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In dieser Predigt spricht Christopher Kramp über die Rolle Jesu in unserer Zeit und die Dynamik der Erlösung. Er beleuchtet, warum Wunder in der Vergangenheit häufiger zu geschehen schienen als heute, und erklärt, dass wahre Erlösung nicht nur von äußeren Zeichen abhängt, sondern von einer tieferen, persönlichen Beziehung zu Gott. Die Predigt geht auch auf die Bedeutung des Bundes und die fortwährende Relevanz von Gottes Geboten ein, um die Beziehung zu Gott zu festigen.


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Serie: Vom Schatten zum Licht

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Transkript

[0:03] Hallo und herzlich willkommen zum vorletzten Abend unserer Serie "Vom Schatten zum Licht". Wir entschuldigen uns für die kleine Verspätung, es gab ein paar technische Probleme. Aber dankbar, dass wir jetzt live senden können auf www.bb-prophetie.ch und auch auf www.younect.de.

[0:24] Unsere Serie "Prophetie mit Jesus sicher in die Zukunft" neigt sich dem Ende zu. Wir möchten euch, liebe Freunde, auf eine ganz besondere Gelegenheit noch aufmerksam machen: Nicht nur morgen Abend gibt es den letzten Vortrag, sondern schon am morgigen Vormittag gibt es die Möglichkeit, bei einer Predigt live dabei zu sein. Wir haben ja im Laufe dieser Serie auch unter anderem das Gesetz Gottes gesprochen, über den Sabbat, letzten gestern. Und möchten euch die Gelegenheit geben, an einem solchen Sabbat-Gottesdienst, wenn auch über das Internet, ja, aufgrund der ganzen Corona-Situation ist das momentan, möglichst teilzunehmen. Einer Predigt hier aus dem Joelmedia-Studium, die dann für die Gemeinde dort in Bern gesendet wird. Der Beginn ist um 10:45 Uhr auf denselben Seiten, auf denen bisher auch diese Vorträge anzuschauen konnte. Und am Nachmittag wird es dann sogar eine Taufe geben. Wer eine solche biblische Feier einmal selbst miterleben möchte, kann dann auch um 16 Uhr einschalten.

[1:36] Am Ende des heutigen Vortrags selber noch einige weitere Angebote unterbreiten. Also bleibt auf jeden Fall bis am Ende noch dabei, und ihr werdet auch über weiterreichende Materialien informiert werden. Apropos Material: Wer die Bücher haben möchte, noch einmal die Bücher vorstellen und dazu ermutigen, dass sie kostenlos angefordert werden können auf der Seite www.joelmedia.de. Hat zum Beispiel dieses wunderbare Buch "Vom Schatten zum Licht". Einige Dinge, die wir heute auch besprechen werden, werden dort ganz ausführlich und mit sehr viel Detail noch erklärt und besprochen. Mir ist das hier in der Kürze der Zeit gar nicht möglich. Unbedingt lesen! Ein wirklicher Weltbestseller, genauso auch wie das kleine Büchlein "Der rettende Weg" und auch das Buch "Der Sieg der Liebe", in dem das gesamte Leben von Jesus beschrieben wird. Also diese Bücher möchten wir euch ganz herzlich ans Herz legen.

[2:34] Jetzt haben wir die Gelegenheit, wieder Fragen zu beantworten. Wir freuen uns sehr, dass so viele die Möglichkeit nutzen und Fragen stellen, wirklich sehr gute Fragen. Und werden heute Abend dann am Ende des Vortrags auch wieder ein paar Fragen beantworten. Die erste Frage, die wir heute hier beantworten wollen, ist: Warum ist es so, oder besser gesagt, warum sind früher so viel Wunder geschehen am Berg Sinai und zurzeit von Jesus? Und warum tut Gott heute solche Wunder scheinbar nicht mehr? Nun, zunächst einmal müssen wir festhalten, dass wenn wir die Bibel lesen, wir vielleicht manchmal den Eindruck haben, dass da ständig ein Wunder das andere jagte. Und es stimmt, es gibt viele Wunder in der Bibel. Aber wenn man genau hinschaut, merkt man auch, es gab Jahrzehnte, Jahrhunderte ohne große, spektakuläre Ereignisse. Auch der Sinai war ja eher ein singuläres Ereignis, auch der Auszug aus Ägypten. Wir sehen das in der Bibel zwischen dem Alten und dem Neuen Testament fast 400 Jahre vergangen sind, ohne dass ein Prophet aufgestanden ist. Also nur, weil es keine spektakulären, für alle Menschen sofort sichtbaren Manifestationen gibt, heißt das nicht, dass Gott nicht mächtig wird.

[3:51] Ja, eine der interessanten Lektionen von den Wundern des oder von dieser großen Demonstration am Sinai war ja, dass trotz all der Donner und des Feuers das Volk eben doch nicht wirklich so ganz hundertprozentig diesen Gott vertraute. Und mit Gott letztendlich, unter anderem auch gezeigt hat, dass nicht die äußerlichen Wunder einen Menschen zu Gott führen. Man kann das auch sehr deutlich sehen im Leben von Jesus. Er hat in einigen Städten unglaublich viele Wunder getan, zum Beispiel in der Stadt Kapernaum, die fast so was wie sein Hauptquartier gewesen ist am See Genezareth. Und Matthäus 11 sagt dann Jesus: "Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wundertaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sack und Asche Buße getan. Aber ich sage euch: Für Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts erträglicher sein als für dich. Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis ins Totenreich hinabgeworfen werden. Denn wenn in Sodom die Wundertaten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, so würde es heute noch stehen." Heißt also, es war nicht die äußerlichen, spektakulären Wunder, die Menschen letztendlich wirklich zum Glauben geführt haben. Auch wenn sie ihren speziellen Sinn und als Demonstration der Göttlichkeit Jesu und auch seiner Mission als Zeichen der Zeit, die wir gesehen haben, ihren Sinn erfüllt haben. Ist die Art und Weise, wie Gott Menschenherzen erreicht, letztendlich eine sehr viel subtilere und sehr viel persönlichere. Und das spielt dann manchmal eine Rolle, aber nicht notwendigerweise.

[5:31] Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, uns in das Weltall vertiefen und in den menschlichen Körper vertiefen, denn die Art, wie eine Zelle funktioniert, wenn wir ein bisschen auch zurückschauen, wie Gott unser Leben geführt hat. Ich glaube, dann können wir alle sagen, dass wir schon eine ganze Reihe von unerklärlichen Wundern gesehen haben. In diesem Sinne tut Gott jede Sekunde Wunder in uns, um uns herum. Und wenn wir unsere Augen dafür schärfen, dann können wir sie auch wahrnehmen.

[6:00] Die nächste Frage, die gestellt worden ist: "Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt hinfort kein Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten auf das Gericht und ein wütendes Feuer, das die Wieder-Tage verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz des Mose missachtet, muss er sterben, ohne Erbarmen, auf 2-3 Zeugen hin." Das ist Hebräer 10, Verse 26 bis 28. "Wenn ich als Christ nicht sündigen will, aber ich doch Sünden tue, was geschieht dann mit mir?" Das ist eine sehr gute Frage, ausgezeichnete Frage. Viele Menschen kämpfen mit dieser Frage, denn wir erleben alle in unserem Leben und haben erlebt, dass wir Gott nachfolgen wollen und trotzdem in Sünde gefallen sind, vielleicht sogar schwerwiegende Sünden, die uns zutiefst beschämen. Wie das dem David passiert ist, zum Beispiel, 2. Samuel lesen von seinem schweren Fall, wo gleich mehrere schwere Kapitalverbrechen, sozusagen Sünden, begangen worden sind durch ihn. Hebräer 6 oder 10, Vers, der hier zitiert worden ist, scheint auf den ersten Blick sehr entmutigend zu sein. Aber wenn wir den Text genau anschauen, dann sehen wir, worum es hier geht.

[7:09] In Vers 26 heißt es: "Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig." Manche haben das interpretiert als: "Das bedeutet, ich bin nicht einmal die Jesus angenommen habe und dann mich wieder bewusst gegen ihn entscheide, dass ich nicht mehr zurückkommen kann." Aber das sagt der Vers nicht.

[7:26] Es heißt weiter: "Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben, auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin." Die Idee ist ja, und wenn jemand im Alten Testament gesündigt hat, sollte er sterben. Also bei schweren Sünden gab es zum Teil die Todesstrafe. Aber der Punkt ist hier sehr wichtig: Er stirbt dann, wenn er das Gesetz des Mose verwirft. Und das Gesetz des Mose hatte auch Anordnungen und Vorschläge und einen Heilsplan. Durch Opfer konnte man die Erlösung, die Gott angeboten hatte, in Anspruch nehmen. Nur wer dieses Gesetz verwarf, wer also dem Wort Gottes nicht mehr glaubte und das alles von sich wies, für den gab es dann keine Möglichkeit mehr, gerettet zu werden.

[8:14] Genauso geht es jetzt hier um Menschen, die es in Vers 29 heißt: "Die den Sohn Gottes mit Füßen treten und die das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein achten und den Geist der Gnade schänden." Also, wenn ich sündige und dann eben nicht mehr Jesus als meinen Erlöser an den möchte, dann sagt der Paulus: "Und gibt es kein anderes Opfer." Sozusagen, es gibt dann keine andere Möglichkeit, gerettet zu werden, wenn ich Jesus ablehne und in der Sünde fahre. Kann ich nicht auf eine andere Art und Weise erlöst werden. Ich muss mir bewusst sein, dass wenn ich nicht auf Jesus vertraue und ich zu ihm zurückkehre, dann gibt es keine andere Option, außer dass ich verloren gehe. Das ist also die die Warnung, dass wir auch, wenn die Hände gefallen sind, dann unbedingt zu Jesus wieder zurückkommen sollen und dürfen. Seine Bibel sagt: "Der Gerechte fällt siebenmal, aber steht wieder auf." Und dann erst waren es 24, 1 heißt es: "Wenn wir, wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten."

[9:18] Wenn wir heute diesen Text auch noch anschauen, dann ist eine Frage bezüglich auf 2, 29 und dort Vers 20. Da geht es um diesmal: "Du sollst den Widder schlachten und von seinem Blut nehmen und das auf das rechte Ohrläppchen Aarons tun und auch das rechte Ohrläppchen seiner Söhne und auf den Daumen der rechten Hand und auf die große Zehe ihres rechten Fußes das üppige Blut. Aber du solltest du ringsum auf den Altar sprengen." Was hat es damit auf sich? Interessanterweise ist das hier die Beschreibung, wie ein Priester eingesetzt worden ist. Und diese Priester sollten dann mit diesem Einsetzungsopfer besprengt werden. Und zwar an dem Ohrläppchen, an dem Daumen, an der großen Zehe. Hier die Symbolik dahinter war, dass das Blut des Opfers ihr Hören, ihr Tun und auch ihr Gehen, ihren Wandel, ihren Lebenswandel bestimmen sollte.

[10:11] Interessant ist übrigens, und das nur am Rande, dass das nicht nur für die Priester galt, sondern auch für Menschen, die aus Satz gehabt haben und dann von ihrem Aussatz geheilt worden sind. Das kann man 3. Mose 14 lesen. Da gab es ein bestimmtes Reinigungsopfer. Sehr spannend, haben nicht die Zeit, das anzuschauen. Und dann wird hier beschrieben, den 14, dass auch das Blut auf Ohrläppchen und den Daumen und die große Zehe getan werden sollte. Aber nicht nur das Blut, und womit deutlich gemacht werden sollte, dass jemand, der vom Aussatz gereinigt worden ist, also ein Symbol für die Reinigung von der Sünde, dass er zu einem quasi Priester wird. Also kein realer Priester im realen Heiligtum, aber alle Installierten sollten ja in einem weitesten Sinne Priester sein.

[10:54] Nicht nur wurde das Ohrläppchen, großer Daumen und große Zehe mit Blut, also wurde das Blut drauf getan, sondern wir lesen ein paar Verse weiter, dann in Vers 11: "Auch das Öl an die gleiche Stelle kommen sollte." Und dann ein bisschen später in Vers 28 heißt es deutlich, dass genau dort, wo das Öl hin kommen sollte, auch das Blut hin kam, auch das Öl noch hinkam. Das heißt, es wurde Blut und dann auf das Ohrläppchen, auf den großen Daumen und auf die große Zehe getan, um deutlich zu machen, dass dort, wo das Öl ist, auch das Blut ist. Das Öl, wo das Blut ist, auch das Öl ist. Das Öl ist ein Symbol für das Wirken des Heiligen Geistes. Werden heute in dem Vortrag noch etwas mehr darüber sagen. Dort, wo Gott uns vergibt, dann möchte er durch seinen Heiligen Geist auch unser Leben verändern, in unserem Hören, in unserem Tun, in unserem ganzen Lebenswandel.

[11:55] Letzte Frage: Wieso heißt es "Alter und neuer Bund", wie sie behaupten die Weltchristen, dass der alte Bund durch den neuen Bund abgelöst wurde und deswegen die Zehn Gebote, der alte Bund, nicht mehr gültig ist? Wieso musste Gott dieses Thema so kompliziert in der Bibel hinterlassen und konnte nicht einfach schreiben, dass der Bund erneuert wird? Es hätte viel Verwirrung und Streitereien der Christen verhindert. Nun, Gott hat das genauso geschrieben. Und einen neuen Bund, wie wir angeschaut haben, als er wird einen festen Bund schließen. Einige übersetzen auch: "Er wird den Bund befestigen mit ihnen, wieder festmachen."

[12:22] Warum gibt es einen alten, einen neuen Bund? Interessant ist, dass das kann man sich den Hebräer Kapitel 8 anschauen. Da wird das miteinander verglichen, der alte und der neue Bund. Quasi, das alte Bund erst seitdem Sinai existiert. Wir wissen aber, dass schon Abraham mit Gott einen Bund hatte. Es gibt in der Bibel einen echten, realen Bund, das ist der Bund, den Gott mit Menschen schließen möchte. Und den wollte er auch am Sinai schließen. Allerdings, wie wir gesehen haben, dann Israeliten nur halb bereit dazu. Und so kommt es zu einer Art quasi Distanzbeziehung. Und dieser Bund, der konnte nicht halten, weil wenn man nicht Gott nahe am Herzen hat, kann man auch seine Gebote nicht halten. Und deswegen sagt Gott dann schon im Alten Testament, dass dieser Bund erneuert werden muss, einen neuen Bund geben muss. Also die Frage: Alter, neuer Bund ist keine Frage von altem Testament und neuem Testament, sondern eigentlich könnte man sagen, der neue Bund ist der echte Bund, ist schon immer da gewesen. Der alte Bund ist nur eine Beschreibung dieser Zwischenlösung, die die Israeliten am Sinai für sich akzeptieren, weil sie nicht völlig mit Gott gehen wollten. Dass Abraham zum Beispiel nicht im alten Bund lebte, wird ganz deutlich, denn er hatte keinen Priester, der für ihn eintrat, wie die Israeliten einhalten. Oder er hat auch die Zehn Gebote auf Steintafeln, sondern er hat die Gebote im Herzen getragen. Das macht 1. Mose 26 ganz deutlich. Insofern ist es eigentlich so, dass das Thema erst dadurch kompliziert wird, weil Christen versucht haben, dieses Thema "Alter, neuer Bund" auf das alte und neue Testament zumindest, und damit sehr viel Verwirrung gestiftet haben. Aber es geht um eine Beziehung. Ist meine feste Beziehung, ist der neue Bund. Und eine Distanzbeziehung, das ist der alte Bund. Und wenn man mal so einschlägige Stellen, Jeremia 31 oder auch Hebräer 6 anschaut, dann sieht man, dass eigentlich sehr schön und sehr einfach und klar erklärt. Und ist unser Vorrecht im neuen Bund zu leben. Wie die glauben, dass Männer im alten und kommen im alten Testament und dem neuen Testament. Und ich glaube, dass heute, wenn Menschen nur das Wort Gottes lesen, aber nicht zugeben, Herzen tragen, dass sie genauso im alten Bund leben, wie einige Israeliten im alten Testament.

[14:29] Danke für diese sehr guten und sehr interessanten Fragen. Ich freue mich schon auf die Fragen, die dann im Laufe dieses Abends gestellt werden, die wir dann am Ende noch mal beantworten werden. Jetzt wollen wir uns dem Thema heute zuwenden. Das ist, wie gesagt, das vorletzte Thema mit Jesus: Was macht eigentlich Jesus jetzt? Die Dynamik der Erlösung in unserer Zeit. Und bevor wir beginnen, wollen wir wie jeden Abend natürlich gemeinsam kurz beten.

[15:03] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir auch heute die Gelegenheit haben, dein Wort zu studieren. Und Herr, wir möchten lernen, was das Evangelium, was Jesus für uns heute tut. So möchten wir dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist unsere Herzen erreichst, dass wir dich besser verstehen können und dass wir begeistert werden von deinem Wort, von deiner Liebe und von seinem Plan, uns zu retten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[15:39] Hast du dich noch mal von irgendjemandem verabschiedet? Abschied nehmen fällt nicht so leicht. Das kann ein sehr emotionaler Moment sein, insbesondere dann, wenn man sich von Menschen verabschiedet, die man gern hat. Jesus wusste kurz vor seiner Kreuzigung, dass er auch Abschied nehmen musste. Und zwar nicht einfach deswegen, weil er sterben würde, denn er würde ja auch wieder auferstehen. Aber er als der Auferstandene würde nicht auf dieser Erde bleiben. Er würde seine Jünger, die er dreieinhalb Jahre lang ausgebildet hatte und mit ihnen in der Stadt und Dorf, auf dem Feld, überall gewesen ist, er würde diese seine Jünger zurücklassen.

[16:34] Und so begann er bereits, bevor er dann in den Himmel auffuhr und bevor er starb, seine Jünger darauf vorzubereiten. Eine besonders wichtige und interessante Szene haben wir gestern schon kurz gestreift, und wir werden da jetzt ein bisschen hineindenken. Als er dort bei diesem zur Zeit des Passah, bei diesem ersten Abendmahl, dass sie gemeinsam feierten, sie bis heute nennen, als er das Brot und den Traubensaft austeilte und ihm zuvor die Füße gewaschen hatte und ihm deutlich machte, wie sehr er sie mochte, wie sehr für sie da war, wie sehr er ihnen dienen wollte. Da gab er ihnen folgenden Sätze mit:

[17:18] "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten." Mit anderen Worten, die Abschiedsworte. Er bereitete seine Jünger darauf vor: Ich werde euch verlassen. Ich habe etwas vor. Ich möchte etwas im Himmel für euch vorbereitet.

[17:49] Er sagt weiter in Vers 3 und 4: "Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder, morgen, wenn wir mehr über dieses Thema ran, und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Das ist das große Ziel, wohin ich aber gehe. Wisst ihr, und ihr kennt den Weg."

[18:08] Gestern haben wir schon gesehen, dass Thomas und auch die anderen Jünger da sich nicht ganz sicher waren, ob sie den Weg wirklich kannten. Sie haben noch gefragt: "Wie sollen wir denn den Weg dann wissen?" Sie hätten es wissen können, und zwar aufgrund dessen, was das Alte Testament über das Heiligtum lehrt. Wir haben über das Heiligtum schon ein bisschen gesprochen, als das, was Gott bauen ließ, nachdem die Israeliten am Sinai so ein bisschen ihm gesagt haben: "Bleibt uns noch ein bisschen fern." Und Gott ließ dieses Heiligtum bauen.

[18:41] Das interessanterweise die verschiedenen Elemente, die am Sinai eine Rolle gespielt hatten, mit in sich vereint. Ja, da gab es Feuer, das vom Himmel gefallen war auf dem Brandopferaltar. Da gab es auch, wenn der Priester das Räucherwerk im Heiligtum da brachte. Da gab es Posaunen zu bestimmten Festen, und da gab es natürlich die Zehn Gebote. Also eigentlich all das, was am Berg Sinai passiert war, und das Ganze sozusagen in einer ganz handlichen Form. Man konnte das Heiligtum zusammenbauen, tragen, wieder aufbauen, zusammenstecken, wieder zusammennehmen. Es war sozusagen ein bisschen der Sinai im handlichen Taschenformat. Und in diesem Heiligtum wollte Gott den Israeliten den Plan der Erlösung besser erklären, so dass sie noch mehr Vertrauen zu ihm bekommen würden.

[19:39] Und von diesem Heiligtum heißt es: "Das ist der Weg. Ist Gott dein Weg im Heiligtum?"

[19:45] Wer ist ein so großer Gott wie unser Gott? Nun, gestern haben wir gesehen, dass Jesus antwortete: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Und daran besteht kein Widerspruch, denn wie gesagt, das Heiligtum beschreibt den Erlösungsplan, all das, was Jesus tun würde.

[20:04] Lösungsplan. All das, was Jesus tun würde im Heiligtum. Gab es einen Eingang und

[20:07] im Heiligtum gab es einen Eingang. Und jetzt sagt: "Ich bin die Tür." Im Heiligtum

[20:09] gab es große Schau. Wurde jetzt sagt: "Ich bin das Brot des Lebens." Im Heiligtum gab

[20:14] es einen Leuchter, der Licht gab. Und Jesus sagt: "Ich bin das Licht der Welt."

[20:19] Und wir könnten immer so weitergehen. Das heißt, er beschreibt also einen Weg.

[20:25] Und ein Weg ist dadurch gekennzeichnet, dass man ihn so Schritt für Schritt geht.

[20:30] Er hat einen Anfang und ein Ziel. Und man geht auf dem Weg, indem man Schritt für Schritt

[20:37] immer weiter geht. Und so ist auch der Erlösungsplan in Schritte aufgeteilt, sozusagen.

[20:42] Ziemlich am Anfang stand im Heiligtum der Brandopferaltar, mit dem Feuer, das war

[20:49] im Himmel gekommen war, Symbol der Liebe Gottes, das die Sünden verzehrt. Hier

[20:52] wurde das Lamm oder auch ein Stier oder ein Turteltaube, ein Täubchen, ein

[20:57] Ziegenbock, verschiedene Opfer in verschiedenen Situationen. Aber hier

[21:02] wurde das Opfer geschlachtet, hier wurde es geopfert. Das war das Symbol für die

[21:09] Kreuzigung des kommenden Messias, für die Kreuzigung Jesu. Aber das halte ich zum

[21:16] Bestand eben nicht nur aus diesem Brandopferaltar im Vorfeld. Der

[21:20] Priester nahm das Blut und brachte es dann in das eigentliche Zelt. Dort konnte

[21:29] er von den Außenstehenden, Israeliten, nicht mehr beobachtet werden. Er konnte nicht

[21:33] mehr gesehen werden. Und trotzdem tat er Dinge, die wichtig waren und die ganz

[21:37] real waren. Die Israeliten außerhalb des Zeltes, die fielen im Vorhof oder in ihren

[21:43] Zelten um das Lager herum, die haben

[21:46] herum. Sie mussten glauben, dass der Priester

[21:50] jetzt im Heiligtum das tat, was er nach dem Wort Gottes tun

[21:55] sollte. Der Priester

[21:58] hatte dort verschiedene Aufgaben zu tun, Dinge, die jeden Tag anstanden. Und dann

[22:04] eine besondere Aufgabe, die nur einmal im

[22:07] Jahr stattfand, wenn er nämlich in das Allerheiligste hineingehen würde, um

[22:14] dort die absolute Versöhnung, die große

[22:17] Versöhnung zu bewirken. Dazu später noch mehr. Nun, Jesus ist

[22:23] nicht nur unser Opfer. Er ist, wie gesagt, das Licht, er ist das Brot, er ist natürlich

[22:29] das Lamm Gottes, er ist die Tür, aber er ist

[22:31] auch der Priester. In der Hebräer 4

[22:34] heißt es da: "Wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn

[22:39] Gottes, so lasst uns festhalten an dem

[22:42] Bekenntnis. Jesus ist das Opfer. Bei Jesus ist auch

[22:46] der Priester, der den Verdienst

[22:49] dieses Opfers im Himmel für uns geltend

[22:52] macht."

[22:54] Es heißt weiter in demselben Abschnitt: "Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte

[22:57] mit unseren Schwachheiten, sondern einen,

[22:59] der in allem versucht worden ist, in ähnlicher Weise wie wir, doch ohne Sünde."

[23:07] Ein Priester repräsentiert Gott vor den Menschen, aber er repräsentiert auch die

[23:09] Menschen vor Gott, wie wir gesagt haben, an anderer Stelle.

[23:11] Er verbindet Gott und Menschen. Und so wie Jesus kam, um den Menschen zu

[23:20] zeigen, wie Gott ist, steht er auch als

[23:23] Repräsentant der Menschheit vor Gott, als

[23:28] jemand, der weiß, wie es ist, hungrig zu

[23:29] sein, durstig zu sein,

[23:30] müde zu sein, abgearbeitet zu sein, vor

[23:34] vor Müdigkeit einfach ins Bett zu fallen, weil man sich immer aufrecht

[23:38] halten kann.

[23:39] Jesus weiß, wie es ist, versucht zu sein.

[23:41] Er weiß, wie es ist, wenn man attackiert

[23:43] wird, wenn man verleumdet wird, wenn Menschen Böses über einen reden. Er weiß,

[23:47] wie es geschlagen zu werden.

[23:48] Er kennt die Schwachheit der

[23:51] menschlichen Erfahrung. Er kennt aus

[23:56] eigener Erfahrung die Versuchung. Er hat in einer Welt voller Sünde gelebt und

[24:01] gerade deswegen kann uns helfen. Wenn wir mit unseren Sorgen zu ihm

[24:04] kommen, dann sagt er: "Obwohl er Gottes Ich

[24:08] weiß genau, wisst ihr, geht's mit ihm mitfühlend." Bevor, liebe Freunde,

[24:13] wir haben einen Erlöser, der genau weiß,

[24:16] wie es uns geht.

[24:17] Und deswegen sagt der Paulus an dieser

[24:20] Stelle, dass wir keine Angst haben

[24:21] brauchen, zu ihm zu kommen. So lasst uns

[24:23] nun mit Freimütigkeit – das Wort bedeutet einfach mit Mut, also ohne Zögern –

[24:29] hinzu treten zum Thron der Gnade, damit

[24:32] wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade

[24:35] finden zur rechtzeitigen Hilfe. Wir sind

[24:38] eingeladen im Gebet. Wir können ja nicht

[24:41] buchstäblich jetzt in den Himmel gehen,

[24:43] aber eben im Gebet direkt zu Jesus zu

[24:46] gehen und zu wissen, dass er für uns

[24:48] eintritt, dass er uns kennt. Nun, als

[24:53] Jesus damals sich verabschieden wollte,

[24:56] diese Verabschiedung langsam einleitete,

[24:59] sagte er auch noch etwas anderes, das seinen

[25:01] Jüngern sehr viel Mut machen sollte.

[25:03] Nicht nur würde er etwas im Himmel für

[25:06] sie tun, er würde sie auch nicht

[25:07] alleine zurücklassen.

[25:09] Ja, sie würden ihn verlieren in einer

[25:11] gewissen Art und Weise, denn er wäre

[25:13] nicht mehr buchstäblich bei ihnen. Aber

[25:14] er würde einen guten Ersatz schicken. Er

[25:18] sagt hier: "Liebt ihr mich, so haltet meine

[25:20] Gebote." Eine ganz tolle Zusammenfassung

[25:21] des Themas von gestern Abend.

[25:23] Und ich will den Vater bitten, und er

[25:25] wird euch einen anderen Beistand geben,

[25:28] dass er bei euch bleibt in Ewigkeit. Mit

[25:32] einem anderen Beistand, wollte er sagen:

[25:34] "Ich bin euer Beistand, ich bin euer

[25:36] Helfer." Das griechische Wort "Parakletos"

[25:39] meint der zur Hilfe herbeigerufene. Wenn man

[25:42] in Hilfe ist und jemand ruft: "Hey, komm,

[25:43] komm mir zu Hilfe!" Ihr habt Jesus ist so

[25:45] ein Paket, das so einen Beistand. Und

[25:48] jetzt sagt er: "Noch ein anderer Beistand mit euch

[25:50] gegeben werden. Wenn ich gehe, kommt er zu

[25:53] euch." Von wem sprach Jesus? Er sprach von

[25:56] dem Geist der Wahrheit, den die Welt nicht

[25:58] empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt

[26:01] ihn nicht. Ihr aber erkennt ihn, denn er

[26:03] bleibt bei euch und wird in euch sein.

[26:06] Der Heilige Geist sollte Jesus auf

[26:11] dieser Erde jetzt vertreten und sollte

[26:14] in den Jüngern und in allen Gläubigen

[26:16] wirken. Was würde er tun? Wenn aber jeder

[26:18] kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er

[26:20] euch in die ganze

[26:22] Wahrheit leiten. Der Heilige Geist wirkt

[26:27] immer so, dass wir Wahrheit schätzen,

[26:30] Wahrheit lieben und Wahrheit annehmen,

[26:32] denn er wird nicht aus sich selbst reden,

[26:35] sondern was er hören wird, das wird er

[26:37] reden. Und was zukünftig ist, wird er euch

[26:38] verkündigen. Übrigens ist der Heilige

[26:41] Geist genauso bescheiden wie der Sohn

[26:45] Gottes, der ein Embryo wurde und der in einer

[26:49] Futterkrippe zur Welt kam.

[26:51] Und weil der Heilige Geist so bescheiden

[26:53] ist, ist er der, der Autor der Bibel ist.

[26:55] Nicht darauf bedacht gewesen, überall von

[26:58] sich selbst zu reden, denn er wird nicht

[27:00] auf sich selbst reden, sondern was sie

[27:01] hören wird, das wird er reden. Was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

[27:05] Der Heilige Geist weist ständig auf den

[27:08] Vater und auf den Sohn Gottes. Und

[27:10] deswegen hat man manchmal Menschen sogar

[27:13] Probleme zu verstehen, dass es ihn

[27:15] tatsächlich als reales Wesen gibt,

[27:17] weil er so bescheiden im Hintergrund

[27:19] wirkt.

[27:25] Jesus war gestorben, Jesus ist auferstanden, und die Zeit kam, dass er

[27:28] jetzt tatsächlich wirklich buchstäblich

[27:31] von seinen Jüngern Abschied nahm. Das

[27:33] heißt, die Apostelgeschichte 1 und dort vier

[27:35] und fünf. Als er mit ihnen zusammen war,

[27:37] gebot er ihnen nicht von Jerusalem zu

[27:39] weichen, sondern die Verheißung des

[27:41] Vaters abzuwarten, die ihr, so sprach er, von mir vernommen

[27:44] habe. Denn Johannes hat mit Wasser

[27:46] getauft, ihr aber sollt mit Heiligem

[27:48] Geist getauft werden."

[27:50] Nicht lange nach diesen Tagen, sie

[27:52] sollten also in Jerusalem bleiben,

[27:55] sollten nicht einfach aus eigener Kraft

[27:58] etwas für Jesus tun, sondern sie sollten

[28:00] mit diesem Heiligen Geist gemeinsam

[28:05] wirken. Denn dieser Heilige Geist würde

[28:07] genau das an sie erinnern, was Jesus

[28:09] gesagt hatte. Durch den Heiligen Geist

[28:11] würde Jesus in Verbindung mit ihnen

[28:14] bleiben.

[28:15] Ein Jünger hat eine drängende Frage. Etwas

[28:18] ließ ihnen keine Ruhe. Da fragten die Jünger, die zusammengekommen

[28:22] waren und sprachen: "Herr,

[28:23] stellst du in dieser Zeit für Israel die

[28:26] Königsherrschaft wieder her?"

[28:27] Wenn uns das große Wort ist hier "Corona",

[28:32] und zwar nicht der Virus, sondern die

[28:34] Krone. Die Juden wünschten sich so sehr, dass

[28:38] der Messias kommen würde und mit einer

[28:41] militärischen Operation die Römer

[28:43] vertreiben würde. Die Königsherrschaft

[28:46] Noch hatten sie nicht völlig

[28:48] verstanden, was Jesus eigentlich tun

[28:51] wollte und dass er mit dem Sieg am Kreuz

[28:54] von Golgatha die Schlacht des Universums,

[28:58] diesen großen Kampf, den wir schon

[29:00] gemeinsam angeschaut haben, entschieden

[29:02] hatte, dass sie jetzt daran beteiligt

[29:04] werden sollten.

[29:05] Die gute Nachricht vom Sieg des Guten,

[29:08] vom Sieg der Liebe und mit dem Titel des

[29:12] Buches zu sprechen, vom Sieg Jesu in die

[29:14] Welt hinauszutragen. Das ist, was Jesus

[29:16] ihnen jetzt sagt. Er sagt: "Er sprach zu

[29:18] Ihnen: Das ist nicht eure Sache, die

[29:20] Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die

[29:22] der Vater in seiner eigenen Vollmacht

[29:24] festgesetzt hat, sondern ihr werdet Kraft

[29:26] empfangen, wenn der Heilige Geist auf

[29:28] euch gekommen ist, und ihr werdet meine

[29:29] Zeugen sein

[29:30] in Jerusalem und im ganzen und in

[29:32] Samaria und bis an das Ende der Erde."

[29:35] Diesen Gedanken werden wir morgen noch

[29:36] ein bisschen aufgreifen, ein bisschen

[29:38] vertiefen.

[29:39] Sie sollten warten, bis der Heilige Geist

[29:41] kommt, und dann würden sie ihre Mission

[29:44] in die ganze Welt beginnen.

[29:48] Dieser Moment der Weltgeschichte ist auf

[29:51] eine unglaublich schöne Art und Weise

[29:53] poetisch zusammengefasst worden

[29:55] in einem der kürzesten Kapitel der

[29:56] ganzen Bibel, den Psalm 133. "Siehe, wie fein und lieblich ist, wenn Brüder

[30:03] einfach beisammen sind." Dass die erste Idee

[30:05] Menschen, die in Harmonie zusammenleben.

[30:08] Der zweite Vers sagt: "Wie das feine Öl auf dem

[30:12] Haupt, das herabfließt in den Bart, den

[30:14] Aaron, schließt bis zum Saum

[30:17] seiner Kleider, wie der Tau des Herrn

[30:19] oder herabfließt auf die Berge Zions,

[30:22] denn dort hat er den Segen verheißen,

[30:26] Leben bis in Ewigkeit." Interessantes Bild.

[30:30] Öl, das auf ein Haupt gegossen wird und

[30:33] dann hinabfließt vom Kopf in den Bart,

[30:38] fließt in den Bart eines Priesters.

[30:43] Aaron war ja der Priester. Und dieses

[30:46] Bild kann nur eine Salbung

[30:48] bedeuten, denn nur wenn man gesalbt wird

[30:51] mit Öl, dann fließt das Öl am Kopf

[30:53] entlang und fließt in den Bart. Hat dann

[30:56] würde ich das ganz bildlich vorstellen,

[30:58] dann weiß man, dieses Öl, das fließt über

[31:01] den Körper, fließt über die Kleidung, oder

[31:03] ein bisschen was von dem Öl wird sogar

[31:04] nach unten tropfen und wird dann auf der

[31:07] Erde, auf dem Boden ankommen. Und dann

[31:10] heißt es hier: "Ein Festreich dort auf

[31:13] den Bergen zu uns." Und wir wissen

[31:15] wahrscheinlich, dass auf den Bergen zu

[31:16] uns eine Stadt lag, nämlich die Stadt

[31:18] Jerusalem. Dort hat Gott den Segen verheißen,

[31:21] Leben bis in Ewigkeit. Jesus hatte gesagt:

[31:23] "Bleibt dort in Jerusalem, bleibt dort."

[31:28] Dort hat Gott den Segen verheißen, die

[31:30] Verheißung des ewigen Lebens. Bleibt dort

[31:32] und bleibt dort in Eintracht zusammen.

[31:35] Wir lesen in der Bibel, dass die Jünger dann

[31:37] zehn Tage lang im Obergemach einmütig

[31:40] zusammen waren. Sie haben ihre Sünden

[31:41] sich bekannt, sie haben alles aus der

[31:43] Welt geschafft, nun alle Probleme

[31:44] korrigiert mit Gottes Hilfe und in

[31:47] dieser Einheit begannen sie ein Bild von

[31:51] dem zu werden, was Gott sich wünscht. Dann

[31:55] an der Liebe untereinander, sagte Liebe,

[31:57] werden die wahren Nachfolger Jesu

[31:59] erkannt.

[32:07] Das Öl des Priesters floss dann

[32:08] an den Priester entlang, floss in den

[32:12] Bart und kam auf der Erde. In dem

[32:19] Moment, als sie zehn Tage in Harmonie

[32:23] zusammen gewesen sind, sagt uns die Bibel

[32:25] in der Apostelgeschichte 2, dass zu Pfingsten

[32:28] als eine gewaltige Sensation gab. Feuer

[32:33] fiel sozusagen vom Himmel, ein gewaltiger

[32:36] Wind und Feuerzungen erschienen über

[32:39] ihrem Kopf. Sie wurden erfüllt mit dem

[32:43] Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist

[32:46] schon immer in der Bibel mit dem Öl

[32:48] dargestellt worden.

[32:49] Aber was hier auf der Erde passierte, als

[32:52] die Jünger mit dem Geist erfüllt waren,

[32:54] eigentlich nur die Tropfen, die auf die

[32:57] Erde auf tropfen.

[32:59] Der Priester selbst war ja wer? Genau,

[33:02] Jesus Christus.

[33:04] Er war der Priester, der im himmlischen

[33:06] Heiligtum gesalbt worden ist für seine

[33:09] Aufgabe als Priester.

[33:11] Viele Christen kennen die Geschichte von

[33:13] Pfingsten. Sie wissen, dass dort der

[33:14] Petrus landen und und auch später die

[33:17] andere Jünger so reden konnten, dass man

[33:19] sich in allen Sprachen verstehen konnte,

[33:21] ohne Dolmetscher. Sie kennen die

[33:22] Geschichte, dass dort 3000 getauft wurden

[33:24] und glauben vielleicht, dass das

[33:26] spektakulärste Sache damals in dieser

[33:31] in diesem Moment auf der Erde passiert ist,

[33:33] als es hier heißt in der Apostelgeschichte

[33:34] 2, Vers 3 und 4: "Und es erschienen

[33:37] ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zu

[33:39] teilen und sich auf jeden von ihnen

[33:40] setzen. Und sie wurden alle vom Heiligen

[33:42] Geist erfüllt und fingen alle in anderen

[33:44] Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen

[33:45] auszusprechen gab." Das war tatsächlich

[33:47] sehr spektakulär, aber nicht das

[33:50] spektakulärste. Es war eigentlich nur

[33:52] die die Tropfen, die auf die Erde fielen.

[33:55] Diese Tropfen, die den Geist Gottes auf

[34:00] die Erde brachten, war eigentlich nur das

[34:03] Nebenprodukt der Tatsache, dass eben im

[34:05] himmlischen Heiligtum der Priester

[34:08] selbst gesalbt wurde mit dem Heiligen

[34:11] Geist. Als Pfingsten passiert ist, war das

[34:14] sozusagen ein Indikator, dass im

[34:17] himmlischen Heiligtum mit Jesus seinen

[34:19] Dienst als Hohepriester begonnen hatte.

[34:24] Das Feuer war dasselbe Feuer, das am Berg

[34:29] Sinai Himmel und Erde miteinander

[34:32] verbunden hatte. Ja, man kann es nicht

[34:34] ganz hundertprozentig beweisen, aber es

[34:36] sieht sehr danach aus, dass das

[34:38] Pfingstfest, das ja schon im alten

[34:40] Testament gefeiert wurde, als das Fest der Wochen, 50 Tage

[34:46] nach dem Passahfest, ziemlich in

[34:49] derselben Nähe stattfand wie auch das

[34:53] Ereignis am Sinai, das auch ungefähr 50

[34:56] Tage nach dem Auszug aus Ägypten

[34:58] stattfand. Ein zweites Sinai-Erlebnis,

[35:02] sozusagen. Aber diesmal nicht mit einer

[35:04] Distanzbeziehung, sondern diesmal mit

[35:06] der Fülle des Heiligen Geistes. Denn die

[35:09] Bibel sagt in Römer 5, Vers 5: "Die Liebe

[35:13] Gottes ist das Feuer Gottes, ist

[35:15] ausgegossen in unsere Herzen durch den

[35:17] Heiligen Geist, der uns gegeben worden

[35:20] ist." Und dieser Heilige Geist hat eine

[35:21] Mission. Nicht ist er gegeben worden, um

[35:25] das Gesetz abzuschaffen oder zu ändern.

[35:27] Nein, seine Mission ist, dieses Gesetz, das

[35:30] schon seit Jahrhunderten auf

[35:31] Steintafeln gab, hineinzuschreiben in das

[35:35] Denken der Menschen.

[35:37] "Ich will euch ein neues Herz geben", sagt

[35:39] schon im alten Testament Ezechiel, "also Gott,

[35:41] und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne

[35:43] Herz aus eurem Weg nehmen und euch ein

[35:45] fleischernes Herz geben. Ja, ich will meinen

[35:48] Geist in euer Inneres legen und werde

[35:50] bewirken, dass ihr in meinen Satzungen

[35:53] wandelt und meine Rechtsbestimmungen

[35:54] befolgt und tut." Gott hat nie vorgesehen,

[35:56] dass er einfach Regeln gibt und sagt:

[35:58] "Haltet." Gottes Idee war schon immer, dass

[36:01] wir ihn so sehr lieben, mit ihm so

[36:04] sehr verbunden sind, dass durch seinen

[36:06] Geist er uns größer machen kann, weil

[36:09] dann sein Wille auch unser Wille ist,

[36:12] weil wir erkennen, dass sein Wille der

[36:14] beste überhaupt ist für uns. Dann ist

[36:18] Gehorsam nämlich ganz sinnvoll. Das

[36:21] sinnvollste, was man machen kann, wenn man

[36:22] merkt, dass das, was Gott von mir fordert,

[36:24] das allerbeste für mich ist. Wenn ich das

[36:27] einmal verstanden habe, dann möchte ich

[36:29] Gott gerne gehorsam sein. Ist das beste,

[36:30] was ich tun kann. Und diese Botschaft

[36:33] sollte in die ganze Welt. Sollten Zeugen

[36:36] sein, sie, die mit dem Heiligen Geist

[36:37] erfüllt waren, sollten Zeugen sein in

[36:40] Judäa, in Israel, in Jerusalem, in Judäa,

[36:43] Samaria und bis an das Ende der Welt.

[36:46] Diese Botschaft sollte überall hingehen.

[36:48] Sie sollten auch ein königliches

[36:51] Priestertum. Hier erste Petrus

[36:54] 2, Vers 9: "Seid aber ein

[36:55] auserwähltes Geschlecht, ein königliches

[36:58] Priestertum, ein heiliges

[37:01] Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr

[37:03] die Tugenden verkündet." Der Kanzler

[37:05] sagte, dessen verkündet durchaus der

[37:07] Finsternis, bogen hat zu seinem

[37:09] wunderbaren Licht. Das sind nicht der

[37:11] guten Nachricht, das Licht des Charakters

[37:13] Gottes sollte die ganze Erde erleuchten.

[37:14] Einer hatte kein Interesse daran.

[37:16] Derselbe, der schon im Himmel den

[37:19] Charakter Gottes in Misskredit gebracht

[37:21] hatte,

[37:23] der das Bild Gottes im Garten Eden

[37:25] zerstören wollte. Er konnte keinen

[37:27] Gefallen daran haben, dass das jetzt

[37:29] durch die Ausgießung des Heiligen

[37:31] Geistes die Menschen sehen sollten, dass Gott der

[37:33] Beste ist, den es gibt, dass er das Beste

[37:35] für sie möchte und dass durch seinen

[37:37] Geist sein Gesetz gehalten werden kann.

[37:39] Der Satan griff diese Gemeinde an und

[37:41] ergriff diese Lehre an. Paulus wusste

[37:43] schon zu seiner Zeit, dass es nicht lange

[37:45] dauern würde.

[37:48] Apostel 20 sagt uns: "Denn das weiß ich,

[37:51] dass nach meinem Abschied räuberische

[37:53] Wölfe einfallen werden, die die Herde

[37:55] nicht schonen. Und aus eurer eigenen Mitte

[37:57] werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge

[38:00] reden, um die Jünger abzuziehen in ihre

[38:02] Gefolgschaft." Da würden also falsche

[38:04] Lehren in die Gemeinde eingebracht. Jesus

[38:06] selbst hatte vor diesen räuberischen

[38:08] Wölfen gewarnt und er hatte gesagt, sie

[38:10] würden nicht als Wölfe kommen, sondern er

[38:12] sagt: "Hütet euch aber vor den falschen

[38:14] Propheten, die in Schafskleidern

[38:16] zurückkommen, in denen aber die

[38:18] Wölfe sind, die ihr lehren würden, so tun

[38:20] als wären sie Christen. An ihren Früchten

[38:22] werdet ihr sie erkennen."

[38:24] Der Satan würde diese von Jesus ins

[38:26] Leben gerufene Bewegung dadurch

[38:28] attackieren wollen, dass er Menschen

[38:30] einschleusen würde, die ein falsches

[38:32] Evangelium und eine falsche Idee vom

[38:34] Charakter Gottes in das Christentum

[38:36] hineinbringen würden, wären sie vorgeben

[38:38] würden, Christen zu sein.

[38:40] Paulus warnt auch die Tester im Neuen

[38:42] Testament sehen wir das immer und immer

[38:44] wieder.

[38:46] "Denn lasst euch von niemandem in

[38:48] irgendeiner Weise verführen, denn es muss

[38:50] unbedingt zuerst der Abfall kommen. Es

[38:52] wird einen Abfall geben, einen Abfall von

[38:54] der Wahrheit, ein Abfall von dem reinen

[38:56] Evangelium, wie Jesus es verkörpert und

[38:58] gelehrt hat. Und der Mensch der Sünde

[39:00] offenbart werden,

[39:02] der Sohn des Verderbens." Und wir wissen,

[39:04] Sünde ist Gesetzlosigkeit.

[39:06] Hier würde also ein Angriff auf das

[39:08] Gesetz kommen, in diesem Abfall, der sich

[39:10] widersetzt und sich über alles erhebt,

[39:12] was Gott oder Gegenstand der Verehrung

[39:14] heißt, so dass er sich in den Tempel

[39:16] Gottes setzt als einen Gott und sich

[39:18] selbst für Gott ausgibt. Das klingt nach

[39:20] Luzifer, der zu Satan wurde, der sagt, der

[39:22] gesagt hat, dass er sich dem dem

[39:24] Allerhöchsten gleich machen wollte.

[39:26] Dieselbe Rebellion gegen den Charakter

[39:28] Gottes, gegen das Gesetz. Und dann sagt

[39:30] Paulus interessanterweise noch in Vers 5:

[39:32] "Denkt ihr nicht mehr daran, dass ich sagte,

[39:34] als ich noch bei euch war, nun

[39:36] zunächst einmal dieser Begriff "Sohn

[39:38] des Verderbens", von dem man spricht, ist

[39:40] sehr interessant.

[39:42] Jesus sprach auch vom Sohn des

[39:44] Verderbens. Er sagt: "Als ich beide in der

[39:46] Welt war, bewahrte ich sie in deinem

[39:48] Namen, die du mir gegeben hast, habe ich

[39:50] behütet, und keiner von ihnen ist

[39:52] verloren gegangen, als nur der Sohn des

[39:54] Verderbens, die Schrift erfüllt würde." Wer

[39:56] war dieser Sohn des Verderbens? War das

[39:58] nicht Judas? Judas, dieser Sohn des

[40:00] Verderbens, war kein Feind von außen, kein

[40:02] Römer, kein Pharisäer, kein Sadduzäer,

[40:04] sondern einer im innersten Kreis.

[40:06] Ich bin also, der Paulus vor diesem

[40:08] kommenden Sohn des Verderbens warnte,

[40:10] dann warnt er vor etwas, was in der

[40:12] innerhalb des Christentums sich

[40:14] entwickeln. Oder der Satan plante einen

[40:59] entwickeln oder der Satan plante einen Angriff. Wir haben gesehen, oder das

[41:04] Angriff. Wir haben gesehen, oder das Paulus sagt, er ist nicht daran, dass ich

[41:06] euch das sagte. Paulus predigt darüber, denn es war ein Thema des Alten

[41:10] Testamentes. Das, was Paulus hier zusammenfasst, stammt eigentlich aus dem

[41:15] Buch Daniel. Die Muster handelt haben wir gesehen, wie der Prophet in Babylon sich

[41:20] Gedanken machte, warum die Israeliten in die Gefangenschaft gekommen waren. Und

[41:24] dort bekam er eine ganze Reihe von Visionen und Geschichten und

[41:28] Prophezeiungen, nicht nur die in deinem Neuen, die wir uns jetzt so ausführlich

[41:32] angeschaut haben. Daniel erfuhr einiges über diesen Abfall vom Glauben, nachdem

[41:39] der Messias gekommen sein würde und auch gekreuzigt, gestorben sein würde und dann

[41:45] in späterer Zeit dieses Volk Gottes auf Abwege kommen.

[41:49] Oder zum Beispiel lesen wir in Daniel 11, 36, eine Stelle, auf die sich Paulus

[41:54] bezieht. Dieser kommende König wird tun, was ihm beliebt, und er wird sich

[41:57] erheben und groß tun gegen jeglichen Gott. Und er wird gegen den Gott der

[42:00] Götter unerhörte Worte ausstoßen. Was wir da noch tun, will heißen, dass im selben Kapitel, er wird die,

[42:07] welche gegen den Bund freveln, durch

[42:10] Schmeicheleien zum Abfall verleiten. Der Abfall würde damit zu tun haben, dass

[42:15] gegen den Bund Gottes, in die Verbindung werde mit diesem Bund, gesprochenen Gott

[42:19] am Sinai machen wollte, und er jetzt hier durch den Tod und die Auferstehung Jesu,

[42:24] durch die Ausgießung des Heiligen

[42:25] Geistes festgemacht worden ist. Gegen

[42:28] diesen Bund würde er freveln, nur

[42:31] diejenigen, sagt Daniel, die ihren Gott kennen, die eine persönliche Beziehung zu

[42:37] ihm haben, nicht die, die einfach nur aus Tradition einem Buch folgen und sagen: Na

[42:41] ja, das wird schon irgendwie stimmen.

[42:42] Sondern diejenigen, die Gott wirklich kennenlernen,

[42:45] die werden fest bleiben und handeln.

[42:50] Übrigens ein ganz wichtiger Punkt auch für die Zeit, in der wir leben. Wir müssen

[42:53] Gott persönlich kennen, dann werden wir

[42:56] in den Wirren der letzten Zeit vor der

[42:59] Wiederkehr konstant über die Morgen sprechen werden, dann werden wir fest bleiben und

[43:02] auch handeln können. Der Engel, der Daniel

[43:08] erschienen war, hat ihm in all den

[43:09] Prophezeiungen immer, immer, immer wieder versucht zu erklären, was dort kommen

[43:15] würde. Und eine besondere Prophezeiung, in der dieser Abfall erklärt wird,

[43:21] findet sich in Daniel Kapitel 8.

[43:25] Das heißt es in Vers 3: „Schaute in dem

[43:27] Gesicht, und das geschah, während ich

[43:29] schaute, da befand ich mich in der

[43:30] Residenz Susa, die in der Provinz

[43:32] Elam liegt. Und ich schaute im Gesicht,

[43:34] und er war am Fluss.“ Und Daniel sieht, als

[43:39] er dort im Osten des Reiches ist, ein

[43:41] Vision am helllichten Tage. Da

[43:44] sieht dort zuallererst einen Widder.

[43:47] Dieser Widder war besonders, denn es

[43:49] heißt: „Ich habe meine Augen auf und

[43:51] schaute, und siehe, da stand vor dem Fluss

[43:52] ein Widder, der die zwei Hörner und beide

[43:55] Hörner waren da, aber das eine war höher

[43:57] als das andere gewachsen, und das höhere

[43:59] war zuletzt im Vor gewachsen.“

[44:00] Ich sah wieder Widder gegen West,

[44:02] Norden und Süden stieß, und kein Tier

[44:05] konnte bestehen, und niemand kam auf

[44:06] seiner Gewalt Rettung, sondern er tat, was

[44:08] er wollte und wurde groß.“ Dann können wir

[44:12] fragen: „Wer ist dieser Widder mit

[44:14] den ungleichen Hörnern, ein Horn größer

[44:17] als das andere, der aus dem Osten kommt?“ Ob

[44:20] wir müssen nicht rätselraten, denn der

[44:22] Gabriel, der ihm später auch seine neuen

[44:23] erklärt hat, der kommt jetzt hier und

[44:26] erklärt ihm, wer der Widder ist. Der Widder

[44:30] mit den beiden Hörnern, die du gesehen

[44:32] hast, das sind die Könige der Meder und

[44:34] Perser. Von denen haben sie schon gehört,

[44:36] dass nämlich diejenigen, die dafür

[44:38] gesorgt haben, dass die Israeliten aus

[44:40] Babylon wieder frei wurden. Der Kurs zum

[44:42] Beispiel, wir haben ja uns im

[44:44] Zusammenhang mit Nehemia mit diesem

[44:45] König beschäftigt und mit Medo-Persis,

[44:48] Darius und mit Xerxes. Die Perser hatten ein

[44:52] großes Weltreich, nachdem sie Babel

[44:53] besiegten und waren dafür

[44:55] verantwortlich auch, dass die Israeliten

[44:57] danach Judäa zurückkommen konnten, ihren

[45:00] Tempeln und später auch die Stadt wieder

[45:01] aufbauen konnten.

[45:03] Es war sozusagen eine Allianz aus zwei

[45:05] Völkern. Erstmal die Meder, etwas bedeutend,

[45:08] und dann bald, nachdem sie die Weltmacht

[45:10] erobert hatten, übernahmen dann die

[45:11] Perser das Zügel in der Hand. Und

[45:14] deswegen spricht man meistens heute noch

[45:16] von dem persischen Reich. Aber diese beiden,

[45:17] deswegen ungleiche, ungleiche Widder, damit

[45:20] den beiden Hörnern, und sie kamen

[45:22] tatsächlich aus dem Osten und wurden ein

[45:24] großes Reich. Dabei der andere sieht mehr.

[45:26] Er sieht in der Vision dann einen

[45:28] Ziegenbock. Von dem heißt es hier: „Wäre

[45:32] nicht nur Nacht gab es hier.

[45:33] Da kam ein Ziegenbock von Westen her

[45:35] über die ganze Erde, ohne den Erdboden zu

[45:37] berühren.“ Wie nennt man das, wenn man sich

[45:39] fortbewegt, ohne den Erdboden zu berühren?

[45:41] Richtig, er flog, er war schnell. Der Bock

[45:44] hatte ein ansehnliches Horn

[45:46] zwischen seinen Augen. Und er kam zu dem

[45:48] Widder, der zwei Hörner hatte, den ich vor

[45:50] dem Fluss hatte stehen sehen, und liegend

[45:52] mit seiner ganzen Kraft, genannt. Also da

[45:55] kommt jetzt ein anderes Tier. Und wenn

[45:57] der Widder für ein Königreich steht, für

[46:00] eine Weltmacht, dann wird wohl auch der

[46:01] Ziegenbock für eine Weltmacht, ein Königreich

[46:03] stehen. Diesmal nicht von

[46:05] Osten, sondern von Westen her, und zwar

[46:08] schnell und mit großer Wut auf die

[46:11] Perser. Jetzt kann man sich ein bisschen

[46:12] zurückerinnern. Geschichte, Klasse 6. Gab

[46:15] es da irgendjemand, der den

[46:16] die Perser und der sehr schnell aus dem

[46:19] Westen kam, die Perser angerissen hat?

[46:21] Bildeten weiterhin Vers 7 und 8. Und

[46:23] ich sah, wie er nah an den Widder ankam

[46:25] und sich erbittert auf ihn warf und den

[46:26] Widder schlug und ihm seine beiden

[46:28] Hörner zerbrach. Und der Widder nicht

[46:30] stark genug war, um dem standzuhalten,

[46:32] warfen ihn zu Boden und traten ihn. Und

[46:34] niemand rettete den Widder auch seiner

[46:36] Gewalt. Der Ziegenbock aber wurde über

[46:39] die Maßen groß, noch größer als die

[46:42] Perser, die Meder gewesen sind. Und

[46:44] wahrscheinlich habt ihr es schon erraten:

[46:45] Die Macht, die die Perser in die Knie

[46:48] zwang und eroberte, und das in einem

[46:51] atemberaubenden Tempo,

[46:52] das war Alexander der Große mit seinen

[46:55] Griechen. Und genau das wurde dem Daniel

[46:58] Jahrhunderte vorher mit Namen

[47:01] vorhergesagt. Denn der Engel Gabriel

[47:03] sagte in Daniel 8, Vers 21: „Der jetzige

[47:06] Ziegenbock aber ist der König von

[47:08] Griechenland.“ Er zerbrach und das große

[47:11] Horn zwischen seinen beiden Augen, das

[47:12] ist der erste König dieses große,

[47:15] gigantische und auch heute so berühmte

[47:16] Alexanderreich. Wenn wir mehr Zeit

[47:20] hätten, könnten wir sehr viel mehr

[47:22] Details über diese ganzen prophetischen

[47:25] Implikationen uns anschauen, wie das sich

[47:27] politisch und militärisch ausgespielt

[47:29] hat. Wir haben auch vor zwei Jahren in

[47:31] deren Vorträge durchgeführt, wo ein

[47:33] bisschen ausführlicher darauf eingehen.

[47:35] Das können wir heute hier aus

[47:36] Zeitgründen. Ich mache das, lohnt sich

[47:37] vielleicht diese Vorträge dann zu finden

[47:40] auf YouTube und dann nochmal anzuschauen.

[47:41] Da gibt es einiges über auch Daniel

[47:43] Prophezeiung.

[47:44] Das würde sich sehr lohnen. Aber lies

[47:46] weiter. Es heißt hier dann: „Als er aber am

[47:49] stärksten war, zerbrach das große Horn.“

[47:52] Alexander der Große. Er ist relativ früh

[47:54] gestorben. Einige sagen, nach der Legende

[47:56] hat er sich besoffen, bis er tot war. Ist

[47:58] dann an Fieber gestorben, aufgrund seines

[48:01] Alkoholkonsums. Er hat die ganze Welt

[48:03] erobert, aber nur nicht selbst sich im

[48:04] Griff gehabt. Und die Bibel sagt: Was

[48:06] nützt es dem Menschen,

[48:08] wenn er die ganze Welt gewinnt, aber

[48:10] doch Schaden nimmt an seiner an seiner

[48:12] Seele?

[48:16] Heißt es weiter hier: „Und es wuchsen an dessen Stelle vier

[48:18] ähnliche Hörner auf nach den vier

[48:21] Himmelsrichtungen.“ Als Alexander starb,

[48:23] gab es keine richtige Thronnachfolge.

[48:25] Und um eine lange Geschichte zu kürzen,

[48:27] nach 40 Jahren Bürgerkrieg ungefähr, blieben

[48:31] vier Generäle übrig, die dann das gesamte

[48:34] Alexanderreich auf sich aufteilten:

[48:36] Kassander, Lysimachos, Seleukos und Ptolemäus.

[48:38] Jahrhunderte im Voraus hatte der

[48:41] Engel Gabriel dem Daniel das ganz genau,

[48:43] präzise vorhergesagt. Und Gott hat es

[48:47] ihnen gezeigt. Dann heißt es in Daniel 8, 9:

[48:49] „Und aus einem von ihnen wuchs ein

[48:52] kleines Horn hervor,

[48:54] das tat außerordentlich groß gegen den

[48:57] Süden und gegen Osten und gegen das

[48:59] herrliche Land.“ Hier kommt jetzt eine

[49:01] kleine Macht, eine Macht, die am Anfang so

[49:05] klein ist, dass zur Zeit Daniels sie

[49:07] noch nicht mal wirklich mit Namen

[49:09] bekannt war. Aber sie würde nicht nur

[49:11] groß werden und nicht nur über die Maßen

[49:13] groß, sondern außerordentlich groß. Eine

[49:15] noch größere Machtentfaltung als die

[49:16] Perser und die Griechen jemals. Und zwar

[49:18] dadurch, dass sie nach Süden und Osten

[49:21] ausgreifen würde und schlussendlich

[49:23] auch das herrliche Land erobern konnte.

[49:24] Und das ist niemand anderes als das

[49:28] Senatus Populusque Romanus, der Senat und das

[49:31] Volk von Rom. Wir können sehen, zur Zeit,

[49:35] als Daniel das abfasste, war Rom noch

[49:37] ein kleines Dörfchen auf den Hügeln dort.

[49:41] Aber schon einige Jahrhunderte später haben

[49:44] sie sich gegen die sogenannten Diadochen,

[49:47] die Nachfolger von Alexander dem Großen,

[49:50] rat gesehen, haben die das Reich in vier

[49:51] Teile aufgeteilt haben, sich nochmal

[49:53] bekriegt haben. Haben sie gegen sie nach

[49:55] und nach Krieg geführt und zwar einmal

[49:56] nach Süden gegen die Punier in Karthago.

[49:59] Gibt es die berühmten Kämpfe. Man

[50:03] erinnert sich vielleicht an Hannibal, der

[50:05] mit seinen Elefanten die Alpen

[50:06] überqueren wollte und dann natürlich

[50:08] gegen Osten gegen die Griechen, die dann

[50:10] im Laufe von wenigen Jahrzehnten nach

[50:13] und nach alles aufgeben mussten. Und

[50:15] irgendwann standen die Römer sogar im

[50:18] Heiligen Land, im herrlichen Land in

[50:21] Israel, zu der Zeit, als Jesus lebte.

[50:25] Sie waren jetzt außerordentlich groß. Und

[50:28] Jesus selbst wurde von einem römischen

[50:31] Gericht, von Pontius Pilatus verurteilt,

[50:33] von römischen Soldaten ausgepeitscht und

[50:35] angespuckt und von römischen Soldaten an

[50:38] ein römisches Kreuz genagelt.

[50:42] Aber Daniel hört hier nicht auf. Das Fest

[50:47] weiter. Ja, bis zum Fürsten des Heeres

[50:51] wurde sich und das nahm ihm das

[50:53] Beständige weg und seine heilige Wohnung

[50:55] wurde verwüstet. Und das Heer wurde dahin

[50:57] gegeben, samt den beständigen wegen des

[50:59] Friedens. Und das Horn war es, die

[51:01] Wahrheit zu Boden und sind Unternehmen

[51:04] gelang. Im Jahr, die die Römer, die

[51:07] römische Republik hat sich nach Osten,

[51:09] nach Süden ausgebreitet. Hat militärisch

[51:11] große Erfolge geleitet, aber hat die

[51:14] römische Republik oder später das

[51:16] römische Imperium gegen die Wahrheit und

[51:21] was ist hier passiert? Wie wir gesehen

[51:23] haben, hatte Jesus und auch die Apostel

[51:27] davor gewarnt, dass der Angriff von innen

[51:31] kommen würde.

[51:32] Jahrhunderte lang verfolgten römische

[51:35] Kaiser, angefangen mit Nero und dann

[51:37] Domitian und wie sie alle hießen, bis hin

[51:41] zu Diokletian, der dann noch einmal für zehn Jahre, Ende des Anfangs

[51:47] des vierten Jahrhunderts, die Christen

[51:48] regelrecht ausrotten wollte. Die Christen

[51:51] und haben immer wieder versucht, diese

[51:53] diese Bewegungen kaputt zu machen. Aber

[51:56] dann, im Jahr 312, gewann ein Mann an

[52:00] der Milvischen Brücke. Das du mit diesem

[52:03] Zeitpunkt noch das westliche Teil des römischen Reiches. Der Name war

[52:06] Konstantin. Und er entschied sich, das

[52:09] Christentum erst zu akzeptieren, dann zu

[52:13] fördern. Und im Laufe des vierten

[52:15] Jahrhunderts wurde das Christentum

[52:16] plötzlich zur Staatsreligion.

[52:19] Und was wäre ein äußerer Sieg erschienen,

[52:22] wurde zu einer ziemlichen Katastrophe.

[52:25] Denn das Heidentum und das Christentum

[52:27] verbanden sich schon zur Zeit von

[52:29] Konstantin immer mehr. Und Rom blieb ein

[52:33] Zentrum, aber nicht mehr für Kaiser, die

[52:35] jetzt überall im römischen Reich in

[52:37] Mailand und in Trier und Ravenna ihren

[52:40] Sitz hatten und dann vor allem in

[52:41] Konstantinopel sich niederließen.

[52:42] Rom wurde ein Zentrum für eine Version

[52:47] des Christentums, das nicht mehr so

[52:50] hundertprozentig der Bibel folgte,

[52:52] sondern mit vielen Traditionen

[52:54] angereichert war und somit manche

[52:56] Anregungen aus dem Heidentum. Das

[53:00] römische Christentum erfand jetzt Dinge,

[53:05] die in der Bibel nie beschrieben worden.

[53:07] Zum Beispiel, dass ein Mensch, wenn er

[53:11] gesündigt hat und Vergebung sucht, zu

[53:15] einem Menschen kommen soll.

[53:17] Was habe ich gelesen? Wir dürfen mit

[53:20] Freimütigkeit zu Jesus kommen. Er ist

[53:25] jetzt hier heute im himmlischen

[53:27] Heiligtum für uns als Hohepriester aktiv.

[53:30] Aber die Kirche, die römische Kirche,

[53:34] begann zu behaupten, über die Jahrzehnte

[53:37] und Jahrhunderte hinweg, bis es eine

[53:39] ganz ausgefeilte Lehre war, dass man

[53:41] nicht so einfach direkt als einzelner

[53:44] Gläubiger zu Jesus kommen könnte. Ein

[53:45] dann müsste zu Priestern, man müsste

[53:48] vielleicht die Maria anbeten oder

[53:50] Heilige, die vielleicht noch mit Bildern

[53:52] aufgestellt worden sind.

[53:53] Und so wurden Gläubige, die Erlösung

[53:56] suchten, von Jesus weggeleitet zu

[54:00] Menschen, die niemals Sünde vergeben

[54:02] können. Das Thema schon, dass das

[54:07] Heiligtum auf der Erde gebaut worden war,

[54:10] sollte illustrieren, was im Himmel

[54:12] passiert.

[54:13] Der Priester war ein Symbol für den

[54:15] wahren Priester Jesus Christus. Das Lamm

[54:17] war ein Symbol für den Opfertod Jesu am

[54:20] Kreuz. Das Innere des Heiligtums ein

[54:22] Symbol für das wahre himmlische

[54:25] Heiligtum, von dem Hebräer 8, Vers 1

[54:27] sagt, dass Gott es selbst gemacht hat, das

[54:30] nicht mit Menschenhänden gemacht ist.

[54:33] Denn wir haben dort einen Hohepriester,

[54:36] wie 1. Johannes Kapitel 2, Vers 1 sagt:

[54:38] „Meine Kinder, dies schreibe ich euch,

[54:39] damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand

[54:41] sündigt, so haben wir einen Fürsprecher

[54:43] bei dem Vater, Jesus Christus, den

[54:46] Gerechten.“

[54:50] Satan wollte, dass die Menschen nicht

[54:51] wissen, dass sie direkt zu Jesus

[54:54] kommen können. Denn wenn wir direkt zu

[54:56] Jesus kommen können und er direkt durch

[54:57] seinen Heiligen Geist unserem Herzen

[55:00] wohnt, wenn wir seine Liebe sehen und in

[55:02] unserem Herzen tragen,

[55:04] dann halten wir sein Gesetz und beweisen

[55:07] damit, dass das nicht schwer ist und das

[55:09] keine kleine, keine schlimme Sache ist.

[55:12] Und wir beweisen damit, dass Gott recht

[55:14] hat und nicht der Satan der größten

[55:17] Beweis hat natürlich Jesus selbst

[55:19] gemacht durch sein Leben. Aber jeder

[55:20] Mensch, der mit Jesus lebt, illustriert

[55:24] aufs Neue die Güte Gottes und seinen

[55:27] Charakter. Und deswegen greift der Satan

[55:29] diese Lehre an. Und deswegen ist die

[55:33] Lehre der römischen Kirche so gefährlich,

[55:37] die behauptet, dass zur Vergebung man

[55:41] über Menschen, bei anderen Menschen als

[55:44] Jesus kommen könnte. Und darüber müsste

[55:46] Es ist deswegen so tödlich, weil das

[55:49] ewige Leben eben an Jesus hängt. Das ist

[55:53] nicht alles, was dann geschah in der

[55:55] Nacht 8, Vers 1 heißt es explizit, dass

[55:58] diese Vision, die wir gerade uns

[55:59] angeschaut haben, in aller Kürze, man

[56:01] könnte viel mehr Details dazu geben, aber

[56:03] wie gesagt, das ist nicht heute unser

[56:04] Hauptthema, dass diese Vision eine zweite

[56:07] Folge war, sozusagen ein ein ein ein ein

[56:10] ein zweiter Teil von etwas, was ihm

[56:13] vorher gezeigt worden war. In Daniel 8, 1

[56:15] lesen wir: „Im dritten Jahr der Regierung

[56:17] des Königs Bel-Schazzar erschien mir, Daniel,

[56:19] ein Gesicht, nach jenem, das mir am

[56:20] Anfang erschienen war.“

[56:21] Also, das, was wir gerade gesehen haben, war

[56:23] ein Gesicht nach einem anderen, dass es

[56:26] schon vorher gehabt.

[56:27] Derselbe Engel Gabriel war ihm schon

[56:30] einmal erschienen, nachdem er einen Traum

[56:32] gehabt hatte, der ihn wirklich schwer

[56:35] bestürzt hatte. Damals hatte er ein Meer

[56:38] gesehen, das aufgewühlt war von den vier

[56:41] Winden des Himmels. Ein Meer steht in der

[56:44] Liebe für Völker, und Winde stehen für

[56:46] Zerstörung und für Krieg. Und aus diesem

[56:50] Meer sollen die Tiere hervorkommen. Vier

[56:53] Tiere. Der Engel erklärt es ihm danach

[56:56] ganz ausführlich, nämlich hier: „Jene

[56:58] großen Tiere, vier an der Zahl, bedeuten, dass

[57:00] vier Könige sich aus der Erde erheben

[57:02] werden.“ Und mit diesen Königen waren

[57:05] Reiche, Königreiche, Weltreiche gemeint.

[57:07] Denn wir sehen können, das vierte Tier

[57:08] bedeutet ein viertes Reich.

[57:10] Zuerst hatte er einen Löwen gesehen, der

[57:13] mit Adlerflügeln ausgestattet

[57:17] war. Und wir lesen hier in Daniel 7,

[57:20] Vers 17 und 24: „Der erste glich einem

[57:23] Löwen und hatte Adlerflügel.“ Und das war

[57:28] ein Symbol für Babylon, wie wir heute

[57:32] noch in archäologischen Funden sehen

[57:34] kann. Man kann das auch biblisch sehr

[57:36] schön zeigen, anderen Texten, in ihrem ihr

[57:37] dann Habakuk, wie der Löwe mit Adler-

[57:41] flügeln direkt auf die Kaldea Babylons

[57:44] hinwies, nämlich die Macht, die herrschte,

[57:48] als Daniel seine Träume und Visionen

[57:51] hatte und sie aufschrieb. Danach sah er

[57:55] einen Widder, einen einen Bär, der

[57:58] aufgerichtet war auf einer Seite, mit

[58:00] drei. Die Details dazu

[58:02] schaffen wir heute aus Zeitgründen sind

[58:04] aber sehr interessant zu studieren.

[58:06] Dieser Widder, der auf einer Seite größer

[58:09] war als auf der anderen, erinnern uns

[58:10] natürlich an den Widder, der

[58:11] in Daniel 8.

[58:13] Dieser Widder, der auf einer Seite

[58:15] größer war als auf der anderen,

[58:16] inzwischen schneller als ich wollte.

[58:19] Erinnern uns natürlich an den Widder, der

[58:21] in Daniel 8, beide Hörner auch ungleich war, ein

[58:24] Horn höher als das andere. Das heißt,

[58:26] dieser Bär stand genauso für die Medo-

[58:29] Perser, wie auch der Widder in Daniel 8.

[58:31] Und dann kam in Daniel 7 als drittes Tier

[58:36] aus dem Meer ein Panther mit vier Köpfen

[58:39] und vier Flügeln, schnell und

[58:41] unaufhaltsam. Und wir erinnern uns sofort

[58:43] auf die Perser, dann die Griechen, die

[58:47] auch ihr Reich in vier Teile teilten. Also

[58:48] dass man hier sehr schön sehen kann, ist,

[58:52] wie die Prophezeiung parallel läuft und wie

[58:56] ein Kapitel das andere erklärt und auf

[58:59] die Griechen wissen wir, kamen ja die

[59:01] Römer. Und zu sehen, wie ein Daniel 7 ein

[59:03] schreckliches Tier, so schrecklich

[59:05] anzusehen, dass Daniel nicht mal wirklich

[59:07] die zoologischen Begriffe kennt, die ihr

[59:09] da noch anwenden kann. Ein schreckliches

[59:11] Tier, das alles zertritt und zermalmt und

[59:16] mit eisernen Zähnen frisst. Dieses Tier

[59:18] als eine sehr gute Beschreibung des

[59:21] eisernen Roms, das alles unter seine

[59:23] Kontrolle brachte. Daniel sieht dann sogar,

[59:25] wie das römische Reich aufgeteilt wird

[59:29] in zahlreichen Nachfolgestaaten. Sieht 10

[59:32] ferner, die aus dem Tier hervorkommen. Und

[59:34] es würde sich lohnen, das alles im Detail

[59:37] noch genauer anzuschauen. Aber wir gehen

[59:38] weiter, denn es geht jetzt auf das

[59:41] Einhorn, das nach dem römischen, nach dem

[59:44] Fall des römischen Reiches aufkommen

[59:47] würde. Dieses sogenannte kleine Horn wäre

[59:49] nicht acht gab auf die Hörner. Siehe, da

[59:51] stieg ein anderes kleines Horn zwischen

[59:53] denselben auf, und drei der vorherigen Hörner

[59:55] wurden vor ihm ausgerissen. Und siehe,

[59:57] dieses Horn hatte Augen wie Menschen-

[59:59] Augen und ein Maul, das große Dinge redete.

[1:00:00] Diese Hörner entstanden, als das römische

[1:00:03] Reich 476 fiel, ungefähr im fünften

[1:00:06] Jahrhundert. Und dann kamen die

[1:00:07] germanischen Staaten, die dann die

[1:00:09] verschiedenen Bereiche bildeten. Und in

[1:00:13] dieser Zeit formte sich dieses Horn, das

[1:00:15] große Dinge redete. Und zwar gegen wen?

[1:00:18] Wir lesen weiterhin Vers 25: „Er wird

[1:00:20] freche reden gegen den Höchsten führen,

[1:00:21] gegen Gott und die Heiligen des

[1:00:22] Allerhöchsten auftreiben

[1:00:26] und er wird danach trachten, Zeiten und

[1:00:29] Gesetz zu ändern, und sie werden seine

[1:00:32] Gewalt gegeben für eine Zeit, und zwei

[1:00:36] Zeiten und eine halbe Zeit.“ Der Angriff

[1:00:39] bestand nicht nur auf das Heiligtum per

[1:00:41] se, sondern vor allem auch auf das, was im

[1:00:45] Zentrum des Heiligtums war, nämlich auf

[1:00:49] die Zehn Gebote, das Gesetz Gottes.

[1:00:53] Wir haben gesehen, wie in Daniel 8 aus

[1:00:55] diesem römischen Reich irgendwann eine

[1:00:58] römische Kirche entwuchs, die das

[1:01:02] Evangelium verdrehte und angriff. In

[1:01:05] Daniel 7 sehen wir genau diese selbe

[1:01:07] römische Kirche am Werk, den römischen

[1:01:09] Kirchenstaat. Dann kann übrigens in

[1:01:11] Daniel 7 an einer ganzen Reihe von

[1:01:13] mindestens zehn Punkten nachweisen,

[1:01:15] dass es der römische Kirchenstaat sein

[1:01:17] muss.

[1:01:15] Das ist der römische Kirchenstart. Aber darum geht es uns heute nicht nur in Details. Uns geht es darum zu sehen, dass hier ein Angriff stattfand auf das Heiligtum und auf das Gesetz. Das waren genau diese beiden Dinge, die in der Christenheit verloren gingen: die Idee, dass es ein himmlisches Heiligtum gibt mit einem Jesus als Hohepriester, zu dem man beten kann, und die Wahrheit, dass die Zehn Gebote, so wie sie in der Bibel stehen und in einem Katechismus, buchstäblich noch bindend sind.

[1:01:45] Statt der Zehn Gebote, diese Liebe, standen sehr bald die Zehn Gebote verändert. Das zweite Gebot wurde komplett aus dem Katechismus, erst den Dekalog herausgestrichen. Kann man einfach mal vergleichen, es lohnt sich das selbst nur nachzuprüfen. Den gewöhnlichen kirchlichen Katechismus zu nehmen und dann die Bibel aufzuschlagen. Da wird man feststellen, die zwei wichtigsten, längsten Gebote der Bibel, das zweite und das vierte, fehlen oder sind total entstellt. Das zweite fehlt komplett, weil man anfing, Bilder in den Kirchen aufzustellen. Das vierte wurde geändert: statt dem biblischen Sabbat hielt man jetzt den Sonntag.

[1:02:21] Die römische Kirche, der römische Kirchenstart, griff das Evangelium an und zwar das Evangelium, dass Jesus auf dieser Erde praktiziert und gelehrt hatte. Und deswegen warnt die Bibel in der Prophetie vor dem römischen Kirchenstart, vor der römischen Kirche, nicht weil sie so überaus böse sind, weil die Menschen selbst, die Menschen, die sie führen, schlimmer werden als andere Menschen, sondern weil die Lehre, die dort verkündet wird, ein massiver Angriff ist auf das wahre Evangelium. Und weil viele Menschen glauben, dass diese römische Kirche irgendwie das Haupt der Christenheit sei und irgendwie stellvertretend für die Wahrheit stehe. Deswegen warnt die Bibel, weil die Bibel möchte, dass wir zu Jesus kommen und den wahren Jesus, den biblischen Jesus kennen und ihm folgen.

[1:03:15] Wie lange würde das so anhalten, bis die Wahrheit wieder ganz entdeckt werden würde? In der Nacht fest 13 wird genau diese Frage gestellt und ich hörte einen Heiligen reden und ein anderer Heiliger fragte den betreffenden in der Regel sehr viele Engel dieses Gesicht, nämlich das von den Beständigen und von dem verheerenden Sturm, für das sowohl Heiligtum als auch Opferdienst derzeit treten preisgegeben wird. Wie lange soll von dem Hype war das Heiligtum angegriffen sein? Wie lange soll die Menschen nicht wissen, dass es ein himmlisches Heiligtum gibt, uns die zu Jesus direkt kommen können?

[1:03:47] Die Antwort wird dir gegeben in einem ganz spektakulären Vers. Er sprach zu mir: Bis zu 2300 Abend, Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. Dann wird es wieder in seine Recht gebracht werden. Das hebräische "mitz-tak" bedeutet, dass Gerechtigkeit an ihm offenbar wird. Das beinhaltet auch die Idee biblisch gesehen einer Reinigung. Denn wann immer Gott uns gerecht macht, dann reinigt er auch uns. Und das erinnert uns schon an die Idee, dass im himmlischen, das eben auf dem irdischen Heiligtum, im irdischen Heiligtum ist einmal im Jahr die Reinigung des Heiligtums gab, an dem sogenannten großen Versöhnungstag.

[1:04:28] Da ging der Priester nicht nur in das in die Stille hinein, sondern hinter den zweiten Vorhang hinein, an die Bundeslade, um dort das Blut der Opfer direkt auf die Bundeslade, wo die Zehn Gebote sind, zu sprengen, um völlige Versöhnung herzustellen. Das sollte auch tatsächlich real geschehen. Einen echten himmlischen Versöhnungstag kündigt Daniel an: 2300 Abend, Morgen. Was bedeutet, dass ein Abend und am Morgen es bildet einen Tag. Das kann man schon auf der ersten Seite der Bibel nachlesen. Er heißt es: Als wurde Abend ist heute, Morgen, erster Tag, zweiter Tag. Das heißt, wir haben es also mit 2300 Tagen zu tun.

[1:05:13] Und wir wissen schon aus unserem Studium von Daniel Kapitel 9, dass ein Tag für ein Jahr steht. So haben es in Hesekiel 4 Vers 6 gelernt. Das heißt, wir haben also und das ist nicht schwer umzurechnen, 2300 Jahre vor uns. Aber wann sollen die beginnen? Und was hat es damit auf sich? Nun, der Engel Gabriel, der gesagt hatte, ja, alles sind diesen Visionen ihm erklärt hatte, erklärt, dass der Widder zum Beispiel Mittelpersien ist und dass der Ziegenbock zum Beispiel Griechenland ist und hatte alles Mögliche, aber das kleine Horn erklärt und dies und jenes. Aber alles ist zu diesen 2300 Abend und Morgen kommt, lesen wir folgendes: Was aber über das Gesicht, über diesen Moment, über diese Aussage von den Abend und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr.

[1:06:03] Du sollst das Gesicht verfahrens bezieht sich auf ferne liegende Tage. Mehr erfährt er dann nicht. Es war kein Anfangszeitpunkt, keine weitere Erklärung und Daniel war entsetzt. Er sagt dann: Ich war mehrere Tage krank. Ich wieder aufstehen und die Geschäfte des Königs besorgen konnte. Ich war aber entsetzt über dieses Gesicht, das Gesicht von den Abend und Morgen, von diesem seit 1300 Jahren. Er war entsetzt und er sagt: Ich, niemand verstand es. Er wollte es verstehen, wochenlang, monatelang, jahrelang hatte darum gerungen und auch die Bibel studiert, bis dann der Engel Gabriel wieder kam und die Geschichte kennen wir schon. Wir haben schon zweimal angeschaut.

[1:06:45] Das ist jetzt der Moment, den wir schon kennen, als Gabriel wieder zu ihm kommt, nachdem er so lange bleibt, dieses Problem verstehen will. Ja, während ich doch redete und betete, rührte nicht der Mann Gabriel an, den ich anfangs im Gesicht, nämlich in Daniel 8 gesehen hatte, als ich völlig erschöpft war um die Zeit des Abendopfers und unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu den. Jetzt in Daniel 9 kommt die Erklärung für Daniel 8. Jetzt wird ihm offenbart, was es mit diesen 2300 auf sich hat. Es ist ganz deutlich gesagt hier: Als du anfängst zu beten, dagegen ein Wort und ich bin gekommen, es wird zu verkünden, denn du bist ein viel beliebter.

[1:07:30] So, hör auf das Wort und verstehe das Gesicht. Das Gesicht von den 2300, dass er bis dahin nicht verstanden hatte. Was hat er ihm erklärt? Erinnern uns, er hatte gesagt: Wenn dein Volk über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt. Nun, dieses Wort "bestimmt" sieht erstmal ziemlich harmlos aus, aber dahinter verbirgt sich eine Bombe. Dieses Wort "bestimmt" in hebräischen "Chattaq" und "Rataq" bedeutet sowieso ein bisschen klingt abgeschnitten, abschneiden. Diese 70 Wochen sind "Chattaq, Chattaq, Chattaq". Sie sind abgeschnitten von etwas Größerem. So wie wenn man ein Laib Brot und man schneidet etwas ab und sagt: Das ist wichtig.

[1:08:20] Diese 70 Wochen sind für dein Volk und eine heilige Stadt bestimmt. Sie sind abgeschnitten für Israel und für Jerusalem. Wir erinnern uns noch, wir haben ja gemeinsam mühsam gerechnet. Die 70 Wochen waren ja wären uns 490 Jahre und diese 490 Jahre sind also abgeschnitten von den 2300. Sie haben denselben Anfangszeitpunkt. Und das, was wir gesehen haben, dieses spektakuläre Prophezeiungen, den Messias, ist nur der erste Teil eines größeren Bogens. Mit anderen Worten, Daniel 9 mit all seinen wunderbaren Prophezeiungen ist der erste Teil eines größeren Planes, zu dem Daniel 8 Vers 14, die 2300 Abend und Morgen, die Reinigung des Heiligtums, unmittelbar dazu gehören.

[1:09:16] Werden uns diese 490 Jahre begannen, als Artaxerxes im siebten Jahr seiner Regierung, den dritten und schlussendlich ein Befehl gehabt, dass endlich jetzt die Rusel im auch vollständig aufgebaut werden durfte. Das war, wie gesagt, im Jahre 457 vor Christus. Für wäre das nicht mitbekommen hat, kann das noch mal in Vortrag Nummer vier sich anschauen und nachstudieren. Wir haben dann gesehen, dass 483 Jahre vergehen würden bis zum Kommen des Messias. Tatsächlich im Jahre 27 wurde er getauft, der Messias, genau zur richtigen Zeit gegen Jordan.

[1:09:53] Und dann haben wir gesehen, dass in der Mitte der letzten Woche, nach dreieinhalb Jahren Dienst, er die Schlacht und Speiseopfer aufhören lassen würde, dass er den Bund befestigen würde, dass er der ganzen Welt zeigen würde, wie Gott wirklich ist und den Satan besiegen würde am Kreuz von Golgatha. Das war im Frühjahr 31 nach Christus. Bleiben dann noch dreieinhalb Jahre in dieser Bund fest gemacht werden sollte, in denen die Jünger noch in Jerusalem bleiben sollten, eineinhalb Jahre lang, wie sie von Frühjahr 31 bis zum Herbst 34.

[1:10:30] Übrigens, dabei heute die Zeit nicht mehr für dann wurde Stephanus gesteinigt, dann begannen die Christen sich zu verbreiten aus Jerusalem hinweg, zuerst nach Judäa, Samaria und dann irgendwann bis ans Ende der Welt. Das war also im Jahre 34. Und haben wir gesagt, von diesen 2300 Jahren sind 490 abgeschnitten. Also, wenn wir einfach und das ist noch mal ein bisschen Mathematik, heute Abend, aber nicht schwer, 490 abziehen von 2300, dann bleiben noch wie viel übrig? Ganz genau 1810 Jahre.

[1:11:12] Und wenn wir die addieren zu den 34, dann kommen wir auf das Datum 1844. Dann sollte das Heiligtum gereinigt werden. Dann würde Jesus als Hohepriester hineingehen in das Allerheiligste. Nicht nur Daniel 8 wird davon gesprochen, sondern auch in Daniel 7. In Daniel 7 wird von diesem Zeitpunkt folgendes gesagt: In Vers 9, "Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie eine Wolle. Sein Thron waren Feuerflamme und dessen Rede ein brennendes Feuer." Wir wissen jetzt schon, dass Feuer steht für seine Liebe.

[1:11:57] Und dann den 14: "Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von dem aus. 1000 mal 1000 und 10.000 mal 10.000 standen vor ihm. Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet." Seit 1844 tagt das Gericht. Morgen, wenn wir noch mehr darüber erfahren. Aber schauen wir, was Daniel sieht, als er dort in Vision dieses Gericht sieht. Er sieht einen Menschen zu Gott dem Vater kommen, in festen Reizen. Heißt es: "Ich sah in den Nachtgewichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen." Das war der Titel, den Jesus sich auf Erden am allerliebsten gab.

[1:12:32] Und er gelangte bis zu den Hochbetagten und wurde vor ihnen gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme, Sprachen, die ihm dienten. "Die Herrschaft ist eine ewige Herrschaft." Achtung, ich war die Soldaten suchten einem König. Die Jünger wollten noch wissen, wann die Königsherrschaft beginnt. Hier so heißt es: In 1844 beginnt ein Gericht, in dessen Verlauf Jesus zum König gekrönt wird. Das heißt, seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.

[1:13:08] Im letzten Buch der Offenbarung, im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, finden wir drei Engel, die im Himmel fliegen mit einer entscheidenden Botschaft. Von der bereute ich hier jetzt nur den ersten uns kurz anschauen wollen, auf meinem 14 Vers 6 und 7 heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf der Erde wohnten, jeder Nation und jedes Volksstammes und jeder Sprache und jedem Volk." Das, was Jesus seinen Jüngern schon gesagt hat: "Das Evangelium muss in die ganze Welt." Er sprach mit lauter Stimme: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen."

[1:13:45] Das Gericht hat begonnen, wie wir gerade gesehen haben. Das biblische Gericht beginnt seit 1844, als der zweite Teil des größeren Planes, der mit dem Evangelium, dass Jesus verkündigte und auslebte und als er dann stark auf Golgatha begonnen hatte. Jesus führt dieses Werk fort, sowie das Heiligtum den Weg der Erlösung zeigt. Die Bibel sagt, dass dieses Gericht eine ganz praktische außerdem auf uns hat. Und morgen, denn wir sehr viel mehr darüber sprechen. Jakobus 2: "Redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen." Und Paulus spricht von diesem Gericht, wenn er sagt: "An dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird."

[1:14:38] Wird nach meinem Evangelium Jesus unser Erlöser, Jesus das Lamm Gottes, Jesus unser Hohepriester, ist auch unser Richter. Wenn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. Und das ist gute Nachricht, lieber Freund, liebe Freundin. Denn wenn Jesus unser Richter ist, dann brauchen wir keine Angst haben, denn wir kennen ihn schon. Er ist derselbe, der seinen Jüngern die Füße gewaschen hat. Er ist derselbe, der im brennenden Dornbusch offenbart hat. Derselbe, der am Kreuz von Golgatha für dich und für mich gestorben ist.

[1:15:22] Wenn er richtet, dürfen wir wissen, dass er, dass wir alle seine Sympathie haben und dass er alles tun wird als Richter, damit wir gerettet werden können. Denn er ist ja nicht nur der Richter, er ist gleichzeitig und das ist für uns vielleicht im westlichen Denken so schwer vorstellbar, aber das ist genau die jüdische Rechtspraxis gewesen im alten Orient. Er ist nicht nur unser Richter, sondern gleichzeitig unser Fürsprecher. Das ist es, was er heute tut. Es gibt heute viele Menschen, die glauben an Jesus, der vor 2000 Jahren gelebt hat als historische Figur, vielleicht noch als jemand, der gestorben ist, aber sie haben keinen Bezug zu Jesus in der Jetztzeit.

[1:16:06] Aber Jesus ist, während wir hier sprechen, mein und dein auferstandener Erlöser. Er tritt für dich und mich ein und wendet das Blut, das er auf Golgatha vergossen hat, für dich und für mich buchstäblich an in dem Gericht, das seit 1844 tagt. Meine Kinder, ich schreibe euch damit ihr nicht so nicht. Und wenn jemand so nicht so, haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Er steht für uns ein.

[1:16:42] Und diese Botschaft muss um die ganze Welt. Zum Abschluss möchte ich eine kleine, eine kleine Denkaufgabe mitgeben. Wenn der Gott, den wir in dieser Serie kennengelernt haben, so bescheiden ist, dass er sich nicht mit den Ellenbogen nach vorne drängelt, sondern wir gesehen haben, sich verborgen hält und in der Natur sich offenbart, wenn dieser Gott zu bescheiden ist, dass er nicht in einer mächtigen Akazie, sondern in einem dürren Dornbusch sich offenbart, wer dieser Gott so bescheiden ist, dass er sogar sich von einer Nabelschnur ernähren lässt, wer so bescheiden ist, dass er in einer Krippe zur Welt kommt und sich als Verbrecher kreuzigen lässt.

[1:17:36] Was denkst du dir, freundliche Freundin, durch welche Art und Weise, durch welche Mittel wird er wohl diese Botschaft in die Welt tragen wollen? Sollten wir dann nach den größten und einflussreichsten und reichsten Kirchen suchen, die das predigen? Nach den bedeutendsten Männern, die die größten akademischen Titel haben? Oder wird er nicht vielleicht auch mit dieser Botschaft seinem Modus Operandi, seiner Arbeitsweise treu sein, sich im Kleinen, in einem unscheinbaren, im wenig beachteten zu offenbaren?

[1:18:12] Wenn du nach den Menschen suchst, nach der Kirche, nach der Gemeinschaft, nach der Gemeinde der Freikirche, den Menschen, die das hier predigen, suche nicht nach den größten und den vor lautesten, suche nach denen, die das Gesetz Gottes hochhalten, weil sie Jesus lieben, weil sie erlebt haben, dass er jetzt für sie eintritt im himmlischen Heiligtum. Ist dein Wunsch und deine Hoffnung, dass Jesus für dich spricht, dass er sich für dich einsetzt und dass du wissen darfst, dass er nicht nur jemand ist, der vor 2000 Jahren gelebt hatte und dass er jetzt lebt, um für dich einzutreten als dein Freund?

[1:19:00] Wir möchten heute Abend den Abend nicht vergehen lassen, ohne die Gelegenheit zu geben, eine persönliche Entscheidung zu fällen und auch darüber hinaus sich zu fragen, wie es weitergehen kann mit uns in unserem Glaubensleben. Vielleicht möchtest du heute Abend sagen: Ich möchte Jesus erneut mein Leben übergeben. Da kannst du auch noch nie getan und möchtest es heute ihm zum ersten Mal übergeben, weil du im Laufe dieser Vortragsreihe gesehen hast, dass Jesus alles für dich tut, als du dich getan hat und auch noch tun wird. Wenn es sein Wunsch ist, dann segne Gott deine Entscheidung.

[1:19:35] Vielleicht interessierst du dich auch für Themen der Vortragsreihe und würdest du gerne vertiefen und möchtest gern einen Bibelkreis, ein Seminar besuchen. Es ist eine Sache, einen Laptop zu sitzen und Vorträge zu konsumieren. Eine ganz andere Sache und noch viel schöner ist, wenn man sich in einem kleinen Kreis vielleicht treffen kann mit realen Menschen, die man anfassen kann, also so weit, dass Corona zulässt, wo man gemeinsam das Wort Gottes studieren kann, wo man selbst sich einbringen kann, Fragen stellen kann und voneinander lernen kann.

[1:20:07] Vielleicht hast du Interesse an vertiefendem Studienmaterial und möchtest mehr lernen, vielleicht mit mehr Videos, mit Printmedien, mit Büchern. Vielleicht gibt es persönliche Dinge, die da auf dem Herzen trippst und du wünschst dir ein Gespräch mit einem Pastor oder sogar, was immer deine Entscheidung ist oder wenn es alle vier diese Punkte auf sie zutreffen, dann bitte melde dich doch bei uns. Sonst schreibe auf Bibel-Prophetie, also www.bibel-prophetie.ch oder eine E-Mail [email protected] und wir würden uns freuen, mit euch in Kontakt zu treten, euch zu helfen auf diesem Weg mit Jesus persönlich weitere Schritte zu tun.

[1:20:53] Wenn es dein Wunsch ist, heute dein Leben Jesus zu geben, dein Leben Jesus erneut in die Hände zu geben, weil du weißt, Jesus hat nicht nur vor 2000 Jahren gelebt, Jesus ist heute für mich aktiv. Da möchte ich ein, dass wir gemeinsam jetzt ein Gebet sprechen.

[1:21:09] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst, dass die Prophezeiungen unserer Zeit hinein spricht und uns zeigt, das Evangelium unter Attacke ist, das wahre Evangelium, wie du es in deinem Wort zeigst. Wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass jetzt zu dieser Zeit eine Botschaft um die Welt geht, die deutlich macht, dass das Gesetz Gottes wichtig ist und dass wir zu Jesus kommen können, wie wir sind, auch wenn über Jahrhunderte hinweg durch das Wirken der römischen Kirche diese Wahrheiten unterdrückt worden sind.

[1:21:49] Danke, dass wir wissen dürfen, dass du 1000 Wege hast, von dem wir nichts wissen, wie diese Botschaft sich überall verbreitet und dass sie auch uns erreicht hat. Wir danken dir, dass du jetzt unsere Entscheidung durch deinen Geist versiegelt, dass wir unser Leben dir neu geben möchten. Wir wünschen uns so sehr vom Heiligen Geist erfüllt zu sein, um mit dir in Harmonie zu leben, dir gerne zu gehorchen, weil wir aus Erfahrung wissen, dass du das Beste für uns möchtest.

[1:22:20] Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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