In der letzten Folge der Serie „Vom Schatten zum Licht“ spricht Christopher Kramp über die letzte Prophezeiung und die Wiederkunft Jesu. Er beleuchtet die Bedeutung von Tod und Auferstehung Christi und thematisiert die Fragen nach der Gnadenzeit, dem Gericht und einem sündlosen Leben vor Jesu Rückkehr. Das Video ermutigt zur Vorbereitung auf die Wiederkunft und zur Vertiefung des Glaubens durch Gemeinschaft und das Studium der Bibel.
Vom Schatten zum Licht: 7. Die letzte Prophezeiung – Jesus kommt, wirst du Ihn sehen?
Christopher Kramp · Vom Schatten zum Licht ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, Jesus, Prophetie, TheologieWeitere Aufnahmen
Serie: Vom Schatten zum Licht
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Transkript
[0:03] Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuschauer, liebe Freunde, zum letzten Abend unserer Serie "Vom Schatten zum Licht". Wie jeden Abend wollen wir ganz besonders diejenigen begrüßen, die in der Stadt oder im Kanton Bern leben. Diese Serie sollte ja eigentlich vor Ort in der Schweiz stattfinden. Corona war das leider nicht möglich und so freuen wir uns aber trotzdem, dass viele Menschen teilnehmen konnten über den Livestream aus der ganzen Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland, auf Handy, auf verschiedenen Kanälen, z.B. auch www.bibel-prophetie.ch und auch auf www.joelmedia.de. Schön, dass ihr heute jetzt wieder alle eingeschaltet habt.
[0:47] Und vielleicht habt ihr heute schon öfter diese Seiten angeklickt, weil ihr vielleicht heute schon am Vormittag den Gottesdienst, die Predigt, den Gottesdienst mit der verfolgt habt, hier um 10:45 oder auch heute um 16 Uhr die sehr schöne Tauffeier. Und das war ein ganz, ganz toller Moment zu sehen, wie ein Mensch sein Leben Jesus gibt. Die Taufe ist ja ein Symbol dafür, dass Jesus für uns gestorben ist und für uns auferstanden ist. Und jedes Mal, wenn ein Mensch sich dazu öffentlich bekennt, ist das eine ganz großartige Gelegenheit, sich neu darüber Gedanken zu machen, was Jesus für uns getan hat. Und das war eine tolle Gelegenheit heute, dieses Zeugnis mitzuerleben.
[1:37] Wie gesagt, heute haben wir den letzten Abend unserer Serie. Und vielleicht fragt sich der ein oder andere: Wie geht es weiter? Muss ich ab jetzt ganz alleine auf mich gestellt versuchen, weiter mich mit der Liebe zu beschäftigen, oder gibt es weitere Möglichkeiten, Ressourcen? Und ich möchte am Beginn dieses Abends ganz kurz ein paar Dinge vorstellen.
[1:57] Zum einen möchte ich natürlich noch einmal auf diese Internetseite hinweisen: www.bibel-prophetie.ch. Wo einige von euch diesen Vortrag jetzt auch live anschauen. Wir haben schon vor zwei Jahren mit diesem Projekt "Vom Schatten zum Licht" eine Serie aufgenommen. Es würde sich vielleicht lohnen, diese einmal auch noch anzuschauen. Ihr findet sie auf YouTube auf dem Kanal von "Vom Schatten zum Licht" – vorne "Amazing Recordings", das hier mit dem Hintergrund, das mit gestaltet hat und mit organisiert hat.
[2:32] Und ähm, wir sind gefragt worden, ob einer der Filme, die am Anfang dieser gesamten Woche gezeigt worden ist, noch mal gezeigt werden könnte. Es gab ja viel Interesse an dem Film äh "Die Braut, das Biest und Babylon". Das geheimnisvollste Buch der Welt wird äh, wenn es um Babylon und auf dem Baum geht. Und tatsächlich wird es einen weiteren Termin geben, wo dieser Film gezeigt wird, am Freitag, den 13. November um 19:30 Uhr auf der Seite www.bibel-prophetie.ch. Dort könnt ihr auch die Bücher kostenlos anfordern, die wir hier jeden Abend entsprechend vorgestellt haben.
[3:12] Da ist zum einen dieses wunderbare Büchlein "Der rettende Weg". Ganz kurz und knapp, aber sehr profund beschrieben wird dort gezeigt, wie jeder Mensch Jesus als seinen persönlichen Erlöser, Freund und Heiland finden kann. Ich habe dieses Buch schon mehrmals durchgelesen und jedes Mal, wenn ich es neu lese, bin ich total begeistert von der praktischen Qualität dieses Buches, wie sehr es mich zu Jesus zieht.
[3:38] Zweites Buch, das wir empfohlen und vorgestellt haben, ist das Buch "Der Sieg der Liebe". Eine ganz außergewöhnlich umfangreiche und detailgetreue und sehr einfühlsame Beschreibung des Lebens von Jesu, dargestellt an den vier Evangelien, in einer ziemlich chronologischen Reihenfolge. Allerdings mit sehr vielen Bezügen sowohl auch in das Alte Testament, als auch in unsere Zeit. Ein zeitloser Klassiker.
[4:06] Genauso auch wieder das letzte Buch, das unserer Serie hier auch den Namen gegeben hat: "Vom Schatten zum Licht". Eine Darstellung dieses großen Kampfes zwischen Gut und Böse durch die Jahrhunderte. So manches bekannte Ereignis der Geschichte erscheint plötzlich in einem ganz neuen Licht, wenn man die biblische Prophetie hinzunimmt und das Ganze versucht, damit zu verstehen. Ein ganz aktuelles Buch auch für unsere Zeit, unbedingt zu empfehlen.
[4:30] Ein ganz großer Welt der Zelle für alle, die in oder um Bern leben, möchte ich auf jeden Fall darauf hinweisen, dass die Adventgemeinde Bern Sie herzlich einlädt an den entsprechenden Gottesdiensten jeden Samstag, die entsprechenden Daten sind hier vermerkt, oder auch an Bibelkreisen, an diversen Seminaren teilzunehmen. Es gibt Seelsorge und Beratung, natürlich momentan in den kommenden Wochen wegen der Corona-Situation teilweise eingeschränkt. Ja, informieren Sie sich am besten vor Ort, auch auf der Internetseite, die hier angegeben worden ist, über die entsprechenden Angebote.
[5:07] Aber es wäre schön und es ist ganz wichtig, dass man nicht nur vielleicht zu Hause sitzt und das Wort Gottes empfängt und konsumiert und sich darüber freut, sondern dass man vielleicht auch mit anderen Gläubigen in Kontakt tritt, dass man in Gesprächskreisen, in Bibelkreisen, Gebetskreisen sich austauschen kann und dass man dort auch gemeinsam im Glauben wachsen kann. Ich würde Ihnen das ganz ans Herz legen, sich dort einmal zu melden, wenn Sie in der Nähe dort wohnen.
[5:34] Wenn nicht, wenn Sie irgendwo anders in der Schweiz wohnen oder in Österreich oder in Deutschland, dann ist es eine leichte, eine leichte Sache. Eine kleine Google-Suche von wenigen Sekunden, und Sie finden eine der nächsten Adventgemeinden in Ihrer Nähe. Nimmt wieder Kontakt auf. Und wenn das zu schwierig sein sollte, melden Sie sich einfach direkt bei uns hier bei www.joelmedia.de oder auch bei Joelmedia. Und wir stellen sehr gerne Kontakt jetzt zu Menschen, die auch ganz aufrichtig der Bibel folgen wollen und die Bibel studieren und wo man Gemeinschaft haben kann in kleineren Gruppen und auch in Gemeinden.
[6:07] Dann möchte ich noch darauf hinweisen, dass für alle, die jetzt vielleicht gerne weiter Vorträge sehen möchten, live mein guter Freund Olaf Schroer, das ist Pastor und Evangelist in Baden-Württemberg, zurzeit gerade eine neue Serie begonnen hat im Südschwarzwald in Lahr, und die wird die ganze nächste Woche live auf YouTube gestreamt. Also wer nach dieser Serie gleich noch ein bisschen mehr haben möchte und einige Themen vertiefen möchte, der kann das gerne tun. Einfach auf YouTube nach Olaf Schroer suchen. Die Vortragsreihe heißt "Zukunft Erde" und wird dort auf YouTube gestreamt.
[6:45] Live und zu guter Letzt haben wir auch hier bei uns bei Joelmedia eine ganze Reihe von Materialien momentan, zum Beispiel alle Aufnahmen der jetzigen Serie, aber über 2000 verschiedene meine Videos zu allen möglichen Themenbereichen, allen möglichen biblischen Büchern, zu Prophetie, zu Gesundheit, zu aktuellen Fragen des Zeitgeschehens, zu verschiedenen geschichtlichen Themen. Da ist für jeden etwas dabei. Tägliche Andachten, wöchentliche Serien über das Leben Jesu, über die Offenbarung, wöchentliche Bibelbetrachtungen. Also schauen Sie einfach mal da vorbei, und es gibt bestimmt das ein oder andere, was Sie interessieren könnte.
[7:21] So viel also zu dem, was vielleicht ein bisschen weiterhelfen kann in den nächsten Schritten, sich mit dem Glauben intensiver und dem Wort Gottes auseinanderzusetzen. Und jetzt wollen wir die Gelegenheit noch nutzen, einige der Fragen zu bearbeiten, die uns noch erreicht haben. Und wir wollen das kurz und bündig tun. Dazu möchte ich noch ganz kurz sagen, dass wir heute Abend nach dem Vortrag erstmals dann keine Fragen mehr beantworten werden, wenn der Vortrag sozusagen beschließen und das dann wirken lassen. Wenn es noch dringende Fragen gibt, können Sie natürlich gerne im Chat gestellt werden, und unsere Mitarbeiter werden dann direkt Kontakt aufnehmen, vielleicht den Chat direkt die Fragen beantworten oder später per Mail. Keine Frage soll unbeantwortet bleiben.
[8:03] Die Fragen, die hier gestellt worden sind, sind folgende: Erstens, bevor Jesus wiederkommt, wie lange wird die Gnadenzeit bleiben und wie lange ist dann die Zeit ohne die Gnadenzeit? Ich würde auch gerne wissen, bei der Offenbarung, wenn davon gesprochen wird, dass die sieben Plagen kommen werden, die wohl noch in der Stadt leben, umkommen. Was macht man, wenn man kein Geld hat, aufs Land zu ziehen? Also einige Fragen.
[8:26] Sehr gute dazu. Ähm, wie lange es noch Gnadenzeit gibt, wann die Gnadenzeit enden wird und wie viel Zeit dann von der Gnadenzeit bis zur Wiederkunft sein wird, wäre einiges heute auch noch im Vortrag besprechen. Dazu sagt die Bibel nichts. Und deswegen gilt es, das Allerbestes, was wir tun könnten, ist, heute vorbereitet sein. Die Bibel sagt: "Heute, da seine Stimme ihr hört, heute ist der Tag des Heils." Wenn wir heute vorbereitet sind, wenn heute unser Herz mit Jesus rein und im Reinen ist, dann sind wir auf die Wiederkunft vorbereitet.
[8:56] Und den genauen Zeitpunkt, wann die Gnadenzeit zu Ende sein wird, und das ist uns in der Bibel so exakt nicht offenbart. Wenn ihr sie einen Plan kommen werden, nicht nur Menschen sterben, die in Städten leben, sondern viele Menschen, ganz egal, wo Sie sind, wenn sie dem Malzeiten des Tieres sich äh verschrieben haben, Dinge, die in Offenbarung Sie ausführlich beschrieben werden, die wir hier in dieser Serie jetzt aus Zeitgründen nicht im letzten Teil alles besprechen konnten. Das kann man weiter studieren, aber die macht deutlich, dass der entscheidende Unterschied zwischen den Geretteten und Verlorenen nicht derjenige ist, dass die einen in der Stadt leben und die anderen auf dem Land, sondern dass einige ganz zu Gott halten und andere sich gegen Gott gewandt haben und gegen ihn rebelliert und Grundgesetz brechen, obwohl sie die Wahrheit gehört haben.
[9:45] Natürlich gibt es viele gute Gründe in dieser letzten Zeit möglichst, vielleicht nicht in den Ballungszentren dieser Zivilisation zu leben und vielleicht dann auch gerade für eine gewisse Übergangszeit, bevor es dann bevor dann die letzten Ereignisse mit Macht eintreffen werden, sich vielleicht auch selbst versorgen zu können. Das ist eine gute Idee. Und allerdings ist es nicht so, dass jemand verzweifeln muss, wenn er jetzt vielleicht kein Geld hat und sagt: "Oh, ich weiß nicht, wohin." Und wie Gott hat versprochen, uns zu führen. Und Gott hat 1000 Wege, von denen wir nichts wissen. Gott rettet nicht nur die Reichen, die sich jetzt vielleicht werden Grundstück kaufen kann. Gott hat den Elia, der keine Möglichkeit hatte, sich ein ein Land und Haus zu kaufen, in einer Zeit der großen Verfolgung sicher bewahren können, an Orten, wo niemand nach ihm gesucht hat.
[10:28] Also Gott hat viele Wege und wir dürfen wissen, dass wenn wir ihm folgen, er uns zeigen wird, was er für uns vorgesehen hat. Ein guter Ratschlag, wenn man wissen will, was Gottes Plan für die Zukunft, Link zu meinem eigenen Leben, ganz egal, ob es Berufswahl geht oder solche Fragen, wo soll ich wohnen, wann soll ich vielleicht eine Stadt verlassen. Also hier fragen die Menschen sich Stellen im Kontext der Endzeit. Die gibt es drei wesentliche Grundprinzipien: Erstens, übergib dein Leben jeden Tag Gott. Zweitens, tue die Pflichten, die direkt vor dir sind. Manchmal planen Menschen für die Zukunft alles Mögliche, was sie tun würden, wenn es eine Krise gibt, aber sie tun nicht die einfachen Dinge, die freuen sind. Und drittens, dann können wir auf die Vorsehung Gottes achten und sehen, wie er uns führt. Und wir dürfen wissen, dass er für jeden von uns einen Plan hat und dass kein Mensch verloren geht, weil er vielleicht nicht die genügend Ressourcen gehabt hat, um sich entsprechend vorzubereiten.
[11:19] Psalm 91 ist ein ganz toller Psalm, der uns Verheißung gibt, gerade für diese letzte Zeit. Den könnt ihr mal, den könnt ihr mal zu Hause euch durchlesen.
[11:28] Die zweite Frage: Warum ein Gericht der Freiheit? Sind wir nicht schon frei geworden durch den Tod Jesu? Sehr gute Frage. Werden heute noch ein bisschen darauf eingehen. Wenn wir gestern von dem Gericht gesprochen, dass seit 1844 Tag nach der biblischen Prophetie das Gericht macht uns nichts frei, sondern was der Text, den wir gestern gelesen haben, den wir heute noch mal kurz ansprechen werden, sagt ist, dass wir gerichtet werden nach dem Gesetz der Freiheit. Das Blut Jesu macht uns frei, weil Gott ein Gott der Freiheit ist und sein Charakter, wie im Gesetz sich zeigt, dazu geführt hat, dass er gerne uns erretten wollte. Und jeder, der dieses Angebot aus Gnaden angenommen hat und diese Freiheit angenommen hat, der wird jetzt auch entsprechend leben.
[12:15] Und um das mal ganz kurz zu fassen, was das Gericht letztendlich tut: Es zeigt vor dem Universum, weil Engel zum Beispiel nicht unser Herz anschauen können, es zeigt vor dem Universum, wer auch tatsächlich diese Freiheit in Anspruch genommen hat und auch in seinem Herzen aufgenommen hat. Und wer das nur bekannt hat, wer das nur gesagt hat, aber ganz anders vielleicht gelebt oder gedacht hat, gewisser Weise. Also das Gericht kein neuer Akt an uns, sondern zeigt nur, wer wirklich die Erlösung angenommen hat und auch darin lebt von ganzem Herzen. Und wer das vielleicht nur aus äußeren Gründen, aus Gruppenzwang oder um populär zu sein, oder verschiedene Gründe, warum Menschen vielleicht auch heuchlerisch das Christentum annehmen, wenn jemand das nur so getan hat, das Gericht offenbart letztendlich.
[13:04] Die dritte und letzte Frage ist: Ein sündloses Leben vor der Wiederkunft Jesu möglich? Ausgezeichnete Frage. Eins dürfen wir uns ganz sicher sein: Wenn uns dieser sündige Körper stört, der uns immer wieder mal versucht und der uns irgendwie so ein bisschen ja, ähm, Kopfzerbrechen bereitet, dann dürfen wir wissen, diesen Körper wählen wir, behalten wir bis zum Tag der Wiederkunft. Wir werden also nicht irgendwie vorher plötzlich einen Zustand bekommen, wo wir so heilig sind, dass sie nicht mehr sündigen können, oder so. Das ist absolut unbiblisch.
[13:39] Wir dürfen also, wir müssen also wissen, dass dieser schwache Körper bis ans Ende uns gehören wird. Aber heißt das, dass wir bis ans Ende auch gegen Gott rebellieren müssen, dass wir uns gegen ihn auflehnen müssen? Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Die Bibel macht sehr deutlich, dass die Gnade Gottes uns erzieht. Sie zeigt uns, dass Gott durch seinen Heiligen Geist sein Gesetz unser Herz schreiben möchte, so, dass er dann in uns einen Gehorsam bewirkt. Zeigt auch, dass das ein Wachstumsprozess ist. Wir werden heute noch etwas davon sprechen, wie gesagt, dass in Philipper 1, dass Gott, der das Werk in uns angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
[14:16] Bibel ermutigt uns und gibt uns die Verheißung, dass Jesus durch seinen Heiligen Geist und durch seine Gnade uns makellos machen kann, tadellos, unverklagbar. Bibel verwendet eine ganze Reihe von schönen Begriffen. Sie sagt, dass das Ziel ist, damit wir nicht sündigen. Und wenn jemand sündigt, erstens, eins haben wir einen Fürsprecher: Jesus Christus, den gerechten Fürsprecher bei einem Vater. So dürfen wir also wissen, auch wenn wir gefallen sind, dürfen wir zurückkommen. Aber wir uns, wenn wir fallen und dann denken wir, bleiben einfach liegen und das wird schon irgendwie passen. Nein, wir müssen zu Jesus zurück.
[14:45] Und dann sagte Liebe, dass Gott uns ein Stück für Stück verwandeln wird und verändern wird in unserem Denken. Wir werden verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, so sagte das zweite und der drei Vers 18. Und dann wird irgendwann kurz vor der Wiederkunft ein Moment sein, der hat Offenbarung 22 Vers 11 geschrieben. Wird das hängt dann zusammen mit der Versiegelung, die ein Prozess ist, der irgendwann auch abgeschlossen sein wird. Und da heißt es: "Noch 22 Vers 11: Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter. Und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit und der Heilige heilige sich weiter."
[15:18] Gott kann keine Menschen in den Himmel nehmen, die noch bis zur Stunde der Wiederkunft weiter gegen ihn sündigen. Dann würden sie auch im Himmel weiter sündigen und würden das Virus in den Himmel wieder hineinschleppen. Und dann würden schon die Engel ein Veto einlegen. Also Gott möchte, dass wir lernen, ihm so sehr zu vertrauen, dass wir ihm auch im Himmel vertrauen werden. Und diesen Sünden-Virus, der das Zweifels am Wort Gottes und der das Misstrauen gegen Gott, dass wir das durch seine Gnade und durch seine Kraft auf dieser Erde ablegen dürfen. Und obwohl wir einen schwachen Körper haben, werden darf doch unser Charakter heranreifen. Und wir werden heute noch ein bisschen mehr darüber sprechen.
[15:55] Danke für die Fragen. Wie gesagt, heute nach dem Vortrag keine weiteren Beantwortung mehr. Aber wer noch dringende Fragen darf, natürlich gerne den Chat schreiben oder auch per Mail. Wir werden dann alle noch persönlich, entweder im Chat oder per Mail beantworten. Jetzt wollen wir uns dem Thema widmen. Das Thema soll heute sein: "Die letzte Prophezeiung: Jesus kommt, wirst du ihn sehen?" Und bevor wir dieses Thema uns anschauen, wollen wir gemeinsam beten.
[16:30] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns durch diese Woche hindurchgeführt hast, dass du uns dein Wort erklärt hast, Stück für Stück. Und es gibt noch so viel zu entdecken. Wir danken dir, dass wir nicht erst erlöst sind, wenn wir alles verstanden haben, sondern wenn wir diese eine Sache verstanden haben, dass du die Liebe bist, dass du uns retten möchtest, dass du für uns da sein möchtest, dass du mehr an uns denkst als an dich selbst. Wenn das verstanden haben und dieses Vertrauen haben, dann sagte Bibel, dass wenn wir an den Tod Jesu glauben für uns, dass wir ewiges Leben haben. Nicht nur einfach uns auf eine Qualifikationsliste gesetzt haben, sondern dass wir dieses ewige Leben haben und jetzt schon die Atmosphäre des Himmels atmen dürfen.
[17:13] Herr, wir möchten dich bitten, dass du heute an jedem einzelnen Herzen wirkst, an mir und an jedem, der jetzt zuhört und zuschaut, dass wir uns die Frage stellen, ob wir wirklich unser Leben dir ganz übergeben haben und ob wir bereit sind, auf das, worauf du dich freust, auf den Tag der Wiederkunft. Und so möchten wir dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[17:46] Wir haben in dieser Serie mehr als einmal gezeigt, wie zentral der Tod und die Auferstehung von Jesus Christus sind. Wir haben gesehen, dass auf dem Kreuz von Golgatha die Liebe triumphierte, dass das Gute das Böse besiegt hat, dass die Frage, ob Gott wirklich immer die Liebe ist, ob man sich gesetzmäßig darauf verlassen kann, am Kreuz von Golgatha mit einem strahlenden Ja beantwortet worden ist.
[18:18] Die Frage dann ist: Warum sieht unsere Welt so aus, wie sie jetzt aussieht? Wenn wir uns umschauen, haben wir nicht den Eindruck, als ob diese Botschaft überall verstanden wird? Nein, im Gegenteil. Die Corona-Krise hat uns im Griff und die Menschen interessieren sich für alles Mögliche rund um Corona, aber scheinbar gar nicht so sehr über diese eigentlich gute Nachrichten.
[18:41] Sollte es nicht eigentlich so sein, dass mit dem Kreuz von Golgatha alle Fragen beantwortet sind? Sollte nicht eigentlich, wenn der Sieg errungen worden ist, alles Leid und aller Schmerz aufhören? Wenn doch Gottes Liebe zu ihrem Pferd hat, warum ist sie nicht überall zu sehen? Warum gibt es trotz des Triumphs auf Golgatha Krieg und Erdbeben, Naturkatastrophen? Warum all das Leid und das jetzt schon seit ungefähr 2000 Jahren nach Golgatha? Warum sehen wir, dass dieser Planet immer unwirtlicher wird? Das Ganze, egal wie man jetzt so der Klima Krise im Einzelnen steht, dir ganz deutlich sehen, dass Katastrophen und menschengemachte Umstände unserem Planeten so sehr zusehen und nicht nur...
[19:39] Planeten so sehr zusehen und nicht nur die großen Krisen unserer Welt machen uns zu schaffen. Jeder Mensch, der liebe Menschen verliert, der durch Krisen oder Depressionen geht, weiß, dass Leid noch ganz real ist. Noch werden an jedem Tag Millionen von Tränen vergossen, Schmerzen empfunden, Menschen sterben.
[20:04] Und das, obwohl Jesus am Kreuz schon gestorben ist. Warum ist es nicht so, dass seit dem Kreuz von Golgatha es keinen Tod mehr gibt, keine Krankheit mehr gibt und alle fröhlich und glücklich sind? Sagt nicht die Bibel, dass das das Ziel Gottes sei, nämlich, dass all das Böse aufhört?
[20:30] Und auf morgen 21:40 Uhr heißt es: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerzen mehr sein, denn das Erste ist vergangen.“ Das ist doch das, wonach sich eigentlich jeder Mensch sehnt: kein Leid mehr, kein Schmerz, kein Geschrei, kein Tod.
[20:49] All das soll nicht mehr sein. Einzig sicher, das Kreuz von Golgatha hat nicht dazu geführt, dass automatisch dieser Zustand in dieser Welt erreicht worden ist. Aber so könnte man vielleicht fragen: Wenn das Kreuz von Golgatha das nicht bewirkt hat, wird es überhaupt jemals geschehen?
[21:13] Und die Bibel sagt uns, dass dieser Zustand eintreten wird, aber sie sagt uns auch wann und wie. In demselben Kapitel in der Offenbarung lesen wir in Vers 1: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen.“
[21:35] Und das Meer gibt es nicht mehr. Die Bibel sagt, dieser Zustand, auf den wir uns so sehr freuen, wenn wir ihn so sehr herbeisehnen, nämlich kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz, kein Tod, den gibt es, wenn es eine neue Erde gibt. Das ist das Ziel.
[21:52] Nun, wahrscheinlich haben wir uns alle schon Gedanken gemacht und überlegt, in diesem letzten Abend wird es um die Zukunft gehen. Ich habe sie ja schon angekündigt, das wird so um die Ereignisse gehen, die vor uns liegen.
[22:04] Und gewöhnlicherweise, wenn man über die Ereignisse der Zukunft spricht, nennt man das manchmal auch im Christenjargon die Endzeit. Dann ist es meistens so, dass man so Stück für Stück zeigt, was alles kommt. Es kommt das, und dann kommt das, und dann kommt das, und dann ist das ein Fahrplan oder eine Skizze, was alles an Elementen kommen wird, wie es sich aufbaut und irgendwann dann ein großer Höhepunkt gibt.
[22:30] Heute Abend möchte ich das Ganze einmal komplett auf den Kopf stellen. Ich möchte damit beginnen, ganz am Ende. Wir wollen uns die Frage stellen: Wie kommt es dazu, dass dieser Zustand erreicht wird? Denn das ist ja das eigentliche Ziel.
[22:47] Wer sich nur mit der Endzeit beschäftigt, weil er wissen will, was vielleicht das nächste große Ereignis ist, oder wo vielleicht eine Verschwörung sich zusammenbraut, die uns alle fest nervt, wenn sich nur quasi so sensationell damit beschäftigt, der verpasst das eigentliche Ziel.
[22:59] Das Ziel ist ja kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz, kein Tod. Also bei uns die Frage stellen: Wie wird dieser Zustand erreicht? Und zwar wollen wir uns die Frage stellen, ob wir rückwärts gehen und uns fragen, wie kommen diese Zustand, was bewirkt diesen Zustand in welcher Reihenfolge? Also, was muss geschehen?
[23:17] Leider kann ich die Frage nicht direkt in das Publikum stellen, das wäre sehr interessant, sich Gedanken zu machen. Aber bitte, liebe Freunde, lasst uns gemeinsam denken: Was muss geschehen, damit es kein Leid und kein Schmerz und keinen Tod mehr gibt?
[23:30] Was muss geschehen? Und für alle diejenigen, die vielleicht schon sich viel mit der Thematik beschäftigt haben, mal ganz frisch denken, mal ganz neu denken, nicht einfach die altbekannten Antworten aus der Schublade nehmen. Was muss geschehen?
[23:42] Ja, ganz genau. Der Tod muss aufhören. Er muss aufhören, er muss beseitigt werden. Die Bibel sagt in 1. Korinther 15, Vers 26: „Als letzter Feind wird der Tod besiegt.“
[23:57] Nun, wir haben gesehen, Jesus hat am Kreuz hat Jesus über den Tod gesiegt. Er hat die entscheidende Schlacht gewonnen. Aber, liebe Freunde, die entscheidende Schlacht ist noch nicht automatisch das Kriegsende.
[24:10] Als 1944 im Sommer die Alliierten in der Normandie landeten, dann war das der D-Day, der Decision Day, der Tag der Entscheidung. Als die Landung geglückt war und die Brückenköpfe standen, war klar: Hitler und seine Verbündeten hatten keine Chance mehr in Europa. Der Krieg war entschieden.
[24:36] Und trotzdem ist an diesem Tag keine weiße Flagge gesehen worden in Deutschland. Der Krieg ging noch weiter, zum Teil bis zum bitteren Ende, und zwar buchstäblich, weil der Feind, den Hitler, einfach nicht einsehen wollte, dass er verloren hat.
[25:00] Der Sieg ist nicht das Ende des Krieges. Und so kämpft der Satan immer noch weiter, obwohl er schon verloren hat. Irgendwann ist aber der Krieg zu Ende.
[25:06] Irgendwann wird die Sünde beseitigt. Am Kreuz von Golgatha ist der Entscheidungstag gewesen. Das Kreuz von Golgatha war sozusagen der Day in diesem großen Kampf.
[25:25] Nun, aber wie kann die Sünde dann beseitigt werden? Wie kann Sünde, Tod und Teufel aus der Welt geschafft werden? Nun, wir können sagen: Ja, Gott könnte einfach den Teufel an die Wand stellen, abschießen und alle Bösen einfach vernichten. Aber wäre dann die Sünde aus der Welt?
[25:41] Denn die Sünde ist diese Idee, dass Gott nicht immer das Beste wäre. Dieser Gedanke würde sich so nicht ausrotten lassen. Er lässt sich, wenn man es wirklich durchdenkt, nur in einem Fall wirklich ausrotten: nämlich dann, wenn die, die bisher behauptet haben, dass Gott vielleicht nicht das Beste will, allesamt zugeben: Gott wollte immer das Beste.
[26:05] Erst dann kann die Sünde beseitigt werden, weil dann zeigt sich, dann ist offenbar, dass sie keine Existenzberechtigung hat. Und die Liebe sagt, dass dieser Zeitpunkt kommen wird.
[26:11] Und Römer 14, 11: „Denn es steht geschrieben: ‚So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge wird Gott bekennen.‘“
[26:20] Nun, weiter denken. Also, dieser Zustand: kein Tod, kein Geschrei, kein Leid tritt dann ein, wenn Sünde und Tod beseitigt werden. Aber Sünde und Tod können nur beseitigt werden, wenn alle, die bisher gesündigt haben und die eine Sünde festhalten, zugeben, dass es für die Sünde kein Existenzberechtigung gibt, dass Gott immer das Beste wollte.
[26:41] Damit sie das aber sagen können, was muss geschehen? Was muss passieren, damit sie das alle sagen können? Das hilft dir nur, wenn alle das gleichzeitig sagen. Wenn die Hälfte von denen irgendwie dabei ist, dann könnte man immer sagen: Na ja, aber die hätten vielleicht noch ein anderes Argument gehabt.
[26:55] Also, was muss geschehen, damit alle, die jemals involviert waren, das gleichzeitig bekennen können? Nun, sie müssen alle lebendig sein. Oder die meisten bisher tot sind, muss folgendes geschehen.
[27:06] Aus meinem 20, das 13 sagt: „Gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gar nicht die Toten heraus, die in den waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.“
[27:16] Die Bibel beschreibt eine massive Auferstehung aller Menschen, die dann bekennen, dass obwohl sie gegen Gott rebelliert haben, es dazu eigentlich keinen Grund gab. Wenn sie dann sehen werden, was Gott alles getan hat in diesem letzten Endgericht, wenn Gott in alles zeigt, dann werden sie das zugeben und sie werden gerichtet werden.
[27:41] Sie werden ihr Urteil empfangen nach ihren Werken. Aber ganz kurz nachdenken: Wenn sie dort geurteilt, abgeurteilt werden, wenn sie ihr Urteil empfangen, wenn sie dann einverstanden sind, dass sie vernichtet werden können.
[27:57] Was muss vorher geschehen? Richtig, die Fallen müssen geprüft werden. Und davon spricht die Offenbarung auch.
[28:00] Und Offenbarung 20, das direkt bevor sie geprüft, bevor sie verurteilt werden, ihre Fälle geprüft werden. Das heißt 20, 4: „Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben.“
[28:14] Und wen geht es hier? „Ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um das Zeugnis Jesu und um das Wort Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und die Mahlzeiten nicht auf ihre Stimme noch auf ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und regierten die tausend Jahre mit Christus.“
[28:28] Wer sind das für Menschen? Das sind Gläubige. Die Gläubigen? Ja, richtig. Du hast richtig gehört, lieber Freund, liebe Freundin. Es sind die Gläubigen, die mit Jesus tausend Jahre lang sich alle Fälle anschauen von den Menschen, die verloren gehen werden.
[28:44] Damit niemand am Ende sagen kann: Aber vielleicht hätte man doch den auch retten können. Oder so, dass am Ende alle sagen können: Ja, tatsächlich, es gab keine Möglichkeit, diesen Menschen zu retten.
[28:56] 1000 Jahre lang wird Gott sich Zeit nehmen für diesen Prozess. Und die Bibel sagt, die Gläubigen werden mit Jesus sein. Sie werden bei Jesus sein, als sie das tun.
[29:04] Und das bringt uns zur nächsten Frage: Was muss geschehen, damit alle Gläubigen bei Jesus sind, damit sie diese 1000 Jahre dieses Gericht halten können über die Ungläubigen? Nun, richtig. Sie müssen erst einmal zu Jesus gelangen.
[29:16] Und genau das sagte die Bibel in 1. Thessalonicher 4, Verse 16 und 17: „Denn der Herr selbst wird, wenn der Ruf erschallt und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes, erscheinen von Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden auferstehen.“
[29:29] Versteht das ist nicht diese Auferstehung am Ende, wenn alle Welt auferstehen wird, sondern hier geht es um eine erste Auferstehung, wo nur die auferstehen, die an Jesus geglaubt haben. Warum? Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken zur Begegnung mit dem Herrn.
[29:48] So werden wir dem Herrn, bei dem Herrn sein, alle Zeit. Also, Paulus sagt, wir werden bei dem Herrn sein, weil wir entrückt werden. Und zwar wir und die Toten, die in Jesus gestorben sind im Glauben an Jesus und an sein Blut gestorben sind und im Vertrauen auf Gott.
[30:04] Die werden auferstehen und gemeinsam werden wir entrückt werden. Aber es er sagt, wenn wir ihm entgegengerückt oder wenn wir entrückt werden, um bei Gott zu sein, werden wir ihm begegnen in der Luft.
[30:14] Nicht erst im dritten Himmel, sondern in der Luft. Das heißt, was muss also geschehen?
[30:21] Jesus muss uns entgegengekommen sein. Er muss sichtbar hier zur Erde gekommen sein. Das ist das, was die Bibel die Wiederkunft Jesu nennt.
[30:34] In Matthäus 24, dort Vers 20 heißt es: „Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“
[30:55] Jesus hat mehrmals von diesem Ereignis gesprochen, hier und auch dann in Johannes 14, wo er in unmissverständlicher Sprache gesagt hat: „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder.“
[31:12] Das ist nicht die Offenbarung, das sind keine Symbole, die man irgendwie allegorisch deuten müsste. Das ist explizite, eindeutige Sprache, die sagt: Ich komme wieder.
[31:20] Wir haben gestern gesehen, dass Jesus sich von den Jüngern verabschiedet hat, weil er in den Himmel gehen würde, um dort als Hohepriester den Erlösungsplan zu vollenden. Wir haben gestern uns einige dieser Dinge angeschaut.
[31:31] Und wir haben auch gesehen, wie Jesus gesagt hat: „Ich sende euch einen anderen Beistand, den Heiligen Geist, der dann, als er zum Hohen Priester gesalbt worden ist im himmlischen Heiligtum, auf die Erde kam zu Pfingsten und den Menschen das Gesetz Gottes in ihr Herz schreiben sollte durch die Liebe, die er mitbrachte, die Liebe Gottes.“
[31:52] Aber Jesus sagt: „Ich gehe, und der Heilige Geist kommt, aber ich komme wieder.“
[31:56] Und zwar nicht einfach nur, um diese böse Welt zum Ende zu bereiten, sondern der Sinn der Wiederkunft wird sehr deutlich von ihm formuliert. „Wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“
[32:15] Was ist Jesu größter Wunsch? Dass wir sind, wo er ist.
[32:20] Wenn Jesus über die Wiederkunft nachdenkt, ist sein erster Fokus nicht, was passiert irgendwo in der Welt als ein Zeichen, dass das Ende naht, obwohl er das alles kennt und sieht und beobachtet. Sein erster und wichtigster Impuls ist: Er möchte gerne dich bei sich haben.
[32:39] Nun, wenn wir über die Wiederkunft nachdenken, wenn wir das Ende der Welt nachdenken, sollten wir nicht es denen gleich tun, die ohne Bibel einfach nur aus Angst und Schrecken irgendwie Panik machen, weil sie denken, diese Welt geht zugrunde und sie müssten sich einen Bunker bauen.
[32:53] Nein, wir sollten zuallererst, bei aller Wachsamkeit und Besonnenheit und Nüchternheit, die wir haben müssen angesichts immer sich mehr zuspitzenden Weltkrise, sollten wir zuallererst die Freude haben, Jesus sehen zu wollen.
[33:05] Es ist eine Sache, mit jemandem zu telefonieren, zu chatten, zu skypen oder zu zoomen, aber eine ganz andere Sache ist, dass diese Person in den Armen zu nehmen. Ich bin oft genug von meiner Frau getrennt gewesen, weil ich irgendwo auf der Welt Vorträge gehalten habe, und es ist gut, dann zu telefonieren, sich zu sehen über den Bildschirm.
[33:24] Was eine ganz andere Sache dann die eigene Frau, die BEA in die Hand zu nehmen, in den Arm zu nehmen und zu wissen: Ich bin bei dir. Jesus möchte nicht nur unser Freund in räumlicher Distanz sein und obwohl wir diese tolle Gelegenheit haben, sein Wort lesen zu können, zu ihm beten zu können.
[33:42] Direkt möchte er noch mehr. Er möchte, dass wir direkt bei ihm sind.
[33:47] Und jetzt stellt sich eine ganz entscheidende Frage: Wir haben also gesehen, Jesus hat am Kreuz den Sieg errungen, so dass es irgendwann einmal kein Leid, kein Schmerz, kein Geschrei und keine Tod geben wird. Dieser Zustand wird eintreten, wenn alle Menschen, die jemals gelebt haben, zugeben, dass obwohl sie gegen Gott rebelliert haben und ihn immer noch nicht lieben, Gott immer nur das Beste wollte und immer das Beste für sie getan hat und es keinen Grund für diese Rebellion gibt.
[34:13] Das wird nur möglich sein, wenn sie vorher alle auferstehen, um dann in diesem letzten Gericht gerichtet zu werden und dieses letzte Zeugnis zu geben. Das wiederum ist nur möglich, wenn vorher ihre Fälle durchsucht oder untersucht, besser gesagt, untersucht worden sind und geprüft worden sind, so dass er kein Fehler sich eingeschlichen hat, obwohl bei Gott sowieso kein Fehler möglich wäre.
[34:35] Aber weil Gott so transparent ist, gibt er also tausend Jahre Zeit und er lässt die Gläubigen daran teilnehmen. Das ist aber nur möglich, wenn die Gläubigen zuerst bei ihm sind. Und das geschieht durch die Wiederkunft, wenn sie zu ihm entrückt werden.
[34:47] Wir sehen also, dass die Ereignisse der Endzeit nicht einfach wahllos, planlos irgendwie zusammengepuzzelt sind, sondern dass sie alle einem ganz bestimmten Sinn folgen, einem Plan. Wir sehen, dass die ganze Endzeit auf ein Ziel zusteuert: nämlich kein Leid, kein Geschrei, kein Tod, kein Schmerz.
[35:04] Gott will am allerersten und am allerschnellsten, dass dieser Zustand eintritt, denn er kann Leid, Geschrei, Tod und Schmerz am allerwenigsten ertragen. Er ist nicht so abgestumpft wie wir, die die Hälfte an Sünde noch ganz okay finden, vielleicht, weil wir gar nicht richtig die Sündhaftigkeit sehen.
[35:21] Gott erträgt das alles mit einer mit. Also es schmerzt ihn so sehr, und er möchte am allerliebsten, dass das alles aufhört.
[35:30] Wenn wir also sehen, dass all das zurückführt auf den Punkt der Wiederkunft, dann stellt sich jetzt eine ganz simple und praktische Frage: Was muss geschehen?
[35:39] Richtig, gut nachdenken. Was muss geschehen? Was muss geschehen, damit die Wiederkunft eintritt? Aber wird eine merkwürdige Frage. Wahrscheinlich weiß jeder von uns, und wenn nicht, dann sei es hier ganz deutlich gesagt: Die Bibel nennt keinen Zeitpunkt für die Wiederkunft.
[35:53] Sie sagt nicht im Jahre so und so oder am Tag so und so, weder für das Ende der ganzen Zeit, noch für die Wiederkunft. Und doch sagte Bibel etwas über den Zeitpunkt der Wiederkunft.
[36:04] Wenn sie auch kein Datum gibt, macht sie doch eine Aussage, die wir beachten sollten. Und zwar in Offenbarung 14, Verse 14 und 15: „Und ich sah, Johannes sieht sie auf Partners, ich sah und sie eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der gleich einem Sohn des Menschen. Er hat auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel.“
[36:29] Und dann weitere Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: „Sende deine Sichel und ernte, hier wird die Wiederkunft dargestellt mit dem Bild einer Ernte.“
[36:43] Jesus wird, ich weiß es nicht, vielleicht kommt auch tatsächlich mit einer Sichel, aber vor allem steht hier der symbolische Gehalt im Vordergrund. Die Wiederkunft ist wie eine Ernte.
[36:52] Nun, ich bin persönlich kein Gärtner. Meine Frau ist eine ganz wunderbare Gärtnerin. Wir haben einen kleinen Garten hinter dem Haus, und wir haben das so aufgeteilt, dass sie anpflanzt und dann die Pflanzen hebt und pflegt, erntet. Und mein Part ist dann das Essen der Ernte.
[37:11] Ja, sie macht das ganz wunderbar, und ich weiß von ihr, und das wissen wir glaube ich alle, egal ob wir jetzt Bauern sind oder Landmann oder nicht, dass kein Mensch, der etwas in die Erde pflanzt, danach nach Hause geht, in den Kalender, sich ein Datum aussucht und sagt: Dann werde ich ernten. Das wäre total absurd und dumm.
[37:31] Nein, jeder, der etwas anpflanzt, sei es auf dem Balkon, in einem kleinen Kübel oder auf einem kleinen Garten oder von einem großen Feld, jeder, der etwas anpflanzt, der beobachtet und lässt die Pflanze wachsen und er wartet darauf, dass ein bestimmter Zeitpunkt erreicht ist, nämlich dann, wenn die Ernte reif ist.
[37:54] Und genau das steht hier und Offenbarung 14, Verse 14 und 15 am Ende. Das heißt es, dass diese Engel ruft: „Sende deine Sichel und ernte, denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen.“
[38:06] Weil, warum ist die Stunde der Zeitpunkt der Ernte da? Weil die Ernte der Erde überreif geworden ist. Wann kommt die Wiederkunft?
[38:15] Wenn die Ernte reif ist. Und das sollte uns jetzt die Frage stellen oder zur Frage bringen: Was um alles in der Welt ist diese Ernte, die dort reif sein muss?
[38:29] Nun, Jesus selbst hat von in dieser Bildsprache auch gesprochen. In Johannes 12, Vers 24 sagt er: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.“
[38:44] Die Idee war, Jesus lebte ein Leben, wie es Gott gefällt. Wenn er sich umschaute, sah er, dass niemand sonst so lebte wie er. Alle gingen ihren eigenen Weg nach, alle lebten in Sünde und waren gebunden. Er war der einzige, der wirklich Gott von ganzem Herzen vertraute.
[39:04] Und Jesus realisierte nun, dass er zwei Optionen gab: Entweder er würde einfach wieder in den Himmel gehen, und dann wäre er der einzige Mensch, der so gelebt hätte, oder er würde sterben, wie das Weizenkorn stirbt.
[39:19] sterben, wie das Weizenkorn, das in die Erde fällt, stirbt und daraus entsteht viel Frucht, viel mehr Körner. Jesus entschied sich zu sterben, damit durch seinen Tod und durch sein Auferstehen viele Menschen seine Lehren der Liebe Gottes und dem Vertrauen Gott gegenüber in ihrem eigenen Leben erleben und umsetzen können. Sein Tod war zwar die entscheidende Antwort auf die Frage, wer ist gut und wer ist böse im Universum, aber gleichzeitig war er das Samenkorn, das in die Erde gefallen ist, damit eine reiche Ernte wachsen kann.
[40:07] Und das hat mit folgendem Gedanken zu tun, der sehr interessant und wichtig ist: In Jesaja 40, Vers 5 lesen wir: "Und die Herrlichkeit des Herrn wird sich offenbaren, und alles Fleisch wird sie miteinander sehen, denn der Mund des Herrn hat es geredet." Hier geht es um diese Vorhersage, dass ein "Rufen in der Wüste" sagen wird: "Bereitet den Weg des Herrn!" Das bezieht sich auf Johannes den Täufer, von dem wir schon gehört haben, der am Jordan auf Jesus hingewiesen hat. Und hier in Jesaja wird gesagt, dass die Herrlichkeit Gottes von allem Fleisch gesehen werden wird.
[40:41] Nun, Jesus war die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes. Dann gibt es keinen Zweifel, denn wir haben gesehen, dass diejenigen, die ihm gefolgt sind, die dem Aufruf von Johannes dem Täufer Folge geleistet haben, die Jesus kennengelernt haben, dass die voll Überzeugung sagen konnten: "Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." Andreas und Johannes und Petrus und Nathanael konnten sagen: "Wir haben seine Herrlichkeit gesehen."
[41:14] Aber wie viele Menschen haben diese Herrlichkeit buchstäblich gesehen? Es waren zwölf Apostel, etliche mehr Jünger. Am Kreuz standen vielleicht mit hochgerechnet einige hundert Personen. Es waren zigtausende in Jerusalem sicherlich, aber die allermeisten Menschen haben diese Herrlichkeit nie mit eigenen Augen gesehen. Aber genau das hatte doch Jesaja gesagt: "Alles Fleisch soll die Herrlichkeit Gottes sehen."
[41:40] So wie sie sich im Leben von Jesus gezeigt hat, die Antwort auf dieses Problem in Anführungsstrichen war simpel und denkbar einfach. Denn Jesus sagt zu seinen Jüngern, die seine Herrlichkeit gesehen haben, die gewusst haben, wie er gelebt hat: Er sagt zu ihnen, er sprach zu ihnen: "Markus 16,16: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Die gute Nachricht von dem, was Jesus lehrte, predigte, tat, selbst war und anderen vorlebte, das sollten jetzt seine Jünger als Multiplikatoren in die ganze Welt tragen.
[42:20] Und dadurch, dass seine Nachfolger, seine Jünger, die Gläubigen, diese Herrlichkeit Gottes weiter erzählen und durch ihre eigene Erfahrung auch in ihrem Leben zeigen, dadurch sollte alles Fleisch die Herrlichkeit Gottes sehen, wie sie in Jesus sich offenbart hatte.
[42:40] Jesus wusste, dass diese Welt nicht von heute auf morgen ein Paradies wird. Als er in der berühmten Endzeitrede Matthäus 24 von seinen Jüngern gefragt worden ist: "Was sind die Zeichen der Zeit, woran wir erkennen, dass deine Wiederkunft nahe ist?", da machte er ihn deutlich, dass obwohl er sterben und auferstehen würde, es trotzdem weiterhin Kriege geben würde. Das war keine neue Sache, das gab es auch schon vor dem Leben Jesu, das gab es schon bei den Griechen und bei den Römern vorher und auch bei den Persern und bei den Babyloniern und den Assyrern. Das gab es fast seit Menschen gedenken. Kriege würde es weitergeben, obwohl er sterben würde und auferstehen würde, in den Himmel gehen würde. Die Kriege würden sogar zunehmen. Es würde weiterhin Naturkatastrophen geben, wie vorher. Es würde weiterhin Tod und Leid geben. Die Kreuzigung, Auferstehung würde all das nicht beenden. Es würde diese Dinge weitergeben, es würde weiter Leid und Verfolgung geben und gesellschaftliche Kälte.
[43:43] Und Jesus sagt sogar, dass diese Dinge mit der Zeit sogar zunehmen würden, wie Wehen einer schwangeren Frau. Aber es würde das eine große Zeichen geben, das deutlich machen würde, woran man sehen könnte, wann die Wiederkunft endlich soweit ist. Matthäus 24,14: "Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen."
[44:14] Wann ist die Ernte reif? Wenn die ganze Welt gehört hat, dass Jesus Christus gelebt hat, wie er gelebt hat, was er gelernt hat, und dadurch erkennt, dass Gott, der Vater im Himmel, gut ist und dass alle Zeit ist, dass sein Gesetz das Beste für sie will. Die ganze Welt soll davon erfahren.
[44:37] Und jetzt kommt, lieber Freund, liebe Freundin: Du und ich sind nicht einfach nur Zuschauer auf einer Bühne oder von der Tribüne, die jetzt zuschauen, wie der große Kampf vor unseren Augen sich entwickelt. Nein, wir sind mittendrin. Wir sind Teil der Erfüllung. Wenn wir glauben, dass Jesus mein Freund und mein Erlöser ist, dann sind wir Teil dieses Planes.
[45:01] Denn Jesus kam, aber er lebte nur für einige Jahre und erlebte nur in einem sehr begrenzten geografischen Raum. Jesus hat Palästina, so wie wir lesen, mit Ausnahme seiner kurzen Zeit, wo er in Ägypten war als kleines Baby, vielleicht gar nicht mal bewusst mitbekommen hat. Wahrscheinlich hat er Judäa nie verlassen. Er war nie in Europa, er war nie sonst wo in Afrika oder im fernen Asien, von Amerika ganz zu schweigen. Die meisten Menschen haben ihn nie gesehen.
[45:28] Und Gott sucht Menschen, die Jesus kennengelernt haben durch sein Wort und durch den Heiligen Geist, und von Jesus erzählen bis ans Ende der Welt. Für Gott ist diese Sache keine Nebensache. Es ist nicht einfach nur eine Sache, die manchmal einige Christen denken, die Woche für Woche den Gottesdienst gehen: "Naja, diese ganze Sache mit der Mission, das ist vielleicht so eine Art Beschäftigungstherapie, wo man irgendwie die Leute ein bisschen bei Laune halten will." Nein, für Gott ist dieses Thema, dass die ganze Welt von ihm hören soll, eine ganz entscheidende.
[46:04] In 4. Mose 14, Vers 21, aber so war ich lebe, das ist ein Schwur, so wahr ich lebe, und die ganze Erde mit der Herrlichkeit des Herrn erfüllt werden soll. Das ist nicht einfach nur eine, naja, es wäre schön, wenn das auch noch passiert. Oder wenn ihr nichts weiter zu tun habt, dann versucht euch mal dazu engagieren. Gott sagt: "So wahr ich lebe, wann wirst du, wann schwören wir?" Wir schwören eigentlich immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass eine normale Aussage vielleicht nicht ganz akzeptiert wird, wenn wir unserer Aussage besonderen Nachdruck verleihen wollen, wenn wir deutlich machen wollen, auf das, was ich jetzt sage, kann man sich hundertprozentig verlassen.
[46:40] Nun, Gott müsste nicht schwören, denn auf sein Wort kann man sich immer verlassen. Was sein Wort sagt, das geschieht. Aber Gott redet ja mit Menschen, und er kennt uns, und er weiß, dass wir, obwohl wir so viele Erfahrungen mit ihm gemacht haben und dass wir so viele Beweise seiner Liebe haben, immer wieder leider dazu neigen und in Gefahr stehen zu zweifeln und vielleicht dann doch da ist das wirklich so? Und so kommt Gott, wie er das immer macht, auf unsere Ebene, damit die mir das wirklich glaubt, dass das so ist, werde ich jetzt schwören.
[47:06] Ich schwöre. Ja, er hat dem Abram geschworen, zum Beispiel. Ich schwöre. Nun, wenn man schwört, wird man eigentlich immer bei jemand Höherem schwören, vielleicht bei Gott. Aber Gott kann nicht bei etwas Höherem schwören, bei einem Höheren, denn er ist der Höchste, den es gibt. Also, was macht er? Er schwört bei sich selbst. Es gibt keinen Höheren. Also sagt er: "So wahr ich lebe." Achtung, lieber Freund, liebe Freundin: Die Idee, dass die ganze Erde mit der Herrlichkeit Gottes erfüllt werden soll, ist Gott so wichtig, dass er sie an seine eigene Existenz geknüpft hat. Gott sagt: "So wahr ich lebe, die ganze Erde soll mit der Herrlichkeit des Herrn erfüllt werden."
[47:45] Nicht nur in Mose lesen wir das, auch der Prophet Habakuk spricht davon in Habakuk 2, Vers 14: "Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, gleich wie die Wasser den Meeresgrund bedecken." Und viele von uns sind ja vielleicht jetzt in der Schweiz oder auch in anderen Teilen Österreichs, Deutschlands. Ähm, ich komme von der Küste. Weiß nicht, wer von uns alles mal so richtig am Meer gewesen ist. Ja, ich liebe auch die Berge, Berge sind ganz toll, aber das Meer ist auch ganz großartig. Und jeder, der am Meer gewesen ist, weiß, der Meeresgrund wird nicht nur ein paar Millimeter oder Zentimeter mit Wasser bedeckt. Nein, da ist viel Wasser, und wenn man nur ein bisschen vom Ufer weg ist, dann ist es oft so tief, dass man gar nicht mehr stehen kann. Und manchmal geht es viele Meter hinab.
[48:31] Gott sagt: "Ich möchte nicht nur, dass alle mal irgendwie im Vorbeigehen meinen Namen gehört haben, vielleicht durch ein Flugblatt, das irgendwie zufällig so in den Briefkasten geflogen ist. Ich möchte, dass sie eine klare Erkenntnis über den Charakter Gottes haben, wie das Meer tief ist."
[48:56] Nun, was ist diese Herrlichkeit? Diese Herrlichkeit Gottes. Liebe, nochmal, Johannes 1, Vers 14: Dort wurde uns ja gesagt: "Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit." Was war das für eine Herrlichkeit? Eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
[49:10] Nun, diese beiden Begriffe sind sehr wichtig, aber meistens werden sie gegeneinander ausgespielt. Da gibt's die einen, die immer von der Gnade reden und die Wahrheit gerne irgendwie verkaufen oder minimieren oder an die Seite schieben, weil sie vor lauter Gnade ist: "Ist egal, was man vielleicht glaubt, ja, Hauptsache Gnade." Keine Wahrheit. Andere sind so auf die Wahrheit fixiert, dass sie meinen, keine Zeit zu haben, liebevoll zu sein und barmherzig. Aber in Jesus treffen sich diese beiden Dinge so wunderbar. Er war voller Gnade und gleichzeitig voller Wahrheit.
[49:45] Und das wünscht sich Gott, dass es gezeigt wird auf der ganzen Welt. Und das ist etwas Gnade und Wahrheit, das nicht auf Jesus beschränkt ist. Ja, du und ich, wir können niemals allwissend sein wie Gott allwissend ist. Wir können niemals wie Jesus das gesamte Leben einer Person schon lesen, was sie erlebt hat oder noch erleben wird. Die Bibel sagt immer wieder im Johannesevangelium, dass Jesus genau wusste, was in den Menschen war. Immer wieder deutlich, dass er ihre Gedanken kannte. Das verlangt Gott nicht von uns.
[50:11] Was er sich wünscht, ist, dass diese Gnade und Wahrheit in unserem Leben sich zeigt. Denn wir lesen in den Sprüchen einen Vers, der erstmal nicht direkt auf Jesus verweist, obwohl es endlich alle Verse irgendwo immer wieder auch Jesus im Hintergrund haben, aber eigentlich sich hier an normale Menschen wie du und ich richtet. Das heißt, die entsprechende drei Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. Sie hat das richtig gehört, das, was Jesus gezeigt hat. Das wünschte sich, dass du auch das zeigst.
[50:46] Aber jetzt sagst du vielleicht: "Aber ich bin unwürdig, wenn es nicht wert ist, Teil dieses Planes zu sein." Und wenn du genau aufgepasst hast in dieser Serie, wirst du sehen, Gott hat ein Fable dafür, das Kleine zu benutzen. Erinnerst du dich an den brennenden Dornbusch und an die Krippe? Gott hat ein Fable dafür, unscheinbare zu nehmen, das, was in den Augen der Menschen vielleicht nicht besonders groß ist. Warum sollte er nicht also dich und mich benutzen, um seine Gnade und Wahrheit in der ganzen Welt bekannt zu machen?
[51:21] Was ist seine Herrlichkeit? Das wollte auch Mose wissen, damals am Berg Sinai. Und er hat Gott die Frage gestellt oder vielmehr die Bitte geäußert: "Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen." Und Gott antwortet und sagt, was seine Herrlichkeit ist. Er sagt: "Ich will alle meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen." Und wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.
[51:50] Das klingt erstmal ein bisschen merkwürdig, so wie doppelt gemoppelt. Aber es ist ganz interessant. Gott sagt: "Über wen ich wenig gnädig bin, den bin ich auch wirklich gnädig." Es gibt nämlich sehr viele Menschen, und vielleicht gehören wir manchmal auch dazu, die zwar sagen: "Ja, ja, Gott ist gnädig, aber jetzt für mich auch gnädig ist er?" Ist allgemein Gottes barmherzig? Ja, aber irgendwie, ich weiß jetzt nicht genau, ob mit dieser Sünde meinte er auch wirklich mich jetzt, hier, jetzt diese Sünde.
[52:21] Und Gott sagt: "Meine Herrlichkeit besteht darin, dass du wissen darfst, wenn ich gnädig bin, dann ist das nicht nur eine theologische Floskel, die ich in den Raum werfe und in Wirklichkeit doch irgendwie die Strafe." Nein, Gott sagt: "Wenn ich gnädig bin, dann bin ich wirklich gnädig." Und wenn ich mich erbarme, dann ist das nicht einfach nur so frommes Gerede. Nein, ich erbarme mich wirklich, tatsächlich, hundertprozentig. So wie ich sage, so ist es auch.
[52:46] Seine Herrlichkeit besteht darin, dass er nicht nur fromme Worte in die Luft wirft, sondern dass er tatsächlich so ist, wie sein Wort sagt. Es wäre ja auch schön, dann, wenn wir die Herrlichkeit Gottes weitergeben, wenn wir auch den Charakter haben, den wir immer im Gottesdienst vielleicht auch so ausdrücken, dass man ihn haben müsste.
[53:14] Gott tut das, was er sagt. Ein bisschen später, ein Kapitel weiter, lesen wir in 2. Mose 34: "Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, der tausend Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde vergibt." Ja, die Bibel sagt, er lässt die Sünde nicht ungestraft. Der kann sich ungestraft lassen, was er tun konnte. Er konnte die Strafe auf sich selbst nehmen am Kreuz von Golgatha, so dass du und ich ohne Strafe bleiben können, wenn wir sein Angebot annehmen.
[54:00] Der starke Gott, der so viel vermag, ist barmherzig und gnädig, erst langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue. Das ist seine Herrlichkeit. Und diese Herrlichkeit soll gesehen werden. Gott verlangt von uns nicht, dass wir der Welt zeigen, wie allmächtig und allwissend er ist. Das können wir nicht demonstrieren.
[54:14] Also, wir können Barmherzigkeit demonstrieren, Gnade demonstrieren, Langsamkeit zum Zorn demonstrieren, Gnade und Treue zeigen. Übrigens, dieses langsam zum Zorn, das ist interessant. Wir denken manchmal, dass wenn wir sündigen, Gott sofort zornig ist und sofort los schlagen will, und wir vielleicht irgendwie ihn überreden müssen, es nicht zu tun. Aber die Bibel sagt, dass er es gab ja früher so Fernsehsendungen, so Schauspieler.
[54:45] Stellen wir uns über diesen Vers immer vor, als wäre Gott so vor seinem Wasser auf dem Zorn stehen, und wenn wir sündigen, dann geht der Arm so langsam runter, dass man fast gar nicht merkt, dass er überhaupt bewegt. Und sobald wir zu ihm kommen, dann drückt er sofort den Wasser Gnade. Man muss schon sehr die Geduld Gottes ausreizen, damit er zornig wird.
[55:14] Gottes langsam zum Zorn, von großer Gnade und Treue. Und das ist seine Herrlichkeit, die er nicht für sich alleine behalten möchte. Jesus hat beim letzten Abendmahl, und das wäre schon ein bisschen gesprochen haben in dieser Serie, folgendes gebetet zum Vater: "Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, voller Gnade und Wahrheit ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleich wie wir eins sind."
[55:40] Nun, was ist der Sinn, damit sie diese Herrlichkeit weitergeben? Das war seine Aussage in der berühmten Bergpredigt, als er sagte: "Darum seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist." Er sagt nicht: "Seid allmächtig, wie euer Vater allmächtig ist." Das können wir nicht. Er sagt: "Allwissend." Aber er sagt: "Seid barmherzig, so der Vater barmherzig ist."
[56:04] Und der parallel fährt, sagt diese berühmten Worte: "Darum sollt ihr vollkommen sein, vielleicht euer Vater im Himmel vollkommen ist." Immer wieder gibt es viel Streitigkeiten über den Begriff der christlichen Vollkommenheit. Das ist so schwer. Aber was Jesus hier meint, ist so barmherzig zu sein wie der Vater.
[56:27] Oder sagt das Matthäus 5 sogar sehr explizit: "Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet die euch verfluchen, und tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte."
[56:46] Denn wenn ihr die liebt, die euch Feind sind, wenn ihr die segnet, die euch verfluchen, wenn ihr denen Gutes tut, die euch hassen, dann tut ihr genau das, was Jesus am Kreuz von Golgatha getan hat, als er sagte: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."
[57:02] Dann wird durch euer Leben etwas sichtbar über diesen Mann am Kreuz von Golgatha. Dann wird die Herrlichkeit Gottes sichtbar in einem schwachen Gefäß. Ja, du und ich, wir sind schwache Menschen, aber Gott möchte uns benutzen. Er möchte mit uns zusammenarbeiten, obwohl wir so schwach sind. Hat er mehr Vertrauen in uns, als wir wahrscheinlich in uns selbst.
[57:21] Wir sollten uns nicht selbst überheben, aber dankbar sein dafür, dass Gott in uns großes wirken möchte und mit uns zusammenarbeiten möchte.
[57:31] Deswegen sagt Jesus Matthäus 5, Vers 14: Er hat von sich selbst gesagt, hatte ich bin das Licht der Welt. Er sagt jetzt zu seinen Jüngern: "Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."
[57:47] Das Licht soll leuchten, wenn sie uns sehen, nicht nur, wenn sie uns und unsere Worte hören, sondern wenn sie sehen, wie wir leben.
[58:00] Paulus sagt das so schön: "Es ist offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf Steintafeln, sondern auf Fleisch, seine Tafel des Herzens." Tafeln, das erinnert uns natürlich an die Zehn Gebote, nicht auf Steintafeln, einfach nur, damit wir wissen, was die Regeln sind. Nein, auf das Herz geschrieben.
[58:22] Der Geist Gottes möchte das tun. Wir sollen eine E-Mail sein, eine WhatsApp-Nachricht, ein Twitter-Post, der in der ganzen Welt zeigt, wie Gott, der Vater im Himmel ist, wie Jesus ist, wie der Heilige Geist Menschen verändert.
[58:38] Das ist das, was hier Jesaja 36, Vers 27 sagt: "Ich will meinen Geist neuer..."
[58:42] 27 sagt ja, ich will meinen Geist neuer inneres legen und werde bewirken, dass sie in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut. Und so sagt uns die Bibel, wie wir gestern gesagt haben, redet und handelt als solche, die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. Denn das Gericht, von dem wir gestern gehört haben, von 1844, wird unbarmherzig. Er geht über den, der keine Barmherzigkeit geübt hat. Der Schlüssel, um keine Angst vor dem Gericht zu haben, ist Jesus so sehr zu lieben, dass man anfängt, seinen Charakter, sein Wesen, seine Art und Weise mit Menschen umzugehen, zu imitieren.
[59:20] Wir werden niemals ein ganzes Leben so leben können, wie Jesus gelebt hat, denn unser Leben ist schon längst in der Vergangenheit mit Sünde beschmutzt. Und wir leben allein aus der Vergebung. Aber wir können immer mehr wachsen, dass wir immer mehr diesen Charakter Jesu weiterspiegeln.
[59:36] Wir haben gesehen, dass dieses Gericht stattfinden würde. Das sagte schon Salomo: „Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus. Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen.“ Dieses Gericht ist nicht das Gericht, das in den tausend Jahren dann die Ungläubigen untersucht, sondern hier wird gezeigt, in diesem Gericht, welche Menschen, die behauptet haben, Jesus zu folgen, auch wirklich ihm gefolgt sind.
[1:00:02] Und das zeigt sich nicht einfach an Lippenbekenntnissen, sondern an dem Leben, an dem, was sie tun, was sie sagen, wie sie sich geben, was sie denken. Paulus sagt, dass dieses Evangelium, dass dieses Gericht ein Teil seines Evangeliums, sondern man kann das Evangelium vom Gericht nicht trennen. Denn Gott gibt eine gute Botschaft und dann zeigt er dem ganzen Universum anhand des Gerichtes, wie gesagt haben, dass diese Menschen auch wirklich völlig verändert worden sind. Ihre Werke beweisen, dass der Heilige Geist in ihrem Leben gewirkt hat.
[1:00:33] Zweitens, Grund der 5, Vers 10: „Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden.“ Aber wir haben gestern gesehen, Jesus ist nicht nur unser Richter, er ist ja unser bester Freund. Und wir kennen ihn, und wir dürfen wissen, er ist unser Hohepriester, er ist unser Fürsprecher gleichzeitig, wenn jemand sündigt, zu haben wie einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten.
[1:00:54] Erst unser Hohepriester, sondern gestern gesehen, der für uns eintritt. Wir haben keinen Richter, der uns verurteilen will. Wir haben einen Richter, der alles, was er gehabt hat, aufs Spiel gesetzt hat, um möglichst viele retten zu können. Der alles, was er tun konnte, getan hat, damit du gerettet werden kannst.
[1:01:12] Alles, was es braucht, ist, dass du, lieber Freund, liebe Freundin, ihm das glaubst, dass ihm das vertraust, dass ihm das glaubst, annimmst und jetzt mit ihm gehst, Schritt für Schritt. Er weiß genau, wie es dir geht. Er kann Mitleid haben mit unseren Schwachheiten, weil er genauso versucht worden ist wie wir. Auch wenn er nicht gesündigt hat, weiß er, wie es ist, in der Welt voller Sünde zu leben.
[1:01:34] Und deswegen müssen wir nicht zitternd oder angst erfüllt zu ihm kommen. Wir können mit Freimütigkeit zutreten zum Thron der Gnade jetzt während des Gerichtes, denn wir wissen, unser Richter ist unser allerbester Freund, der uns noch mehr mag, als wahrscheinlich wir uns selbst. Er hat alles gegeben für dich und für mich, und er wünscht sich so sehr, dass wir einmal die Ewigkeit bestehen.
[1:02:00] Wir haben gestern gesehen, wie das Gericht sich setzte und die Bücher geöffnet worden sind, wie Daniel das sieht in Daniel 7. Und wir dann sieht, wie der Sohn des Menschen dem Vater entgegenkommt. Und wir lesen dort in Daniel 7, Vers 13 und 14: „Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen, und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königreich verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königreich wird nie zugrunde gehen.“
[1:02:33] Er wird dort im Gericht gekrönt. Wir haben gesehen, gut mitdenken, er kommt bei der Wiederkunft mit einer goldenen Krone. Das heißt, und das bestätigt, dass das, was wir gestern gesehen haben, wenn er im Gericht gekrönt wird, in diesem Gericht, wo geschaut wird, welche Gläubigen wirklich von ganzem Herzen Jesus nachgefolgt sind, echte Gläubige waren und nicht nur Heuchler.
[1:03:00] Wenn er dort gekrönt wird und bei der Wiederkunft mit einer Krone kommt, dann findet das Gericht entgegen weitläufiger Ansicht vor der Wiederkunft statt. Und deswegen ergeht eine letzte große Warnung um die Welt in Offenbarung 14, direkt vor der Wiederkunft. Noch mal 14, Vers 6 und 7 haben wir gestern auch schon gelesen: „Ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der das ewige Evangelium zu verkündigen hat, den, die auf der Erde wohnen, und zwar jede Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk.“
[1:03:27] Hier ist das, was hier seine gesagt hat: „Alles Fleisch soll es sehen.“ Mit lauter Stimme: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen.“ Seit 1844, haben wir gesagt, gestern, ist diese Stunde gekommen. Gott möchte die ganze Welt erreichen mit der Botschaft seiner Liebe, mit der Botschaft des Gesetzes.
[1:03:45] Und die Bibel sagt, dass diese drei Engel, die dort durch den Himmel fliegen, am Ende einige gewaltige Verstärkung erfahren werden. Offenbarung 18,1: „Das heißt es, und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.“ Das ist das, was 4. Mose 14 gesagt hat: „So wahr ich lebe, sagt Gott, die ganze Erde soll von der Herrlichkeit Gottes bedeckt werden.“
[1:04:09] Diese Herrlichkeit haben wir gesehen, ist der Charakter Gottes. Gott will nicht einfach nur, dass Flugschriften und Traktate und YouTube-Videos durch die Welt gehen. Er möchte, dass sichtbar wird, dass das Evangelium Menschen verändert. Er hat das sehr schön ausgedrückt jemals in einem Gleichnis von einem Seemann, der Samen ausgestreut hat, in Markus 4, Vers 26: „Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und geht auf, ohne dass er es weiß. Denn die Erde trägt von selbst Frucht.“
[1:04:41] Erst in Halle, danach die Ehre, dann den vollen Weizen in der Ehre. Wenn aber die Frucht ist, zulässt, Ernte schickt er, so gleich die Sicherheit hin, denn die Ernte ist da. Das Evangelium muss in die ganze Welt und das Evangelium, also quantitativ und es muss auch qualitativ gesehen werden im Leben derer, die es verkündigen.
[1:05:04] Es soll nicht nur eine weitere religiöse Theorie sein, sondern eine Kraft, die sich im Alltag, wenn die Frucht es zulässt. Und vielleicht fragt sich jemand: Ja, was genau ist diese Frucht, die der Geist in uns bewirken will? Hier ist es: „Die Frucht des Geistes, aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“
[1:05:26] Viele Christen fragen sich, was muss geschehen, damit die Wiederkunft kommt? Welche politischen, religiösen Ereignisse müssen geschehen? Und die Bibel berichtet einiges auch in der Prophetie. Da gibt es noch viel zu studieren, aber die Schluss ist, was passieren muss, ist, dass in den Menschen, die behaupten Nachfolger zu sein, sozusagen sich Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung so sehr zeigen, dass die ganze Welt sieht, dass Menschen, die früher mal ganz gewöhnliche Sünder waren, von Gott nicht wissen wollten, so sehr verändert worden sind.
[1:06:01] Wenn diese Frucht sich in Fülle zeigt, dann geht das um die Welt und dann kommt Jesus wieder. Denn dann wird durch die Gemeinde den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht werden. Was für ein unglaublicher Satz! Und das, kurz runterzubrechen, das heißt, dass es dort Wesen, Engel im Himmel gibt, die vor Gottes Thron stehen, die etwas über die Weisheit Gottes erfahren können, indem sie auf dich und mich schauen.
[1:06:32] Derselbe Gott, in einem brennenden Dornbusch sich offenbart, in einer Krippe, der möchte sich zwischen Heiligen Geist in so schwachen Menschen wie dir und mir offenbaren. Und dann, dann wird er kommen, um uns zu holen. Denn dann atmen wir die Atmosphäre der ... Bibel sagt, wie wir gelesen haben, das Zeichen des Menschensohnes wird am Himmel erscheinen. Alle Geschlechter der Erde werden sich an die Brust schlagen.
[1:06:57] Jesus kommt nicht geheim, wie der kommt, sichtbar für alle Menschen. Sie werden ihn sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Offenbarung 1 sagt: „Sie, er kommt in den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen.“ Das wird ein gewaltiger Mensch sein. Und dann werden hoffentlich du und ich sagen können: „An jedem Tag wird man sagen: Sie, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette. Das ist der Herr, auf den wir hofften.“
[1:07:18] Da wird niemand sein, der sagen: „Oh, dich gibt's ja wirklich.“ Die Bibel sagt, dass diejenigen, die gegen ihn rebelliert haben, lieber sterben möchten, als ihn zu sehen. Aber hoffentlich bist du und ich dann sagen können: „Das ist der Jesus, dem ich mein Leben gegeben habe, den, mit dem ich gelebt habe, Tag für Tag, dessen Wort ich studiert habe.“
[1:07:36] Dann werden wir verwandelt werden, sagt der Paulus in einem Geheimnis, sagt: „Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.“ Es wird schnell und ganz dramatisch sein und wunderbar sein.
[1:07:51] Und dann sagt die Bibel, dass wir gemeinsam mit den Auferstandenen Gläubigen entrückt werden, wie wir es gesehen haben, in die Luft. Dann wird die Wiederkunft des Herrn sein. Dann werden die Toten auferstehen. Dann werden wir entrückt werden in die Luft. Dann werden wir tausend Jahre im Himmel sein.
[1:08:04] Und 1000 Jahre, du sagte sie, Offenbarung 20. Die Zeit fehlt uns heute, das im Detail anzuschauen. Tausend Jahre, wieder Satan gebunden sein auf dieser Wüsten, finsteren Erde, währenddessen die Gläubigen im Himmel, die wir angesprochen haben, 1000 Jahre lang die Welt richten werden. Paulus sagt, dass die Heiligen die Welt richten werden, sogar dass wir Engel richten werden.
[1:08:24] Und nach den tausend Jahren wird dann das neue Jerusalem vom Himmel herabkommen, wie eine für ihren Mann geschmückte Braut, die heilige Stadt, das neue Russland. Dann wird die Bibel sagen, und dann sagte die Bibel: „Der nicht das verborgen, das nicht offenbar gemacht wird, und nichts ist geschieht so heimlich, dass es nicht an den Tag kommt.“
[1:08:46] Wenn dann nach den tausend Jahren, nachdem dieses Gericht über die Ungläubigen zu Ende ist, all die Ungläubigen auferstehen werden, wird alles offenbar gemacht werden, was jemals geschehen ist. Und wenn die Gesamtheit des Planes Gottes gesehen wird, dann wird selbst der größte Sünder, der Satan selbst zugeben: „Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass Gott immer nur das Beste.“
[1:09:12] Und dann wird geschehen, was in Philipper 2 gesagt ist: „Damit in dem Knie Jesu, im Namen Jesu, sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes.“ Das war das. Alle werden zugeben, dass Gottes Gesetz absolut wahr und gültig ist. Das ist keinen Grund für die Sünde gibt.
[1:09:33] Und dann kann die Sünde und die, die an ihr festhalten, trotzdem beseitigt werden, denn sie werden weiter Gott hassen. Das heißt, auf morgen 22.7 heraus auf die Fläche des Landes. Und dann bringt das sehr Lager der Heiligen und die geliebte Stadt, und ist viel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. Ist es dasselbe Feuer, das haben sie nahe gebrannt? Dasselbe Feuer, das auf jedem Alter brennt? Dasselbe Feuer nimmt sich Gott offenbar. Dann ist das Feuer der Liebe, das am Ende die Sünde völlig hinwegnimmt.
[1:10:05] Und dann wird eine neue Erde sein. Und dann wird sich das erfüllen. Bevor wir warten, kein Leid, kein Schrei, kein Schmerz. Paulus sagt, sondern wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und kein Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“
[1:10:25] Ja, es stimmt, wir haben in Offenbarung 21 und 22 einige Hinweise, in Jesaja 65 gibt es einige Dinge. Wir können hier und dort ein paar, ein paar Strahlen schon abfassen von der Herrlichkeit, uns darauf freuen. Und das beste hält Gott noch zurück. Er sagt: „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wunderbar das wird.“ So wie jemand, der ein Geschenk macht und er nicht ganz abwarten kann, so ein bisschen Hinweise gibt, aber das beste noch zurückbehält, weil er sich so sehr freut, das Gesicht zu sehen, wenn wir einmal sehen werden, was Gott für dich und für mich vorbereitet hat.
[1:10:56] Wie gesagt, und Offenbarung 22: „Es wird keinen Fluch mehr geben, und der Thron Gottes und Lamm ist wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen, und sie werden sein Angesicht sehen.“ Sein Name wird auf ihren Sternen sein.
[1:11:13] Lieber Freund, liebe Freunde, möchtest du dabei sein? Möchtest du deinen himmlischen Vater von Angesicht zu Angesicht sehen? Möchtest du ewig leben, ohne Tod, ohne Geschrei, ohne Schmerz, ohne Leid?
[1:11:33] Heute am Ende dieses Abends möchte ich mit einer letzten Geschichte enden, die dich, lieber Freund, liebe Freundin, einladen soll, dich zu fragen, ob du nicht dein ganzes Leben Jesus geben möchtest. Jesus hat diese Geschichte erzählt, das heißt, und er sprach: „Ein Mensch hatte zwei Söhne, und der jüngere von ihnen sprach zum Vater: Gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt.“
[1:11:58] Vater teilte ihn das Gut. Und nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste in ein fernes Land und dort verschleuderte er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. Im alten Orient kam es nie vor, dass man Erben konnte, bevor der Vater tot war. Als der Sohn sagte: „Gib mir mein Vermögen“, hat er mit anderen Worten gesagt: „Für mich bist du tot.“
[1:12:18] Wie viele Menschen haben ihr Leben vergeudet mit absurden Dingen, weil sie dachten, Gott ist tot, oder so lebten, als ob er ihnen nicht zu sagen hatte. Haben ihr Leben buchstäblich weggeworfen. Aber dann sagte die Bibel, nachdem er aber alles aufgebraucht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, auch er fing an Mangel zu leiden.
[1:12:43] Wir können für eine Zeit lang vielleicht uns dem der Sünde hingeben und irgendwie diesen diesen Thrill erleben, aber irgendwann merken wir, es hält nicht an. Es ist nicht für die Liebe Gottes, die beständig ist. Nein, es gibt einen Kick und dann ist die Depression danach größer als der Kick gewesen. Und irgendwann sind wir abhängig, vielleicht Mangel, und wir merken, wir sind in der Falle.
[1:13:04] Geht es vielleicht dir auch so, lieber Freund, liebe Freunde, dass du merkst, die Wege dieser Welt, die Wege der Sünde, die Wege der Rebellion gegen Gott, haben dich nur traurig und depressiv und verzweifelt gemacht, aber sie haben dir nicht den Frieden geschenkt und nicht das dauerhafte Glück, dass du dir eigentlich erhofft hast.
[1:13:25] Dieser Mann versuchte irgendwie seine Situation zu klären, zu lösen. Da ging er hin und hängte sich an einen Bürger des Landes, der schickt ihn auf seine Ecke, die Schweine zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen. Im jüdischen Kontext, und das ist das niedrigste, was man machen kann, Schweine sind unrein. Und niemand gab es ihm.
[1:13:42] Liebe Freunde, wenn du das Gefühl hast, dass ein tiefes Loch in meinem Herzen da ist, irgendwo die Ewigkeit, aber ich kann sie nicht, dieses Loch nicht füllen, egal was es ist, doch mit Sport oder mit Drogen oder mit irgendwelchen Beziehungen, ich versuche irgendwie gegen Gott zu rebellieren und Frieden zu finden, aber es klappt nichts.
[1:14:01] Wissen, kein Mensch kann dir helfen, lieber Freund, liebe Freundin. Wissen, egal welche Therapie du beginnst, dieses Loch wird nicht gefüllt. Niemand gibt ihm das, was er braucht. Und du sitzt da, völlig verzweifelt. Aber es ist nicht allein. Gottes Geist wirkt daneben.
[1:14:21] Gottes Geist hat auch an deinem Herzen gewirkt. Wenn wir in Sünde fallen, wenn wir Gott den Rücken kehren, so wie Adam und Eva gemacht haben, dann ist Gott da und fragt: „Wo bist du?“ Gott hat zu dir gesprochen, denn wir haben das Wort Gottes gelesen, diese Woche. Gott hat sie dir gesprochen, wo immer du auch bist.
[1:14:40] Und von diesem Mann heißt es: „Und er kam aber zu sich selbst, dachte nach und sprach: Wie viel Tage Lohn meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger.“ Bei meinem Vater war es doch eigentlich gut. Und wenn wir ganz ehrlich sind und lesen, was über Gott gesagt wird, dann wissen wir, es ist eigentlich gut so, wie die Bibel sagt, dass mein Leben sollte, das wäre das gute Leben, das wäre das richtige Leben, denn Gott ist die Liebe, und er ist es immer.
[1:15:06] Alle, die Gott lieben, denen geht es gut. Die haben Frieden. Die haben nicht immer nur eitel Sonnenschein, nein, sie haben tiefen Frieden. Und so lesen wir in Lukas weiter, wie er sagt: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Mache mich zu einem deiner Tagelöhner.“
[1:15:30] Vielleicht denkst du auch, lieber Freund: „Ich bin es nicht wert, ein Kind Gottes. Ich habe zu viel gesündigt, ich habe zu viel verkehrt gemacht, habe Gott zu sehr enttäuscht. Aber vielleicht kann ich ja irgendwie noch einen Strahl seiner Herrlichkeit abbekommen, vielleicht kann ich ja irgendwie noch bei ihm sein.“ Ich will mich aufmachen, ich will zu meinem Vater gehen, egal was das sagt.
[1:15:51] Die Bibel sagt in Lukas 15, Vers 20: „Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen, und er lief ihm um den Hals und küsst ihn.“ Was hier steht, ist so spektakulär, man kann es kaum in Worte fassen. Denn damals war ein alter Mann genauso wie die Jungen mit einem Rock, mit einem Kleid bekleidet. Wenn jemand laufen wollte, dann musste er seinen Rock hochnehmen.
[1:16:23] Das galt allerdings als nicht besonders schicklich, eigentlich ein bisschen eine Schande. Hier sehen wir den Vater, der sieht am Horizont seinen Sohn kommen, und es steht nicht da und sagte: „Ich warte mal, ob er auch wirklich zu mir kommt, ich teste ihn mal.“ Nein, er macht sich selbst quasi zum Gespött des ganzen Volkes, des ganzen Dorfes und rennt auf seinen Sohn zu.
[1:16:43] Er wartet nicht, bis der Sohn sein Vater angekommen ist, er rennt auf ihn zu. Über Freund, liebe Freundin, Gott ist auf dich zu gerannt. Er ist es, der an dir zieht. Er sagt: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen, aus lauter Güte.“ Die Bibel sagt, wenn Jesus erhöht wird, wenn er gekreuzigt worden ist, und wenn über sein Kreuz gesprochen wird, dann wird er alle...
[1:17:05] Kreuz gesprochen wird, dann wird er alle zu sich ziehen. Deswegen weiß ich, dass Jesus durch den Heiligen Geist heute Abend an deinem Herzen sagt: "Und er zeigt dir vielleicht Dinge, die du aufgeben solltest." Er zeigt dir vielleicht Dinge, wo du dich nicht mitgenommen hast, noch nie im ganzen Leben übergeben hast.
[1:17:26] Man bekommt und nimmt dich in den Armen, sagt: "Ich will dein Freund sein, ich will dein Führer sein, ich will dein Heiland sein, ich will der Erlöser sein. Ich will dir helfen und dich frei machen." Der Sohn aber sprach zu dem Vater: "Ich habe gesündigt nicht gegen den Himmel und vor dir. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen." Und wir wissen ja, was er sich vorgenommen hatte. Er wollte sagen: "Mach mich zu einem Tagelöhner. Vielleicht kann ich ja irgendwie billige Lohnarbeit machen." Aber der Vater lässt ihn das gar nicht sagen. Er unterbricht ihn und sagt: "Bringt das beste Festgemach her und zieht es ihm an. Gibt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die Füße."
[1:17:58] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute die Hand von Jesus ergreifst, wisse, dass der Vater im Himmel dich umarmt. Er kann es nicht erwarten, dich endlich zu Hause willkommen zu heißen. Und das Gewand, das du bekommst, ist wirklich das beste Gewand, das es gibt. Es ist das Gewand der Gerechtigkeit. Jesus, das, was er getragen hat, das ist das beste Gewand, das es im ganzen Universum gibt. Und er schenkt es dir umsonst. Und du darfst es heute tragen. Du musst dich nicht erst darum bewerben und eine Prüfung ablegen. Du kannst es heute Abend haben, noch bevor diese Sendung vorbei ist, wenn du dieses Geschenk von Jesus annimmst. Denn er ist für dich gestorben. Er hat den Preis bezahlt, damit du leben kannst. Deine Schuld lag auf ihm. Und wenn du ihm das glaubst, bist du noch heute Abend eine freie Frau, ein freier Mann.
[1:18:51] Es heißt in Lukas 15: "Und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wiedergefunden worden." Vielleicht gibt es heute jemand, der zuschaut, oder später, wenn dieses Video noch im Internet verfügbar sein wird. Gibt es jemand, der tot war in Sünde, verloren war in den Wegen dieser Welt? Aber heute, durch diese Woche und heute, an diesem Tag, hat der Geist Gottes zu dir gesprochen. Du sagst: "Es ist genug. Ich will mich aufmachen zu meinem Vater. Ich habe es verstanden. Mein Vater im Himmel ist besser, als ich gedacht habe. Besser, als die Welt mir gesagt hat. Er liebt mich mehr als irgendjemand anderes sonst." Und ich will es versuchen, auch wenn ich vielleicht mir nicht mal selbst traue, obwohl ich nichts sehe, dass irgendetwas wertvoll an mir ist. Wenn ich es versuchen...
[1:19:36] Lieber Freund, liebe Freundin, du wirst erleben, er mag dich mehr, als du glaubst. Er liebt dich mehr, als du dir vorstellen kannst. Und er nimmt dich an, heute, jetzt und hier. Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du Jesus heute annehmen als deinen Erlöser? Möchtest du diesen Abend damit beenden, dass du eine Entscheidung triffst, ihm treu zu sein, dich von ihm verändern zu lassen, damit du einmal bei ihm sein kannst in Ewigkeit, wenn es kein Leid, kein Geschrei, kein Schmerz, keinen Tod mehr geben wird? Möchtest du dich heute entscheiden, so sehr mit ihm zusammen sich zu verbinden, dass durch dich seine Liebe in deiner Nachbarschaft, im Freundeskreis, auf Arbeit, wo immer du bist, scheint? Dass du nicht nur ein vergebener Sünder bist, der Vergebung bekommen, der rein gewaschen ist, sondern dass du ein Mitarbeiter Gottes bist, ein Zeugnis für die umwandelnde Kraft des Heiligen Geistes?
[1:20:37] Heute Abend möchte ich enden, damit ich dir, liebe Freunde, ein paar Entscheidungsmöglichkeiten gebe. Zum einen, vielleicht ist es dein Wunsch, heute folgende Entscheidung zu treffen. Du kannst jede dieser Entscheidungen persönlich für dich treffen, aber wir würden uns natürlich freuen, wenn du uns darüber informierst. Du kannst uns schreiben, hier die Folie ist jetzt gleich eingeblendet, und der Bibel [email protected]. Und du kannst auch die Internetseite benutzen: www.bibel-prophetie.ch. Vielleicht ist deine Entscheidung: "Ich möchte Jesus mein Leben übergeben und es nach ihm ausrichten." Vielleicht ist es eine Entscheidung, die du erneut triffst, weil du dich von ihm entfernt hast. Vielleicht auch, weil es einfach neu bestätigen möchtest. Vielleicht aber hast du dein Leben noch nie ihm übergeben. Dann bitte schreib uns doch und sage: "Ich möchte mein Leben Jesus übergeben und ich möchte, dass diese Entscheidung auch öffentlich machen."
[1:21:37] Du kannst das übrigens auch jetzt hier gleich tun. Wir sprechen, du kannst ihn direkt beten. Du kannst diese Entscheidung Jesus sagen, und er wird sie annehmen. Vielleicht gibt es jemanden, der aufgrund dieser Entscheidung sagt: "Ja, ich möchte mein ganzes Leben in die Hand Gottes geben. Ich möchte das öffentlich bekennen, indem ich mich taufen lasse." So wie heute am Nachmittag sich jemand hat taufen lassen und ein Zeugnis geben hat. Übrigens, so eine Taufe wird nicht übermorgen stattfinden. Es wird Gelegenheit geben, die Liebe zu studieren. Das wird Gelegenheit geben, sich darauf vorzubereiten, Fragen loszuwerden. Aber vielleicht möchtest du heute diese Entscheidung fällen. Grundsätzlich: Ich glaube, ich möchte ganz zu Jesus dazugehören. Ich möchte durch eine öffentliche Taufe bekennen, dass er für mich gestorben und auferstanden ist. Ich möchte Teil werden jener Bewegung, jedes Volk Gottes, das in der ganzen Welt die Herrlichkeit Gottes offenbart durch Wort und Tat, durch seinen Heiligen Geist.
[1:22:29] Vielleicht sagst du: "Ich interessiere mich für die Themen, die in dieser Vorteil angesprochen worden sind. Ich würde sie gerne vertiefen und ich würde gerne irgendwie vielleicht auch zu Menschen Kontakt haben, die vor Ort sich mit diesen Themen beschäftigen." Ein Bibelkreis, ein Seminar, bitte schreibe uns. Ganz egal, ob du in Bern oder in Umgebung von Bern bist, oder ganz woanders in der Schweiz, oder in Österreich, in Deutschland. Ja, selbst wenn du irgendwo in Amerika lebst oder auf einem anderen Kontinenten. Wir können nach Wegen und Möglichkeiten suchen, dich mit anderen gläubigen Menschen zusammenzubringen, die deine Sprache sprechen, die dann mit dir gemeinsam studieren, wo du Teil sein kannst, dich einbringen kannst. Auch jetzt in dieser Corona-Krise, so weit es die Restriktionen dann jeweils im Land erlauben, wir würden gerne dir dabei helfen, so ein Kreis zu finden. Bitte schreibe uns doch auch dann.
[1:23:15] Oder vielleicht hast du auch den Wunsch, ein vertiefendes Studienmaterial zu bekommen. Ich habe am Anfang über einige Vorträge gesprochen, Videos, die man anschauen kann. Vielleicht möchtest du auch Bücher, ähm, Material haben. Es gibt die Möglichkeit, vielleicht über Studienbriefe in einer Korrespondenz, die Liebe besser kennenzulernen. Je nachdem, was dein Wunsch ist. Wenn du dann Interesse hast, dann mehr über dieses Thema zu erfahren durch weitere Ressourcen, bitte schreib uns an, und wir werden versuchen, nach besten Möglichkeiten dir zu helfen.
[1:23:43] Und vielleicht, und das ist der letzte Punkt, hast du den Wunsch, ein persönliches Gespräch zu führen mit einem Pastor, einem Seelsorger, persönlich bei dir zu Hause, vielleicht an einem neutralen Ort. Vielleicht auch, wenn es dir lieber ist, über Skype oder per Telefon, je nachdem. Vielleicht hast du persönliche Anliegen, die man nicht so leicht im Chat hier auf YouTube klären kann. Und wir werden die Gelegenheit haben, wo immer du auch bist, einen Pastor oder Seelsorger in deiner Nähe zu finden, der mit dir sprechen kann, mit dem du beten kannst, den du vielleicht auch geistliche Fragen stellen kannst, der vielleicht mit dir Bibelstunden macht. Wenn es dein Wunsch ist, schreibe uns, wenn das deine Entscheidung ist, und wir würden uns freuen, dann von dir, lieber Freund, liebe Freundin, zu hören.
[1:24:22] Hier noch einmal diese Entscheidung auf der Folie zu sehen: "Ich möchte Jesus erneut mein Leben übergeben, es nach ihm ausrichten. Ich möchte getauft werden. Ich würde gerne die Themen der Vortragsreihe vertiefen und interessiere mich für einen Bibelkreis. Ich habe Interesse an vertiefendem Studienmaterial. Ich wünsche ein Gespräch mit einem Pastor oder Seelsorger." Wenn das deine Entscheidung sind, oder auch andere, die wir jetzt hier nicht aufgeführt haben, die du aber entscheiden möchtest, dann schreib uns an: [email protected] oder unter www.bibelprophetie.ch.
[1:25:10] Und damit wollen wir jetzt der Enten noch einmal die Erinnerung. Wenn du, lieber Freund, liebe Freundin, in der Nähe von Bern oder ja, in der Nähe, in der Umgebung von Bern bist, dann nutzt die Gelegenheit der Adventgemeinde Bern, die letztendlich diese ganze Serie geplant und gefördert hat und die hier der eigentliche Veranstalter gewesen ist. Auch wenn wir jetzt live aus dem Joel Media Studio streamen mussten, hier aus Deutschland, wir freuen uns, wenn ihr dort vorbeischaut. Oder wenn ihr an einem anderen Ort seid, eine Adventgemeinde sucht, schreibt uns an, und wir bringen euch gerne in Kontakt.
[1:25:42] Noch einmal möchte ich zum Schluss hinweisen auf die Internetseite vom Schatten zum Licht: www.bibel-prophetie.ch. Noch einmal daran erinnern, dass wir am nächsten Freitag noch einmal die Filmvorführung haben. Ich möchte noch einmal auf die Bücher hinweisen, die wie kaum ein anderes Buch diese Dinge, die wir heute und in den Armen haben, entsprechend beschreiben: Der rettende Weg und der Sieg der Liebe. Und ähm, vom Schatten zum Licht.
[1:26:14] Und in diesem Sinne wünsche ich dir, lieber Freund, liebe Freundin, dass Jesus dich an deine Hand nimmt, was auch immer deine Entscheidung jetzt gewesen ist. Vielleicht kämpfst du auch noch ein bisschen. Und vielleicht hast du auch im Laufe des Abends, er ist Überzeugung, noch eine Entscheidung fällen zu hören. Vielleicht ist es auch erst morgen früh der Fall. Bitte scheue dich dann nicht und immer noch anzuschreiben. Auch wenn es keinen Chat mehr gibt, aber du kannst uns über die E-Mail-Adressen anschreiben, wann immer dich Gott noch zu einer Entscheidung bewegt. Schreib uns auch, wenn du dieses Video vielleicht ein, ein, zwei Jahren siehst. Schreib uns an und teile uns deine Entscheidung mit, damit wir auch für dich beten können.
[1:26:50] Und damit wollen wir jetzt hier schließen. Ich würde gerne mit uns allen, die wir dieser Vortrag teilgenommen haben, gemeinsam beten. Ganz besonders für die, die jetzt die ein oder andere Entscheidung getroffen haben. Und ich möchte dich einladen, wenn es dir möglich ist und du eine solche Entscheidung getroffen hast, vielleicht kannst du, wenn es möglich ist, bei dir zu Hause, vor Ort, auch niederknien, dass wir in einem besonderen Weil Gebet diese Entscheidung vor Gott bringen und besiegeln. Lass uns, wo es möglich ist, dazu in Knien.
[1:27:25] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du zu uns gesprochen hast und dass wir heute eine Entscheidung für dich fällen. Und Herr, jeder einzelne von uns hat eine Einzelgeschichte, und du allein weißt ganz genau, was unserem Herzen ist. Aber du hast für jeden von uns die Lösung, für jeden von uns die Freiheit und die Gnade, nach der wir uns sehnen. Und du bist uns heute ganz nahe gekommen, hast uns heute in den Arm genommen und gesagt, dass du uns gern hast und dass du mit uns gerne die Ewigkeit verbringen möchtest.
[1:27:56] Und Herr, ich bitte für jeden einzelnen, der jetzt eine Entscheidung gefällt hat, sein Leben dir zu übergeben, erneut zu übergeben, sich taufen zu lassen oder sich mehr zu interessieren für weiteres Material, was immer die Entscheidung gewesen ist. Bitte besiegel du sie. Und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir um Vergebung bitten, wenn wir bitten, dass du in unser Herz kommst, dass wir uns da nicht fragen müssen, ob das Gebet angekommen ist oder nicht, sondern dass wir wissen dürfen, dass wenn wir etwas nach deinem Willen bitten, und das ist ja dein ausdrücklicher Wille, dass wir wissen dürfen, dass wir das erbeten haben. Und dass wir jetzt in dem Bewusstsein, dass du uns vergeben hast, dass du uns reinigst und dass du jetzt für uns unser Fürsprecher bist, das ganze egal, welche Gefühle kommen und gehen mögen im Laufe unserer der nächsten Stunden, Tage und Wochen, dass wir wissen dürfen, dass weil dein Wort das sagt, dass du für uns da bist. Und dafür danken wir dir von ganzem Herzen, lieber Jesus. Amen.
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