommen, um sie wieder groß zu machen." Mit anderen Worten, um ihre volle Bedeutung zu zeigen. Und das war's. Ihr habt gehört, dass du den Alten gesagt hast: "Du sollst nicht töten." Der, der tötete, er wird im Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch, als derjenige, der das vor 1500 Jahren gesagt hat: "Was ich meinte, war, jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen. Wenn er zu seinem Bruder sagt: 'Raka!', das heißt Dummkopf, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer sagt: 'Du Narr!', der wird dem Höllenfeuer verfallen."
[1:02:13] Wenn du sollst nicht töten, sind nicht auf ein paar Buchstaben, wo man sagt: "Aha, ich habe noch niemals einen Mord begangen, ich bin also ganz okay." Nein, das ist ein Prinzip dahinter. Es geht in unser Verhalten, in unsere Worte, in einem Jahr noch tiefer in eine Gefäße.
[1:02:28] Weiter heißt es: "Ich habe gehört, dass du den Alten gesagt hast: 'Du sollst nicht ehebrechen.'" Sich aber sage euch: "Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen." Das Gesetz muss in die Gedanken, weil wenn es in den Gedanken ist, dann werden die Gedanken zu Worten, und die Worte zu Taten, und die Taten zu Charakter.
[1:02:55] Das Gesetz Gottes muss in unser Denken. Eine der wichtigsten Aufgaben von Jesus war, den Menschen deutlich zu machen, nicht, dass die zehn Gebote zu ändern sind, nicht, dass sie abgeschafft werden, sondern dass sie endlich dorthin kommen, wo sie sein müssen.
[1:03:12] Es reicht nicht aus, stolz und zufrieden zu sein, weil wir das Wort Gottes kennen, irgendwo auf einem Buchregal ein Buch haben und es für wahr halten. Es muss unser Leben, unser Denken erfüllen. Das ist, was Gottes Gesetz eigentlich tun soll.
[1:03:29] Derselbe Jesus, wie gesagt, der damals im Feuer herabkam, spricht jetzt auf dem Berg, will dasselbe Thema. Gott hatte ja gesagt: "Einen Propheten, wie ich, hat Mose gesagt, wird euch der Herr." Und Gott hatte gesagt, dass seine Worte in den Mund dieses Propheten gelegt worden sind.
[1:03:51] Hier war jetzt das Wort Gottes selbst Fleisch geworden, erklärte, was er gemeint hat. Wir haben diesen Vers schon öfter angesprochen. "Siehe, ich komme, in der Buchrolle steht von mir geschrieben."
[1:04:02] Achtung, wie es weitergeht: "Deinen Willen zu tun, mein Gott, begierig, und dein Gesetz ist in meinem Herzen." Man kann kein Christ sein und das Gesetz für abgeschafft halten, denn alles, was Jesus tat, kam aus dem Gesetz vor. Das Gesetz Gottes war in seinem Herzen, weil er seine Taten, seine Gedanken, seine Worte kamen, speisten sich aus dem Gesetz.
[1:04:24] Es ist die größte Absurdität zu behaupten, dass man Christ sein kann und Jesus lieb haben kann und das Gesetz Gottes nicht. Das einzige, was passieren kann, dass man das Gesetz Gottes falls dasteht als eine willkürliche Ansammlung von Regeln, die man ändern oder aufheben kann. Aber das Gesetz Gottes ist der Charakter Gottes. Jedes seiner Gebote zeigt, wie er wirklich ist. Er sagt: "Du sollst nicht töten", weil er das Leben ist. Er sagt: "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden", weil er die Wahrheit ist. Er sagt: "Sich ehebrechen", weil er die treueste...
[1:04:52] ...weitergehen. Er ist die Liebe und es ist immer gesetzmäßig. Deswegen eingesetzt. Die Bibel sagt, dass Jesus sei das Gesetz Gottes im Herzen hatte. Und das heißt: "Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündet in der großen Gemeinde. Siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen."
[1:05:05] Ich will meine Lippen nicht verschließen, Herr. Das weißt du. Deine Gerechtigkeit.
[1:05:07] Herr, das weißt du, deine Gerechtigkeit vermag ich nicht in meinem Herzen.
[1:05:10] Vermag ich nicht in meinem Herzen. Das Gesetz Gottes, seine Gerechtigkeit,
[1:05:12] Das Gesetz Gottes, seine Gerechtigkeit, war in seinem Herzen, aber es ging hinaus.
[1:05:15] War in seinem Herzen, aber es ging hinaus. Er konnte dieses, diese Gerechtigkeit
[1:05:18] Er konnte dieses, diese Gerechtigkeit unserem Herzen verbergen. Denn was, wovon
[1:05:21] unserem Herzen verbergen? Denn was, wovon der Fels voll ist, davon
[1:05:23] der Fels voll ist, davon geht der Mund über. Woran die meisten denken, davon
[1:05:25] davon reden wir am meisten. Und Jesus dachte am
[1:05:27] am meisten über das Gesetz Gottes nach. Ich
[1:05:30] war, wie es so schön heißt, ein Psalm 1.
[1:05:31] Wohl dem, der nicht wandelt im Rat
[1:05:33] der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der
[1:05:34] der Gottlosen, noch sitzt, wo die Spötter
[1:05:35] sitzen, sondern seine Lust hat am
[1:05:37] am Gesetz des Herrn. Und das ist ein Gesetz,
[1:05:38] nach sind Tag und Nacht. Jesus dachte Tag
[1:05:43] und Nacht. Das Gesetz Gottes, seine Gerechtigkeit
[1:05:44] war in seinem Herzen. Und
[1:05:46] deswegen redet er. Und wir lesen hier in
[1:05:48] 42, was er redete. Er redete über
[1:05:51] Gerechtigkeit als frohe Botschaft, weil
[1:05:55] die Zehn Gebote in seinem Herzen waren.
[1:05:58] Predigt das Evangelium.
[1:05:59] Es ist die größte Absurdität, dass
[1:06:02] Christen heute glauben, dass hier das
[1:06:03] Evangelium ist und dort das Gesetz
[1:06:05] Gottes, in diese zwei Dinge nichts mehr
[1:06:06] zu tun haben. Jesus predigte das
[1:06:09] Evangelium, weil das Gesetz Gottes in
[1:06:12] seinem Herzen. Zwei Seiten einer Medaille
[1:06:16] ist, ein und dieselbe Sache. Dieses
[1:06:20] Evangelium, das die Kraft hat, uns zu
[1:06:23] retten. Wenn wir irgendeinen Zweifel daran
[1:06:26] haben, dass das Evangelium Kraft hat,
[1:06:28] lasst uns zum Berg Sinai gehen und lasst
[1:06:31] uns in Gedanken noch einmal uns vor
[1:06:33] Augen führen, wie der Berg bebte und wie
[1:06:35] die Schofar-Hörner einen Krieg ankündigen,
[1:06:38] den man sich noch nie so vorgestellt
[1:06:40] hatte, einen Krieg gegen die Sünde.
[1:06:42] Lasst uns in Gedanken sehen, wie das Feuer
[1:06:44] vom Himmel zur Erde kommt. Gott sagt: Ich
[1:06:47] habe Kraft.
[1:06:48] Ich habe euch aus Ägypten herausgeführt.
[1:06:50] Ich kann euch auch aus der Sünde
[1:06:52] herausführen.
[1:06:54] Und wer das erlebt, der liegt.
[1:06:59] Er erlebt hat, dass Gott ihn rettet, der
[1:07:02] mag ihn auch sehr am allermeisten lieben.
[1:07:09] Ihre Liebe war so groß, dass sie ein besonders
[1:07:13] teures Parfüm und von Steuer reden,
[1:07:18] meinen wir nicht 100 Euro oder 200 Euro.
[1:07:20] Das sind 1 Euro. Wir reden von
[1:07:22] umgerechnet zahlreichen Tausenden. Man
[1:07:26] rechnet um die 20.000 Euro.
[1:07:30] Man hätte sich ein Auto davon kaufen
[1:07:33] können, wenn es damals schon Autos
[1:07:34] gegeben hätte. Und zwar ein gutes.
[1:07:40] Hast du schon mal ein Parfüm für 20.000
[1:07:41] Euro besessen?
[1:07:44] Wahrscheinlich würde dann ein Partner
[1:07:48] der den Vogel zeigen. Nicht nur, dass die
[1:07:52] nahm dieses Parfüm und salbte damit die
[1:07:56] Füße von Jesus. War alles, was sie geben
[1:07:59] konnte. Teuer. Und die Menschen um herum, als
[1:08:00] dieser Duft sich so verbreitet,
[1:08:03] euch im ganzen Raum ausbreitet. Sie
[1:08:03] wollte eigentlich gar keinen großen
[1:08:05] Aufhebens machen, denn sie wollte nur
[1:08:08] Jesus zeigen, wie sehr sie ihn liebt. Die
[1:08:09] an der Menschen, dass das jetzt wirklich
[1:08:10] notwendig sei, nicht übertrieben, ein
[1:08:14] fanatischer Extrem. So viel Geld als
[1:08:16] Liebesbeweis für Jesus. Man sie hat
[1:08:22] verstanden, dass Jesus sie so sehr liebte.
[1:08:27] Immer und immer wieder war sie von
[1:08:30] Dämonen besessen worden. Und jetzt hatte
[1:08:33] sie befreit und wieder befreit und
[1:08:38] wieder befreit. Und wieder beweist, wenn
[1:08:40] du erlebt hast, dass Gott dich von einer
[1:08:42] bestimmten Sünde immer und immer wieder
[1:08:44] befreit hat, dass er dir immer wieder
[1:08:48] vergibt, konstant. Dann kannst
[1:08:52] etwas nachempfinden, wie sehr dankbar
[1:08:59] sie war. Die Maria, sie liebt ihn wirklich.
[1:09:01] Deshalb sage ich dir, ihre vielen Sünden
[1:09:03] sind vergeben worden.
[1:09:06] Darum hat sie viel Liebe erwiesen.
[1:09:08] Sie liebte Jesus von ganzem Herzen, von
[1:09:12] ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Sie
[1:09:16] war ein Ausdruck des Gesetzes Gottes,
[1:09:21] weil sie diese Erlösung erlebt hat. Kurze
[1:09:23] Zeit später, und wir haben gestern schon
[1:09:25] ein bisschen drüber gesprochen, waren die
[1:09:30] Jünger miteinander dort im Ober-
[1:09:33] gemacht, indem in dem Raum, als Jesus
[1:09:36] ihnen das Abendmahl einsetzte. Aber kurz
[1:09:38] zuvor kam es eine, gab es eine sehr
[1:09:41] peinliche, eine wirklich ausgesprochen
[1:09:43] peinliche Situation.
[1:09:49] Petrus und Johannes hatten dieses Mal
[1:09:51] vorbereiten sollen.
[1:09:55] Und na ja, sie hatten fast alles gedacht. Und
[1:09:58] als sie so in den Raum hineinkamen und sich
[1:10:00] dann alle setzten.
[1:10:06] Tja, dann stellte man fest, es war
[1:10:11] etwas, etwas hat gefehlt.
[1:10:13] Etwas versehen wurden wahrscheinlich.
[1:10:16] Haben der Petrus und der Johannes sich
[1:10:18] gegenseitig angeschaut, sagten: Denke ich,
[1:10:19] stand auf der Liste. Warum hast du nicht
[1:10:22] lange da. Niemand war dazu bestimmt
[1:10:26] worden, die Füße zu waschen.
[1:10:30] Keiner da. Jetzt vielleicht haben sie
[1:10:33] Natalia angestupst oder oder den den
[1:10:34] Andreas, mach doch mal was.
[1:10:36] Petrus hat weiß gedacht, immerhin muss er
[1:10:43] alles machen. Keiner wollte aufstehen und
[1:10:45] dann Johannes sowieso nicht. Johannes
[1:10:47] saß neben Jesus und er wollte kein
[1:10:58] Platz machen. Dann stand Jesus auf und Jesus beugte
[1:11:10] sich und wusch seinen Jüngern die Füße.
[1:11:10] Er diente ihnen. Die Jünger meinten, dass
[1:11:14] sie nicht, dass sie das unter ihrer Würde
[1:11:16] sei, dem anderen die Füße zu waschen.
[1:11:19] Er sagte: Ich bin euer König. Weiß euch
[1:11:25] die Füße. Und dann sagte er folgendes: Das
[1:11:27] ist eine sehr interessante Passage. Herz,
[1:11:28] erschrecke nicht. Glaubt an Gott und
[1:11:29] glaubt an mich.
[1:11:30] Im Haus meines Vaters sind viele
[1:11:32] Wohnungen. Wenn nicht so, hätte ich gesagt:
[1:11:35] Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu
[1:11:36] bereiten.
[1:11:38] Und wenn ich wieder gehe, wenn ich
[1:11:40] hingehe und nach einer Stätte bereite, so
[1:11:42] komme ich wieder und werde euch zu mir
[1:11:44] nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
[1:11:46] Mir werden am Samstagabend mehr darüber
[1:11:47] sprechen, wo wir nicht immer gehe.
[1:11:49] Wisst ihr, und ihr kennt den Weg jetzt.
[1:11:51] Achtung, Jesus sagt: Ich gehe, ich komme
[1:11:53] wieder, und ihr kennt den Weg. Ihr wisst
[1:11:56] ja wohl nicht gehen. Und dann sagt Thomas:
[1:11:59] Nein, sie wissen nicht, wohin du gehst. Und
[1:12:02] wir, wie können wir den Weg kennen? Was
[1:12:06] ist genau das das Problem? So wie, wie
[1:12:08] können wir das erkennen? Jesus
[1:12:13] spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die
[1:12:15] Wahrheit und das Leben.
[1:12:19] Wenn du mich hast, weißt du den Weg. Wenn
[1:12:22] du mich hast, weißt du, wie du dein Leben
[1:12:24] leben kannst. Ich bin der Weg und die
[1:12:25] Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum
[1:12:28] Vater als nur durch mich. Und dann kommen
[1:12:29] sehr bedeutungsvolle Sätze.
[1:12:31] Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet
[1:12:35] ihr auch meinen Vater erkannt. Und war
[1:12:37] nun an, erkennt ihn und habt ihn gesehen.
[1:12:39] Und Philippus sitzt daneben und sagt:
[1:12:40] Das klingt theologisch sehr interessant.
[1:12:43] Sehr gut, aber ich würde ihn schon mal
[1:12:45] gerne sehen. Oder Philippus spricht zu ihm:
[1:12:48] Herr, zeig uns den Vater, und es genügt.
[1:12:50] Zeig dir einfach mal, dann dann
[1:12:52] kannst du dir auch die theologischen
[1:12:56] Vergleiche sparen. Und Jesus und kriegt
[1:12:58] ein bisschen Gänsehaut, wenn man das liest.
[1:13:01] Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin
[1:13:04] ich bei euch, und du hast mich noch nicht
[1:13:09] erkannt. Philippus, wer mich gesehen hat, der
[1:13:11] hat den Vater gesehen.
[1:13:14] Wer mich gesehen hat, der hat den Vater
[1:13:16] gesehen.
[1:13:21] Wohlgemerkt, Minuten vorher hat Jesus den
[1:13:24] Jüngern die Füße gewaschen.
[1:13:27] Wie immer hat die Frage gestellt: Was ihr
[1:13:30] passiert, wenn Gott der Vater auf die
[1:13:34] Erde gekommen wäre, anstatt von Jesus? Wir
[1:13:36] haben gesehen, beide sind Gott. Und
[1:13:38] vielleicht, was wäre passiert, wenn kurz
[1:13:40] vor der Menschwerdung von Jesus sie
[1:13:42] sich entschieden hätten: Wir, wir tauschen
[1:13:42] die Rollen.
[1:13:44] Du gehst in den Himmel, ich gehe auf die
[1:13:49] Erde. Ich glaube, keine einzige Silbe im
[1:13:50] Evangelium hätte umgeschrieben werden
[1:13:51] müssen.
[1:13:55] Auch Gott der Vater wäre ein Embryo
[1:13:58] geworden und hätte sich von der Maria
[1:13:58] ernähren lassen.
[1:14:01] Auch Gott der Vater hätte in einer
[1:14:04] Krippe gelegen, wenn er Mensch geworden
[1:14:07] wäre. Ach, Gott der Vater
[1:14:09] hätte Blinde sehend gemacht, Tote
[1:14:12] auferweckt und den Armen das Evangelium
[1:14:14] gepredigt. Doch Gott der Vater,
[1:14:18] wenn er Mensch geworden wäre, hätte den
[1:14:20] Jüngern die Füße gewaschen.
[1:14:24] Er war Freund. Liebe Freundin, das ist
[1:14:29] dein Vater. Wenn du Jesus gesehen hast,
[1:14:35] hast du den Vater gesehen. Und so kam
[1:14:38] Jesus, wie schon gesehen haben, zu Pontius
[1:14:42] Pilatus. Er wurde gefoltert und
[1:14:46] ausgelacht und angespuckt. Und so wie er
[1:14:50] sich in sein Schicksal gab und so wie er
[1:14:52] keinen Widerstand leistete, sondern aus
[1:14:55] Liebe sein Leben geben wollte.
[1:15:00] So hätte es auch der Vater getan.
[1:15:03] Die Dornenkrone wurde aufgesetzt. Der
[1:15:07] wurde nach Golgatha gebracht. Aber als er
[1:15:10] dort angenagelt wurde, war der Kampf
[1:15:13] noch nicht ganz vorbei. Der Satan
[1:15:15] versuchte durch verschiedene Menschen
[1:15:18] noch seine letzte Gelegenheit zu nutzen,
[1:15:20] ihn irgendwie davon abzuhalten, sein
[1:15:24] Leben zur Erlösung der Welt zu geben. Als
[1:15:27] er dort am Kreuz hing, kamen Menschen und
[1:15:29] sagten: Haben die vorübergehend, lästerten,
[1:15:31] schüttelt den Kopf und sprachen: Wenn du
[1:15:34] den Tempel zerstörst, oder drei Tagen auf-
[1:15:36] erweckst, rettet dich selbst, wenn du Gottes
[1:15:39] Sohn bist, so steige vom Kreuz herab.
[1:15:43] Aber Jesus blieb am Kreuz hängen.
[1:15:45] Andere kamen und das heißt, die einen der
[1:15:47] rettet sich selbst, kann er nicht
[1:15:49] retten. Ist er der König Israels? So steige
[1:15:51] nun vom Kreuz herab, und wir wollen ihm
[1:15:53] glauben. Immer und immer wieder wurde er
[1:15:56] bespuckt, er wurde ausgelacht, er wurde
[1:15:57] angeschrien.
[1:15:58] Immer wieder wurde ihm gesagt: Komm
[1:16:00] herunter, dann glauben wir. Nicht. Zeig
[1:16:02] eine Macht. Und er blieb am Kreuz. Und der
[1:16:04] blieb am Kreuz, und er hörte nicht auf am
[1:16:06] Kreuz zu bleiben. Lag das an den Nägeln?
[1:16:08] Nein, liebe Freunde. Es lag nicht an den
[1:16:11] Nägeln. Jesus blieb nicht am Kreuz, weil
[1:16:13] er nicht konnte, sondern blieb am Kreuz,
[1:16:19] weil er nicht vom Kreuz wollte. Selbst
[1:16:20] einer von denen, die
[1:16:24] neben ihm am Kreuz waren, es heißt, er hat
[1:16:26] auch Gott vertraut, der befreien jetzt,
[1:16:28] wenn er Lust an ihm hat. Denn er hat er
[1:16:30] gesagt: Ich bin Gottes. Und so sprachen
[1:16:33] die, die unter dem Kreuz dann, er blieb am
[1:16:35] Kreuz stehen. Jetzt kommt der, der neben
[1:16:38] ihm ging, einer der gehenkten Übeltäter.
[1:16:39] Aber lässt hatte ihn und sprach: Bist
[1:16:41] du der Christus? Bist du der Gesalbte?
[1:16:43] Bist du der kommende König? Wenn du der
[1:16:50] kommende König bist, so rette dich selbst.
[1:17:01] Jesus blieb am Kreuz. Und dann, die neunte Stunde, rief
[1:17:05] Jesus mit lauter Stimme: Was auch
[1:17:11] passiert, die Sünde der Welt, was so
[1:17:13] schwer auf ihm.
[1:17:19] Er hatte jetzt tatsächlich alle Vergehen,
[1:17:21] alle Missetaten, alles Zähler, alle Sünden,
[1:17:25] alle Schuld auf sich. Und er hatte noch
[1:17:27] die Möglichkeit zu überlegen, ob er nicht
[1:17:31] vielleicht doch aufhören würde. Aber
[1:17:33] blieb beim Kreuz, oder nahm die Schuld
[1:17:41] auf sich. Und diese Schuld trennt ihn von
[1:17:42] seinem Vater.
[1:17:46] Es kam der Moment, wo er nicht mehr
[1:17:49] fühlen konnte, dass sein Vater für ihn da
[1:17:53] war. Denn jetzt schaute ihn sein Vater an,
[1:17:54] als ob er da, kann man dann von Auschwitz
[1:17:56] gewesen wäre, als ob er all die Frauen
[1:17:57] vergewaltigt hätte, die jemals
[1:17:59] vergewaltigt worden sind. Als ob er all
[1:18:01] den Menschen getötet und gefoltert hätte.
[1:18:03] Gott schaut ihn, als ob er das getan
[1:18:03] hätte.
[1:18:06] Wir alle wissen, wie schlimm es ist, wenn
[1:18:08] man etwas angeklagt, das noch nicht
[1:18:10] getan hat. Wenn einem böse Worte
[1:18:11] untergeschoben werden, die nie gesagt hat.
[1:18:13] Jesus hat nie eine Sünde getan und
[1:18:15] alle Sünden wohnen auf ihm. Gott
[1:18:17] der Vater schaut ihn jetzt an, als
[1:18:20] hätte er all das getan. Und in seiner
[1:18:24] Verzweiflung schreit Jesus: Eli, Lama,
[1:18:24] Sabachtani.
[1:18:27] Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich
[1:18:28] verlassen?
[1:18:30] Das war Aramäisch, die Muttersprache von
[1:18:31] Jesus.
[1:18:34] Zitat aus Psalm 22, das eigentlich
[1:18:37] Aramäisch, Hebräisch. Dort steht, als Jesus
[1:18:38] das jetzt zitiert, es ist auf seinem tiefsten
[1:18:41] Herzen. Aber selbst in seiner, in seiner
[1:18:44] Verzweiflung, selbst in seiner Trennung
[1:18:48] von dem Vater, kommt aus seinem Herzen
[1:18:51] das Wort Gottes hervor.
[1:18:55] All die Sünden konnten ihn nicht abhalten,
[1:18:58] davon am Kreuz zu bleiben. Und als erst
[1:19:00] angespuckt wurde, blieb am Kreuz. Und als
[1:19:03] er ausgelacht wurde, blieb am Kreuz. Und
[1:19:06] als dies in der Welt so sehr auf ihm
[1:19:09] lasteten, dass sogar sein Vater sich von
[1:19:12] ihm getrennt worden ist, und er Gefahr
[1:19:15] lief, für immer verloren zu gehen, falls
[1:19:17] er in irgendeiner Weise gesündigt haben
[1:19:25] sollte, blieb er am Kreuz für sie. Seine
[1:19:30] Liebe am Kreuz von Golgatha konnte durch
[1:19:37] nichts, durch absolut nichts aufgehoben
[1:19:38] werden.
[1:19:44] Es war der absolute Beweis, dass Gottes
[1:19:50] Liebe unveränderlich ist. Das Kreuz von
[1:19:58] Golgatha beweist das Gesetz Gottes. Das
[1:20:01] Kreuz von Golgatha ist vielleicht die
[1:20:07] höchste Offenbarung des Gesetzes Gottes.
[1:20:11] Da ist kein Unterschied zwischen den
[1:20:15] Zehn Geboten und dem Gott, der sich am
[1:20:20] Kreuz von Golgatha offenbarte, als Jesus
[1:20:23] die Sünden der Welt auf sich genommen
[1:20:26] hatte. Dann war das nicht einfach nur ein
[1:20:27] Schauspiel.
[1:20:29] Er hatte sie wirklich. Die Dornenkrone
[1:20:32] repräsentiert das wirklich die Sünden
[1:20:33] auf ihn laden.
[1:20:35] Aber wir wissen, in seinem Herzen war das
[1:20:39] Gesetz Gottes. Was passiert, wenn Sünde
[1:20:42] auf das Gesetz trifft?
[1:20:45] Die Sünde bricht das Gesetz. Aber sein
[1:20:49] Herz war so voll von dem Gesetz, dass als
[1:20:55] die Sünde der Welt auf sein Herz traf, da
[1:20:58] sagt die Bibel in Psalm 69 Vers 21: Die
[1:21:02] Schmach hat mein Herz gebrochen, und ich
[1:21:06] bin elend. Ich wartete auf Mitleid, aber
[1:21:11] war keines. Du und ich haben mit unserer
[1:21:18] Sünde sein Herz gebrochen. Und damit
[1:21:22] dürfen wir wissen, dass in seinem Herzen
[1:21:27] wirklich das Gesetz Gottes war. Wie sagt
[1:21:30] Paulus, Römer 5: Aber weiß seine Liebe zu
[1:21:32] uns dadurch, dass Christus für uns
[1:21:35] gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
[1:21:39] Das Kreuz offenbart seine Liebe, die
[1:21:41] immer gleich sagt. Heute Abend möchte ich
[1:21:42] dich fragen, lieber Freund, liebe Freundin:
[1:21:47] Möchtest du diese Gesetzmäßigkeit, dieses
[1:21:51] Gesetz Gottes in Anspruch nehmen?
[1:21:55] Möchtest du glauben, dass Jesus am Kreuz
[1:21:59] hängen blieb für dich und für mich, und
[1:22:02] dass er dich so sehr liebt? Sind wir alle
[1:22:04] deine Schuld vergibt? Dass, wenn du das
[1:22:09] entdeckst, du aus Liebe von ganzem Herzen
[1:22:11] nicht fragst: Welche Gebote muss ich
[1:22:12] halten, welche nicht? Sondern dass du
[1:22:16] gerne alles hält, was er sagt. Und am
[1:22:19] allerliebsten alle seine Zehn Gebote. Ist
[1:22:22] ein Wunsch, Gott Sieg und eine
[1:22:23] Entscheidung. Lasst uns doch gemeinsam
[1:22:27] bieten. Lieber Vater im Himmel,
[1:22:29] wir möchten dir von Herzen Dank sagen,
[1:22:32] dass du durch deine Worte und sprichst.
[1:22:37] Danke, dass Jesus am Kreuz geblieben ist.
[1:22:40] Und danke, dass wir am Kreuz sehen, was es
[1:22:42] bedeutet, dass er immer die Liebe ist. Danke,
[1:22:45] dass wir sehen, dass das Kreuz das Gesetz
[1:22:47] Gottes niemals abgeschafft hat. Im
[1:22:50] Gegenteil, sondern in höchster Vollendung
[1:22:52] präsentiert hat. Und Herr, wenn wir die
[1:22:54] Liebe sehen, die du zu uns hast,
[1:22:58] dann wollen wir auch gerne seinem Gebot,
[1:23:03] deinen Gesetzen folgen. Bitte schreibt du
[1:23:06] deinen Gesetz in unser Herz hinein. Das
[1:23:09] bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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